Lesenswertes woanders.

Rosen

Weltbester Möhrenkuchen? Oh ja!

– 33 Dinge, die man gelernt hat, wenn man 33 ist. Bei Yes and Yes.

Facebooksmilies!

– Salz aus menschlichen Tränen? Solcherlei fabelhaftes Ekelzeuch gibt es bei Hoxton Street Monster Supplies.

– Mein Kinoprogramm für nächstes Jahr wird länger: Rob Zombie’s The Lords of Salem

Nachwuchszombies!

– Allerfeinstes KochPOTTential!

Außerdem bastel ich grade an meinem twitter-Profil und werde mich ein bisschen mehr am twittern veruchen. Ich freue mich über jeden neuen Follower! Letzteres gilt natürlich für das offizielle HUCKLEBERRY-facebook-Profil :)

Wer das liest ist doof! Oder zumindest selber Schuld.

Im Kielwasser einer heftigen Diskussion um angemessenes Onlineverhalten kam mir dieser Artikel unter die Nase.
Aussage: Von Medienkompetenz zeugt nicht, zu wissen, was und wie man im Internet von sich gibt, sondern zu wissen was man im Internet liest. Und wie.
Öhmm… ja.
NEIN! Wenn sich einer hinstellt und riesig viel Mist erzählt, dann kann der Fehler an der Sache doch nicht bloß sein, dass das einer liest. Und wenn sich dieser jemand mit seinem Misthaufen auch noch in die Öffentlichkeit stellt, dann muss er auch damit rechnen, dass andere Laute das nicht so toll finden. Wer im vollbesetzten Zug in sein Handy brüllt macht sich auch eher keine Freunde.
Natürlich gehört zu so etwas wie Medienkompetenz auch, dass man seine Quellen filtert, weiß wie man das Gesagte jeweils einzuschätzen hat. Aber Kompetenz muss doch schon in dem Moment anfangen, wo ich den Mund aufmache. Letztendlich ist doch niemand anderes für meine Aussagen und die Art und Weise der Äußerung verantwortlich als ich selbst.
Wenn ich nackich übern Marktplatz renne, dann muss ich damit rechnen, dass die Leute schimpfen. Das Internet ist größer als unser Marktplatz und so mancher Seelenstriptease bei Twitter sehr viel peinlicher als ein blanker Schniedelwutz.
Und für alle Nudisten gibt es auch im Internet geschützte Räume, in denen man in aller Ruhe alle Hüllen fallen lassen kann. Oder man ist anonym, denn auch das ist im Internet ja glücklicherweise möglich. Aber so oder so muss man damit rechnen, wenn man hier Dinge in die öffentliche Online-Welt posaunt, dann kommt da vielleicht auch ein Echo.
Das heißt nicht, dass man Selbstzensur bis zum bitteren Ende betreiben soll, ganz und garnicht. Natürlich soll man seine Meinung sagen, wenn man das möchte. Und wer Livetweets vom Klo senden will und noch ein nettes intsagram-Bildchen vom erledigten Geschäft anhängt, bitte. Auch dafür gibt es sicher ein Publikum (wenn auch ein kleines, wie ich verzweifelt glauben mag).
Wer wie womit recht hat und ab wann wieviel zuviel wird, darüber lässt sich dann vortrefflich streiten. Dann kann man dann seinen Standpunkt verteidigen und stolz auf seinem riesigen Misthaufen stehen. Oder man erkennt, dass anders vielleicht doch besser ist. Jeder ganz nach seiner Fasson. Aber man kann sich doch nicht hinstellen und sagen: „ Ja, was ich hier rede ist ziemlicher Stuss, aber du bist ja noch viel dümmer, weil du das überhaupt liest. Bist du zu inkompetent, einen Filter zu benutzen?“.
Und wenn ich mir schon die Kompetenz angeeignet habe, die Informationen aus dem Internet zu filtern, dann ist es doch um so ärgerlicher, wenn einer, dessen Meinung mich grundsätzlich interessiert, sich selbst vor lauter Spam ganz und gar unleserlich macht. Da hat ja dann garkeiner mehr was von, oder? Filtern als letzte Bastion, als Notwehr der Online-Kommunikation ist doch für beide Seiten eher unschön. Wer will den schon die eigenen Ideen und Gedanken auf einer Stufe mit penetranter Werbung für Viagra und Penis-Vergrößerung sehen?

Um es kurz zu sagen: Dumm ist immernoch der, der Dummes tut. Und nicht der, der die Dummheit als solche erkennt und beim Namen nennt.

Breaking News!

Trommelwirbel… bereit?
HUCKLEBERRY ist jetzt auf facebook!
Und weil ich mich grade schon so freue kommt hier ein schönes Bild mit Flieder und Sonne drauf:

Fliederstrauch und Sonne

Das hat mit der neuen faceook-Seite garnichts zu tun, sieht aber gut aus. Und wenn ihr das Bild lange genug angeguckt habt könnt ihr alle zu facebook rüber stürzen, tüchtig die „Gefällt Mir“-Knöpfe drücken und HUCKLEBERRY großzügig mit euren Freunden und Verwandten teilen, ja?
DANKESCHÖN :)

I’ll be your liquor.

Trommelwirbel, bitte…

Pinker Luftballon vor blauem Himmel.
(Das Photo hat garnix mit diesem Post zu tun. Ist aber trotzdem schön.)

Tatatataaaaaa!!!
HUCKLEBERRY hat ein neues Gesicht. Zu verdanken habe ich das vor allem meinem persönlichen SEO-Rockstar. Der kann nicht nur Suchmaschinenoptimierung, wie er mit seiner SEO-Agentur SEOheads gerne unter Beweis stellt, sondern ist auch ein fähiger WordPress-Template-Bastler.
Darum ist mein neues Design nicht nur schick (ich will keine Klagen hören!), sondern sogar responisve. Soll heißen, die sieht von MacBook über Netbook bis zum Smartphone immer gut aus. Jawoll.
Es sollte simpel, aufgeräumt und schlicht werden. Ich finde, das hat ganz gut hingehauen. Nix Buntes, nur Weiß, Schwarz und ein Spritzer Blau.
Jetzt steht der Inhalt mehr im Mittelpunkt, ohne wildes Geglitzer drumherum. Und während ich beim alten Template auf einer dritten Spalte bestanden habe bin ich jetzt vom neuen, zwei-spaltigen Design richtig angetan. Mehr Platz für Verzäll und Bilder.
Inhaltlich habe ich außer den Kategorien nichts geändert, auch wenn man an meinen Posts sieht, wie ich mich selbst am Bloggen versuche und immer mal wieder was neues austeste. So sieht man immerhin, wie alles mal gewachsen ist. So ein Blog ist ja irgendwie auch was organisches, nüchwahr?
Nach diesem kleinen Neustart geht es nun mit neuem Schwung in die nächste Runde.

Ich freu mich drauf! Ellen.
p.s.: Der- oder diejenige unter euch, der mir sagen kann, woher das hartgekochte Ei in meiner Blog-Überschrift stammt, der gewinnt zwar kein Auto dafür aber meine grenzenlose Sympathie.

Tabula Rasa.

Alles raus. Alles neu.
Alles abreißen und von vorne anfangen. Alte Zöpfe abschneiden. Tüchtig abstauben und ordentlich durchlüften.
Alles raus. Alles neu.
Wenn das mal so einfach wäre.

Schwupps. Da war ich mal kurz etwas länger von der Bildfläche verschwunden. Uni hat angefangen, Arbeit läuft auch.
Aber jetzt mal ganz ehrlich: daran lags garnicht.
Ich hatte das Internet einfach total über. Statt andauernd erreichbar und informiert zu sein, fand ich es ganz schön, ein bisschen meine Ruhe zu haben. Nicht immer reden, reden, reden. Sondern mal machen. Oder auch: mal nix machen.

Blauer Himmel

Rausgehen und das erste Frühlingswetter genießen. Mit echten Menschen, zum Anfassen. Nicht zum Klicken.

Fenster und Kerzen

Das eklige Mistwetter der letzten Zeit nicht blöd finden. Sondern mal gepflegt rumgammeln. Filme gucken. Musik hören. Beim Plattendealer auf dem Flohmarkt Regenrabatt abstauben.

Und jetzt bin ich wieder da. Mit neuen Ideen und neuer Lust am Bloggen und Netzwerken und überhaupt.
Mit der Lust auf Neues. Einmal tabula rasa.
Ich will alles abreissen. Alles rausschmeissen. Besitz belastet, sagt meine Mama immer. Und: Alles neu macht der Mai.
Also macht euch drauf gefasst, dass es hier langsam, ganz langsam aber sicher wieder losgeht. Und dass sich vielleicht, ganz vielleicht einiges ändern wird.
Ich freu mich drauf. Ellie

Hals über Kopf

Ich hab mich ein bisschen verliebt. So ganz Hals über Kopf ein bisschen.
Ich fang aber besser mal von vorne an. Von ganz vorne.

Es ist jetzt schon das ein oder andere Jahr her, dass ich mich bei der Wahl meines Studienplatzes gegen München und für Bochum entschieden habe. Im Ruhrgebiet war ich zwar vorher nie gewesen, aber der Pott war mir sympathisch. München… nicht.
Drum bin ich dann frohen Mutes und ohne große Erwartungen mit Sack und Pack nach Bochum-Gerthe gezogen und stellte zufrieden fest, dass nur die guten Vorurteile stimmen. Grau, stinkig, asi? Nee, nee. Grün, kreativ und angenehm schnodderig. Hier sind alle einfach mal auf dem Boden geblieben. Ehrliche Häute, die nicht viele unnütze Worte machen.
Okeh, manchmal vielleicht ein bisschen… prolo?
„Schanntall, tu ma Ballpumpe du Arsch!“ war das erste, was ich an meinem ersten Morgen im Ruhrgebiet zu Ohren bekam.
Aber ganz ehrlich? Fand ich toll.
Ich bin von Anfang an Fan. Fan vom Ruhrpott. Von den Menschen. Von der Sprache. Von der Gegend.
Tja, ich bin zwar Fan und so langsam seh ich mich auch als Einheimische, aber Fachmann bin ich noch lange nicht. Um’s genau zu sagen: Ich hab in sechs Jahren nicht sonderlich viel gesehen.

Und da kommt meine neue kleine Liebe ins Spiel (Keine Angst, Ehemann incognito, du bist und bleibst die Nummer eins. Du und Pommes.).
Bei Pinterest ist sie mir über den Weg gelaufen. Und nein, ich rede nicht von dieser Tasche. Die liebe ich auch ein bisschen aus der Ferne und hoffe auf einen freigiebigen Wohltäter (WINK!).
Nein, ich rede von Juli und ihrem heimatPOTTential.
Seit zwei Tagen kann ich schon nicht mehr aufhören ihren Blog zu lesen. Wirklich, ich komm hier zu nix mehr. Oder ehrliche gesagt: zu noch weniger.
Und die ganze Zeit denke ich: DA muss ich mal hin! DAS ist ja bei mir um’s Eck, warum kenn ich das noch nicht?! DAS muss ich ganz doll mal ausprobieren!
Und wie sie schreibt! Astreine Ruhrpottschnauze. Ganz unverfälscht fließt da die Mundart durchs Internet und ich bin schwerstens erheitert.
UND die Juli ist ne ganz Potente. So menschlich. Sie hat Katzen und ein Leben voller He-Mans und überhaupt.

Was ich eigentlich nur sagen will: Rüberklicken. Lesen. Freuen.
Das gilt auch für alle Nicht-Pott-Bewohner. Damit ihr mal seht, wie das hier so wirklich läuft. So ganz in echt. Oder wie mein Batman-Mann gerne sagt: „Bisschen asi, immer Ruhrpott – richtig asi, immer Berlin.“ Aber das nur am Rande.
So, und nun nix wie ab und das Ruhrgebiet von einer seiner unterhaltsamsten Seiten entdecken! Die Ellie

Lieblinge… im Internet.

EIn herzliches ‚Hallo!‘ von der Sofa-Zentrale!
Wir befinden uns immernoch im Nahkampf mit diversen Bazillen und auch das Wetter kann uns mit seinen diversen Grautönen momentan nicht unter den Kuscheldecken hervor locken.
Gegen drohende Depressionen helfen ein paar Tulpen…

Rosa Tulpen in weisser Kanne

… und die Schätze, die sich in den unendlichen Weiten des Internets verbergen.

Die wunderbare Fee zeigt uns etwa, wie man sich den Frühling ganz einfach selbermacht.
Auf „going weird“ findet sich eine super eklärte Häkelanleitung zum Gläser-Bezüge-Häkeln. Das werde ich bestimmt bald mal ausprobieren.
Nina hat einen irrsinnig tollen Rock erstanden und macht mich damit ein wenig neidisch.
Auf „Like a Riot“ tut die großartige Konstantine ihre Meinung zum Umgang mit Billigkleidung und zum Umgangston im Internet kund. Das macht sie auf ihre unverwechselbar chaotische Art und das ist an sich schon ziemlich sehenswert, wie ich finde.
Rucksäcke aus Denim? Ja, bitte!
Ihr kennt Himmel-und-Hölle? Ihr kennt Papierlampenschirme? Kennt ihr auch schon beides zusammen? Ihr könnt euch vorstellen, was hier in den nächsten Tagen auf dem Plan steht…

Das waren meine Internet-Lieblinge für dieses Mal. Ich kipp mir jetzt noch ein wenig Tee hinter die Binde, schlürf noch ein paar Schmusis und bereite mich seelisch-moralisch darauf vor, in der nächsten Woche den dringend nötigen Frühjahrsputz anzugehen.
Juckt es euch auch in den Fingern, tüchtig auszumisten und die Badezimmerfliesen mit der Zahnbürste zu schrubben? Poliert ihr schon fleißig die Wasserhähne und wischt eure Schränke mit Essig aus?
Es muss ja nicht gleich so extrem sein, aber lasst uns doch ein wenig gemeinsam den grauen Winter wegputzen! xoxo. Ellie