Sechsundfuckinzwanzig.

Bunter Wildblumen-Strauss

Letzte Woche bin ich sechsundzwanzig geworden. Davon musste ich mich erstmal ein paar Tage erholen.
Nein, nein, mit dem Älterwerden habe ich bisher keine Probleme, auch wenn ich den Dreißigern jetzt doch deutlich näher bin als meinen Teenager-Jahren. Aber ich bin nun mal auch nicht mehr die Jüngste.
Um ehrlich zu sein, bin ich das nie gewesen.
Als ich sechs war sagte mein Papa, ich würde reden wie eine Sechzigjährige. Meine wilde Party-Zeit war kurz und auch eher nur so mittelheftig.
Ich mag es schon immer gemütlich, einen heißen Tee und ein Deckchen über die Knie. Die Feste, die ich gebe, arten grundsätzlich höchstens in bequeme Fressorgien aus, die spätestens um zehn rum sind, damit man zeitig ins Bett kommt. Wenn wir ganz wild drauf sind, gucken wir spät nachts noch einen Film. Bis eins. Mit der Kuscheldecke auf dem Sofa.
Gehe ich mal aus, gehe ich essen. Oder ins Kino. Vielleicht mal ein Bierchen trinken. Eins! Ich gehe nicht in die Disco, ich gehe auf Konzerte, nie auf die Aftershowparty.
Ich bin gerne zuhause, gerne auf dem Sofa, gerne im Bett. Wenn ich Bewegung will gehe ich Spazieren, manchmal wandern, längst nicht mehr zum Skaten.
Und in letzter Zeit stelle ich fest, dass ich noch viel ältlicher werde. Ich fange an, Käse zu mögen. Ich backe Apfelkuchen und habe den festen Vorsatz, Weihnachten einen Braten, wenigstens aber einen Schinken auf den Tisch zu zaubern. Ich finde gedeckte Farben langsam besser als Neon und habe mich letztens dabei ertappt, wie ich schöne Sachen bei H&M nicht gekauft habe, weil mir die Qualität zu schlecht war.
Wenn es nach mir ginge, dann könnte ich gerne jetzt schon in Rente gehen und den ganzen Tag Häkeln, Kekse backen und mit den Enkeln spielen. Nix da, ewige Jugend! Ich will alt werden, und zwar so richtig!
Jetzt bin ich aber erstmal sechsundzwanzig. Und was ich noch so vorhabe auf dem Weg zur Siebenundzwanzig, das erzähle ich Euch beim nächsten Mal.
Es klappert mit dem Gebiss, Ellen

P.S.: Ich mag zwar alt sein, aber ich habe keineswegs vergessen, dass ich Euch Geschenke versprochen habe! Und weil ich grade so gute Laune habe bekommen alle, die mitgemacht haben, eine kleine Überraschung von mir. Jaja, so bin ich zu Euch…
Also: Heidi, Tina, Juli, ideenkind, Michaela, AJH und CupcakeQueen, aufegpasst! Schickt mir eine Mail mit eurer Adresse und gebt mir ein wenig Zeit (zum einen wegen alt und so, zum anderen gibt’s nix von der Stange) dann könnt ihr Euch demnächst über Post freuen!

Singin‘ Sweet Home Alabama all Summer long.

Vögel über dem Halterner Stausee.

Am Baum vor meinem Fenster reifen schon die ersten Kastanien. Zeit also für einen kurzen Rückblick auf den Sommer, bevor die Blätter zu fallen beginnen. Obwohl: Wenn wir aus dem Wetter der letzten Monate irgendwelche Rückschlüsse auf den Rest des Jahres schließen können, dann erwarten uns wohl heiße Weihnachten…
Zurück zu dem, was sich Sommer schimpft:

Ellen und Sandy im See.

Trotz widrigster Umstände habe ich beinahe alle meine liebsten Sommer-Unternehmungen unternehmen können:

Picknicken im Park + Grillen + noch mehr Grillen + Grillen an der Ruhr + Spazieren gehen + mit nassen Haaren rausgehen + im See schwimmen gehen + Tretbootfahren + im Biergarten sitzen + Abkühlung im Museum gesucht + tolle Menschen kennen gelernt + in der Sonne gesessen und gelesen + Eis gegessen + mir einen Sonnenbrand geholt

Das einzige Manko: Es war von allem zu wenig. ZU WENIG SOMMER!!!

Garten mit Gartenhaus.

Und nun reifen die Kastanien, in den Läden hängen schon die Herbstkollektionen, die Supermärkte bieten den ersten Spekulatius an und will man Abends noch raus braucht man schon wieder einen Pullover, weil es sonst zu frisch wird. Es ist Ende August und mit dem September kommt auch der Spätsommer.
Zum Glück ist meine Liebste Jahreszeit immer die, die als nächstes kommt. Darum freue ich mich bereits auf den Herbst und alles, was er so mitbringt:

bunte Blätter + Spaziergänge + Kuscheljacken + Kuschelsocken + Stiefel + Tweed + Suppe + Kürbissuppe + Kartoffelsuppe + heißer Tee + Kuscheldecken + Zeit für gute Bücher + Stockbrot + Halloween + eine neue Football-Saison (Geaux Saints!) + noch mehr Suppe

Ich hab bestimmt noch eine ganze Menge vergessen. Auf was freut ihr euch, wenn demnächst der Sommer rum ist und der Herbst anbricht? Sonnige Rest-Sommer-Grüße, Ellen

And if it ain’t broke, you gotta break it.

Halbzeit! Sechs von Monate von zwölf sind rum, das halbe Jahr 2012 haben wir schon wieder hinter uns.
Anlass genug, mal einen kritischen Blick auf die gefassten Vorsätze zu werfen:

Schwarzbier mit Cola von Moritz Fiege.

– Mehr Dates mit meinem Mann? Läuft! Zuletzt gab es einen Mini-Abstecher zur Extra-Schicht, die bekanntlich im Pott eingeschoben wurde. Statt Hochkultur gab es für uns aber feinste Bochumer Braukultur in Form von lecker Fiege Schwarzbier (mit Cola!) direkt vor’m Bergbaumuseum, die sich übrigens dauerhaft eine Bierbude vor die Tür stellen sollten.

– Zurück an die Uni? Check! Auch wenn ich mittlerweile schwer ernüchtert bin. Uni ist auch nicht mehr das, was es einmal war…

– Gesünder leben? Joah. Zwar klappt das mit dem vernünftig essen meisten ganz gut, der Mangel an Bewegung ist aber unüberseh- und spürbar.

– Mehr selber kochen. Nachdem ich am Donnerstag den gesamten (!) Nachmittag mit der Zubereitung einer Bolognese verbracht habe darf ich mir für diesen Punkt wohl ein Häkchen geben, oder?

– 12 DIYs? Fertig machen und verbloggen? Nope. Vergesst es. Zwar leg ich bei vielen Dingen gerne selber Hand an und probiere mutig die eine oder andere Idee aus dem Internet aus, das Verbloggen aber überlasse ich bis auf weiteres talentierteren Leuten.

– 52 Bücher lesen. Ich hänge ein wenig zurück, bin aber zuversichtlich, den Rücktand bis Silvester noch ausgleichen zu können 😉

– Haare? Ändern zwar immer mal wieder die Farbe, wachsen davon abgesehen aber tatsächlich fröhlich vor sich hin.

– Oberschenkel-Graus-Tattoo covern? Nö. Irgendwie stört es mich grade garnicht so schlimm und ich spare lieber auf ein tolles, ganz neues Schmuckstück. Das Ding auf meinem Bein kann noch ein wenig warten.

– 10km laufen. Ääähmmm… vielleicht im Herbst.

– Streichen? Renovieren. Bald. Bestimmt.

Von meiner Shopping-Liste lässt sich bis jetzt nix so wirklich streichen. Black Sabbath ist ausgefallen, unser ‚neues‘ Bett ist mein altes aus WG-Zeiten und auch keine Musterlösung, Schallplatten haben wir gekauft aber davon kann man ja nie genug haben, der Küchenlampenschirm ist ein billiges, provisorisches Papierteil von IKEA (wie überall in unserer Wohnung) und Spüle, Sofa und Sessel stehen nach wie vor auf dem Einkaufszettel.
Einen neuen Laptop werde ich aus gegebenem Anlass in den nächsten Wochen tatsächlich bekommen. Und auch für die Kamera sieht es ziemlich dolle gut aus. Yay! :)

Alles in allem fällt meine Bilanz bisher garnicht so schlecht aus, finde ich. Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr eure Vorsätze noch im Blick? Oder sind alle guten Absichten längst vergessen und werden erst zu Silvester wieder rausgekramt? So oder so hoffe ich, eure Zwischenbilanz für 2012 fällt gut aus! Ellen

Le French Connection – Hellfest 2012

Nun also doch schon ein zusammenfassender Rückblick auf DAS Festival des Sommers 2012.
Die analogen Bilder werden nachgereicht, wenn/falls sie dann mal entwickelt sind…

Doomriders @ Hellfest, France 2012

Das Wichtigste zuerst: Die Bands. Besonders gefreut hab ich mich schon seit Wochen auf Lynyrd Skynyrd und meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt. Es war einfach grandios. Bei „Simple Man“ gab’s ne dicke Gänsehaut, „Sweet Home Alabama“ ist einfach DIE Hymne und „Free Bird“…

It’s all fun and games until you hear FREE BIRD – Rob Zombie

Orange Goblin haben ordentlich Spaß gemacht, Guns N’Roses waren eher peinlich, Black Label Society haben verlässlich das gleiche gebracht wie die letzten Male, Mötley Crüe waren erschreckend langweilig und Ozzy war leider böse vergrippt.
Ganz viele Bands habe ich nur von weit weg oder im vorbeigehen mitbekommen. Es war einfach viel zu voll und zwischen die Massen drängeln find‘ ich eher ungeil.
Andererseits habe ich aber auch die eine oder Band aufgetan, die mir aus unerfindlichen Gründen bisher nicht wirklich bekannt war. Wie zum Beispiel Doomriders (Siehe Foto oben), YOB (sehr geil!), Pentagram (der Name hat mich bisher abgeschreckt, aber man, bin ich froh die mal live gesehen zu haben!), Hank III (habe ich leider nur kurz gesehen) und Disneyland after Dark (irre unterhaltsam :) ).

Feuer-Kunst @ Hellfest

Neben einem fantastischen Line-Up glänzt das Hellfest besonders durch abgefahrene Installationen eines bekannten französischen Küntlers, dessen Namen ich leider vergessen habe und grade nirgendwo finden kann. Überall auf dem Gelände finden sich martialisch anmutende Metall-Konstruktionen, die bei Nacht in Brand gesetzt werden. Das sieht verdammt gut aus und wäre in Deutschland sicherlich niemals gestattet.

Ellen beim Camping @ Hellfest 2012, France

Das Camping war…naja…Camping eben. Ich bin kein großer Fan davon und werde sicherlich auch nie einer sein. Ich mag meine Behausung stabil und wasserdicht, meine Nachbarn mehr als eine Armlänge entfernt von meinem ‚Bett‘ und mein Klo für mich alleine. Naja, Festival is kein Ponyhof. Da musste einfach durch.

Regen im Zelt @ Hellfest 2012, France

So toll das auf diesem Bild aussieht, Regen während eines Festivals ist nie wirklich schön. (Verrückte Schlammschlachten entstehen nur aus Verzweiflung, nie aus Freude über’s Wetter!)
Regen, wenn ich nur eine Zeltplane zwischen mir und den Naturgewalten habe? Ganze schlecht. Ich versuche zwar immer angestrengt, das Geplätscher romantisch zu finden, kann aber nie anders und suche das Zelt ununterbrochen nach undichten Stellen ab.

Bikerboots @ Hellfest 2012, France

Auf diesem Bild sind mindestens drei Dinge zu sehen, die auf einem Festival unverzichtbar sind:
1.) Derbe Boots, die vom dichten Festivalgetümmel über kniehohen Schlamm bis hin zum Dixiklo-Besuch alles mitmachen (Ein Festival ist ein denkbar ungeeigneter Ort für Sandalen…)
2.) Bier.
3.) Einen starken Mann, der das Zelt zum Campingplatz und dich abends zum Zelt trägt.

Captain America @ Hellfest 2012, France

Jaha, das auf dem Bild ist Captain America. Ausserdem trieben sich auf dem Hellfest noch mindestens eine große Kakerlake, Mario und Luigi, 27 Frauen in seltsamen Abendkleidern, eine lebende Mülltonne, 367 Männer in Tutus, Asterix und Obelix, Superman und 8 Wikinger herum. Mindestens.
Beim ersten kostümierten Vollhorst lacht man noch, aber der Superheld in Disguise hat vollkommen Recht wenn er feststellt:
Die Qualität eines Festivals sinkt mir der Anzahl der zur Schau getragenen Kostüme.
Schade.

Ob wir uns im nächsten Jahr wieder auf den langen Weg nach Frankreich machen ist also noch ungewiss. Während das Hellfest an sich ganz gut organisiert ist, jedes Jahr mit tollen neuen Ideen überrascht und bisher immer mit einem ausnehmend guten Billing punkten konnte, war es in diesem Jahr doch unangenehm voll und es sind uns überdurchschnittlich viele Vollidioten aufgefallen.
Kennt ihr gute, kleine Sludge/Doom/Stoner/Metal Festivals in Europa, die es sich zu besuchen lohnt? Erzählt mir davon!

Ich koch mir jetzt einen weiteren Tee, immernoch im Kampf mit diesen scheusslichen Bazillen, die ich mir aus Frankreich mitgebracht habe. Rocknrollundso, Ellen

Verdruss.

Boah, watt ne Woche.
Dank Feiertag schön kurz, dafür aber umso heftiger.
Mittwoch war ein übelster Misttag. Arbeits-E-mail kaputt. Jede Bahn in der ich saß hatte dicke Verspätung. Stressige Mittagspause. Saulangweilige Vorlesung. Beim Aikido das linke Knie am dicken Zeh der Freundin verdötscht. Den Flammkuchen verbrennen lassen (Das Beweisfoto gab’s bei Instagram. lucretiamacevil heiß ich da).
Da machte sich Verdruss breit.
Der Donnerstag war unaufällig bis lahm. Der Freitag fing mit Ohne-Jacke-raus-Wetter super an. Dann musste ich zur Uni.
Wann ist aus ‚Universität‘ eigentlich ‚Grundschule‘ geworden? Dass ein Erziehungswissenschafts-Studium ein wenig heiti-teiti ist, war mir klar. Aber endlose Gruppenarbeit? Hausaufgaben? Ein Dozentin, die rumgeht und kontrolliert, ob man auch alles richtig macht? Uff. Verdruss, Verdruss, Verdruss.
Gestern bin ich dann ausser zum Joggen zu garnichts gekommen. Matsch-Tag.
Dafür habe ich dann heute, am heiligen Sonntag, noch 3 Stunden arbeiten dürfen. Der geplante Kino-Besuch heute Abend fällt nach einem Blick auf die Preise ins Wasser. 10,50 Euronen Eintritt pro Nase? Näh. Da müssen die Avengers noch bis zum Kino-Dienstag auf uns warten. Da ist für nen Zehner neben Eintritt auch noch Popcorn drin.
Nun will ich meinen Kleider-Kreisel-Kleiderschrank auffüllen und die Seite hängt. Verdruss.
Ein Lichtblick ist das geplante Blogowski-Treffen nächsten Freitag. Blogowski? Das ist eine spontane Anhäufung Ruhrpottscher-Blog-Damen, initiiert durch die berühmt-berüchtigte Juli von HeimatPOTTential.
Ihr bloggt auch und sitzt mit eurem Pobbes im Ruhrpott? Dann gebt Laut!
Es grüßt verdrießlich und hoffnungsvoll auf die neue Woche blickend
Mecker-Ellen

Neulich.

Neulich erst hat sich so einiges getan. Hier ein Best-Of aus den letzten Wochen:

Ende März war ich, wie angekündigt auf der Lit.Cologne. Ohne Kamera. Und sowieso mehr am Gucken und Zuhören als am Knipsen interessiert. Wärt ihr bestimmt auch. Einfach hingehen. Lohnt. Also: Im nächsten Jahr seh ich euch da, okeh?

Bild Hase und Dino

Die Uni hat angefangen. Germanistik und Erziehungswissenschaft. NICHT auf Lehramt. Damit bin ich in Bochum wohl ein ziemlicher Exot. Trotzdem haben sich unter den unzähligen angehenden Lehrern ein paar super tolle Mädels gefunden 😉
Sowie Carmen, mit der ich eine furchtbar schnarchige Mediävistik-Vorlesung spontan in eine Malstunde verwandelt habe. Oben das Ergebnis: Techno-bunter Drogenhase von Carmen, leicht fehlgebildeter Dino von mir.

Starbucks Kaffe

Instagram gibt es seit kurzer Zeit endlich auch für meinen kleenen Androiden. Soll heißen: Seit genauso kurzer Zeit findet ihr mich als lucretiamacevil endlich auch bei Instagram. Da seht ihr dann Fotos von meinen Füßen. In Schuhen. Und Essen. Und ab und zu auch mal nen Kaffee. Den trinke ich auf den Kaffee-Dates, die mein Batman-Double und ich uns in letzter Zeit öfter gönnen. Quality-Time und so. Ist nur zu empfehlen. Also Dates haben. Und Instagram.

Schal haekeln vor Toshiba TV

Wir haben einen neuen Fernseher. Und ich finds geil. Die alte Röhre war heiß geliebt, hat aber spätestens beim Zocken ihr Alter deutlich spüren lassen. Nun sind wir hier total HD. Geil.
Nebenbei habe ich auch das nächste Häkelprojekt in Angriff genommen. Ein Loopschal. Was sonst. Diesmal in fröhlichem Grau. Gehäkelt wird mit freundlicher Unterstützung des neuen Fernsehers. In HD.

Maigesellschaft Bochum Blau Weiß und Zitroneneis

Heute Nachmittag erst haben wir uns den Bochumer Maiumzug angeguckt. Das ist ein bisschen wie Karneval, nur dass man statt „Alaaf!“ (nix Helau) und „Kamelle“ hier immer wieder „Blau Weiß“ ruft, weil so nunmal die Maiabendgesellschft heißt und, klar, auch aussieht. Da hab ich dann schnieke Fähnchen zum Schwenken und Jubeln bekommen. Fand ich toll. Und Mr. Inkognito hat mir ne Kugel Zitroneneis ausgegeben. Im Kinderhörnchen. Weil Kinderhörnchen einfach leckerer ist.

Designgipfel Dortmund Heimatpottential Helden

Ebenfalls heute haben wir uns auf den überraschend kurzen Weg zum Designgipfel im Dortmunder Depot gemacht. Da steht an diesem Wochenende nämlich die Juli von heimatPOTTential mit ihren Helden und wartet auf nette Kunden.
Von der Juli hab ich euch hier schonmal erzählt. An einem Freitag im April haben wir uns dann zu einem Quasi-Blind-Date getroffen (Juli ihren Bericht findet ihr hier), einander für gut befunden und spontan Pott-Blogg-Freundschaft geschlossen.
Und nur, weil die Juli wirklich ne ganz treffenswerte Person ist, lohnte sich der kurze Abstecher zum Designgipfel heute überhaupt. Ansonsten war das ganze eher unnötig. Für 3 Euronen Eintritt gibts dann eine sehr überschaubare Versammlung an mehr oder weniger hippen Ständen in zugegeben ganz netter Location. Bei dem einen oder anderen Design-Ständchen hab ich ganz gern kurz gestöbert, aber so wirklich zum Kaufen war für mich nix dabei. Nur bei, klaro, der Juli hab ich mir einen Jutebeutel mit meinem Lieblings-Helden-Motiv aus ihrer Reihe bestellt.
Also: Wenn ihr für Sonntag noch garnix vorhabt, 3 Ocken verschmerzen könnt und nix gegen ein bisschen Hipstertum habt, dann begebt euch doch einfach nach Dortmund und sagt der Juli mal Hallo. Lohnt. Trotzdem.

Ich freue mich jetzt dank Hitchcock-Wochenende auf TNT Film noch ein bisschen über die neue Flimmerkiste, bevor ich gleich nach einem langen Tag endlich ins Bett falle.
Wer von euch hat sich eigentlich Montag frei genommen und kommt wie ich in den Genuss eines extra-super-duper langen Wochenendes? Vier Tage frei. Yay! Ellie

2011. Es hätte schlimmer kommen können.

Der Rest des Jahres ist sehr überschaubar. Drum werfe ich nochmal einen kurzen Blick zurück, bevor das nächste Jahr die nächsten Erinnerungen bringt.

Im Großen und Ganzen war 2011 nicht sehr spektakulär. Nach einigen schwer durchwachsenen Jahren ist mir „unspektakulär“ äußerst angenehm.
Das Frühjahr hat uns mit super Wetter verwöhnt und wir sind gewandert wie die Wilden.
Den schlechten Sommer hat ein Urlaub im sonnigen Harz aufgewertet.

Wandern im Harz

Im Juni waren wir auf dem Hellfest in Frankreich.

Ich beim Hellfest in Frankreich

Nach wahnsinnig tollen Erlebnissen in den vorangegangenen Jahren war es diesmal leider so schlecht, dass ich fürs nächste Jahr nach einer Alternative suche.
Ebenfalls im Sommer habe ich meine langen Haare einem kurzen, praktischen Bob geopfert.

Haare ab vorher/ nachher

Direkt danach habe ich wieder angefangen, sie wachsen zu lassen. Leider bin ich während meines London Trips im Dezember wieder schwach geworden. Rauswachsen-lassen-Haare sehen einfach doof aus! Dieser Bob leider auch.
Unser erster Hochzeitstag im August wurde standesgemäß mit Currywurst gefeiert.
Der Beginn meiner Ausbildung hat zwar meine Familie gefreut, mir aber kein Glück gebracht.
Richtig glücklich macht mich unser erster Weihnachtsbaum, unter dem wir ein wunderschönes Weihnachtsfest verbracht haben.

„Four Lions“ ist für mich der Film des Jahres, „A very She & Him Christmas“ sowie Musik von Iron & Wine wandern auf Dauer in meine Playlists und George R.R. Martins „Song of Ice and Fire“ war meine literarische Entdeckung des Jahres (auch wenn Herr Huckleberry mich zu meinem Glück zwingen musste). Die BBC Miniserie“Sherlock Holmes“ hat mächtig Eindruck hinterlassen und ich warte sehnsüchtig auf die zweite Staffel. John Malcovich in den „Giacomo Variations“ war so verstörend wie sehenswert und mit Church of Misery, Ozzy Osbourne und Clutch fallen mir spontan drei Konzert-Highlights ein.

Scheint, 2011 war doch ein ziemlich gutes Jahr und der Ausblick auf 2012 ist aufregend. Doch dazu später mehr.
Was nehmt ihr aus dem letzten Jahr mit? Was waren eure Higlights? Wenn ihr auf eurem Blog auch einen Jahresrückblick veranstaltet, lasst mir doch einfach einen Link da, ich bin furchtbar neugierig :) xoxo. Ellie