In the days of auld lang syne…

Wieder ist ein Jahr rum, und auch wenn es sich grade nicht so anfühlt ist in den letzten 12 Monaten eine ganze Menge passiert. Es hat sich einmal alles geändert, als ich von der Ausbildung wieder an die Uni gewechselt bin.
Neue Leute kamen, einige gingen, es gab Babys (nicht für uns), und eine Beerdigung. Wir haben renoviert und geflucht und das Renovieren aufgegeben. Wir haben gelacht und geweint und gelacht.
Ich werde einiges vermissen, will anderes nie mehr sehen und vieles garnicht mehr hergeben.
Mit Silvester geht ein altes und kommt ein neues Jahr und ich bin zuversichtlich, dass 2012 ein kräftiger Anlauf für ein aufregendes 2013 war.
Auf meiner Liste mit Vorsätzen für das kommende Jahr stehen eine ganze Reihe großer und kleiner Ziele und ich bin gespannt wie ein Flitzebogen auf all die Gelegenheiten und Geschichten, die sich bis zum nächsten Silvester für uns ergeben.

Für die ersten Tage von 2013 nehme ich mir eine kleine Auszeit von HUCKLEBERRY, so wie auch schon über die Feiertage, ganz einfach, weil so ein Leben ohne Computer auch mal ganz gut tut. Danach geht es hier mit frischem Wind weiter, nicht ganz wie gewohnt, aber dazu gibt es dann mehr.

❤ Ich wünsche euch allen einen guten Start in’s neue Jahr und ein aufregendes & erfolgreiches 2013! Bleibt gesund! ❤

Happy Dankeschön!

pinke Pfingstrosen

In den USA wird heute Thanks Giving gefeiert. Während Halloween es schon in unsere Breitengrade geschafft hat, lässt Thanks Giving leider noch auf sich warten. Ich finde, es kann fast garnicht genug Feiertage geben, an denen man mit Familie und Freunden zusammen kommt und einfach mal ‚Danke‘ sagt.
Entgegen meines Vorsatzes gibt es bei uns heute keinen Truthahn und auch kein anderweitiges Festessen.
Ich nutze aber die Gelegenheit um einfach einmal frei in die Runde zu sagen, wofür ich dankbar bin. Ihr dürft euch gerne anschließen.

Ich bin heute dankbar für…

… meine Familie, die vielleicht nicht perfekt ist, aber genau richtig für mich.

… meinen Mann, der besser nicht sein könnte.

… alte Freunde, auf die ich immer zählen kann.

… pinken Glitzernagellack, der alles irgendwie toller macht.

… Schoko-Zimt-Mandeln.

… warme Füße.

… unsere Wohnung, die absolut nicht perfekt ist, in der wir uns aber zuhause fühlen können.

… Musik.

… meine Gesundheit.

… das Internet, ein Ort an dem man so tolle Leute wie Euch findet ❤

Sechsundfuckinzwanzig.

Bunter Wildblumen-Strauss

Letzte Woche bin ich sechsundzwanzig geworden. Davon musste ich mich erstmal ein paar Tage erholen.
Nein, nein, mit dem Älterwerden habe ich bisher keine Probleme, auch wenn ich den Dreißigern jetzt doch deutlich näher bin als meinen Teenager-Jahren. Aber ich bin nun mal auch nicht mehr die Jüngste.
Um ehrlich zu sein, bin ich das nie gewesen.
Als ich sechs war sagte mein Papa, ich würde reden wie eine Sechzigjährige. Meine wilde Party-Zeit war kurz und auch eher nur so mittelheftig.
Ich mag es schon immer gemütlich, einen heißen Tee und ein Deckchen über die Knie. Die Feste, die ich gebe, arten grundsätzlich höchstens in bequeme Fressorgien aus, die spätestens um zehn rum sind, damit man zeitig ins Bett kommt. Wenn wir ganz wild drauf sind, gucken wir spät nachts noch einen Film. Bis eins. Mit der Kuscheldecke auf dem Sofa.
Gehe ich mal aus, gehe ich essen. Oder ins Kino. Vielleicht mal ein Bierchen trinken. Eins! Ich gehe nicht in die Disco, ich gehe auf Konzerte, nie auf die Aftershowparty.
Ich bin gerne zuhause, gerne auf dem Sofa, gerne im Bett. Wenn ich Bewegung will gehe ich Spazieren, manchmal wandern, längst nicht mehr zum Skaten.
Und in letzter Zeit stelle ich fest, dass ich noch viel ältlicher werde. Ich fange an, Käse zu mögen. Ich backe Apfelkuchen und habe den festen Vorsatz, Weihnachten einen Braten, wenigstens aber einen Schinken auf den Tisch zu zaubern. Ich finde gedeckte Farben langsam besser als Neon und habe mich letztens dabei ertappt, wie ich schöne Sachen bei H&M nicht gekauft habe, weil mir die Qualität zu schlecht war.
Wenn es nach mir ginge, dann könnte ich gerne jetzt schon in Rente gehen und den ganzen Tag Häkeln, Kekse backen und mit den Enkeln spielen. Nix da, ewige Jugend! Ich will alt werden, und zwar so richtig!
Jetzt bin ich aber erstmal sechsundzwanzig. Und was ich noch so vorhabe auf dem Weg zur Siebenundzwanzig, das erzähle ich Euch beim nächsten Mal.
Es klappert mit dem Gebiss, Ellen

P.S.: Ich mag zwar alt sein, aber ich habe keineswegs vergessen, dass ich Euch Geschenke versprochen habe! Und weil ich grade so gute Laune habe bekommen alle, die mitgemacht haben, eine kleine Überraschung von mir. Jaja, so bin ich zu Euch…
Also: Heidi, Tina, Juli, ideenkind, Michaela, AJH und CupcakeQueen, aufegpasst! Schickt mir eine Mail mit eurer Adresse und gebt mir ein wenig Zeit (zum einen wegen alt und so, zum anderen gibt’s nix von der Stange) dann könnt ihr Euch demnächst über Post freuen!

I want it all and I want it now.

Herbst. Bunte Blätter auf dem Boden und meine Füße.

„Ein goldenes Nichtschen in einem silbernen Warteinweilchen.“ Wahlweise auch „Ein Pfündchen Haumichblau.“
Wenn ich als Kind ungeduldig nach meinen Geburtstagsgeschenken fragte, bekam ich meist die gleiche Antwort von meiner Mama.
Heute bin ich groß und frage nicht mehr schon Wochen vor meinem Ehrentag, was ich wohl kriege. Ich habe die Ungeduld aufgegeben. Das Wünschen aber nicht. Wünschen kann man nämlich so viel man will.
Darum hier nun, in blanker Verachtung der Realität, ein unverschämter Aufruf an wohlhabende Wohltäter, vermögende Verehrer, Wundertäter und Engel: Mein Wunschzettel.

Dieser Sessel schreit meinen Namen. Ganz laut, hört ihr?

Schuhe. Schuhe. Schuhe.

– Ein Stück Schokokuchen vom Starbucks. Yum.

– Ein Armreif, wie für mich gemacht.

– Eine neue Handtasche kann Frau immer brauchen, oder?

– Blumen. Viele, bunte Blumen. Nelken, Ranunkeln, Schleierkraut, Rosen, Röschen, Dahlien, Knopfblumen…

– Ich mussmussmuss dieses Shirt haben!

– Langsam wird es wirklich Zeit für ein neues Tattoo. Oder zwei. Oder drei… Sponsoren vorgetreten! 😀

– Briefe. Karten. Geburtstagspost.

So ein Kleid.

– Ein YES-Törtchen. Mit Kerze.

– Einen Großeinkauf bei All Saints. Träumchen.

– ‚Happy Birthday‘, gesungen, gerne auch schief.

– Einen Tag im Vergnügungspark. Und Zuckerwatte.

Schmuck. Und noch mehr Schmuck.

– Ich wünsche mir ein Pony. Und einen Hund. Und eine Katze. Basta.

– Bücher. Jede Menge Bücher. Dicke Bücher. Dünne Bücher. Spannende Bücher. Lustige Bücher. Bücher.

Pow-Pow-Handschuhe!

– Eine Überraschung.

Diese Wünscherei macht ganz schön Spaß und ich könnte noch ein bisschen so weitermachen.
Nun seid aber Ihr dran! Wann habt Ihr euren letzten Wunschzettel geschrieben und mal ganz ungeachtet eurer Möglichkeiten das unwahrscheinlichste zuerst gewünscht? Na los! Teilt Eure größten, albernsten, geheimsten Wünsche mit mir. Und vergesst nicht, dass Ihr hier mit etwas Glück eine kleine Überraschung abstauben könnt.
Ellen

P-A-R-TEY!

Ellen mit Wunderkerze

Es gibt Grund zu feiern! Besser: Gründe zu feiern! Wir haben mehr schlecht als recht erfolgreich tapeziert und gestrichen, in der Küche glänzt eine neue Spüle, wir haben Karten für das Rob Zombie Konzert im Dezember gekauft und so ganz nebenbei werde ich in der nächsten Woche mal wieder ein Jahr älter. Und überhaupt: Trotz Renovierungs-Drama und kaputtem W-LAN ist grade alles garnichtmal so schlecht. Das alles muss gefeiert werden!
Darum steht der September, wenn auch mit etwas Verspätung, ganz unter der dem Motto:
Feiere, wer kann!
Und damit ich nicht ganz alleine feiern muss und Geschenke zum feiern dazu gehören, verschenke ich eine kleine Überraschungs-Party-Tüte.
Nennt mir euren Grund zu feiern und mit etwas Glück gibt’s ein bisschen Party-Stimmung auf dem Postweg. Zeit ist bis nächsten Donnerstag, 13. September, ok?
Fröhliches feiern! Ellen

p.s.: Das tolle Foto oben verdanke ich der fabelhaften Tina De Luxe <3

Was in der Zwischenzeit geschah…

Schwupps, da war ich doch glatt eine ganze Woche untergetaucht.
Zuerst lag es an der Häkelsucht, dann an dicken Büchern und zu guter Letzt musste durfte ich auch noch Karneval feiern.
Doch lasst mich von vorne beginnen. Wie hier schon angekündigt wollte ich mal was anderes häkeln als Topflappen. Ein Schal sollte es sein. Und die passenden Fingerlosen.
Nun kann ich ganz super stolz verkünden: Es ist vollbracht!!!
Der Beweis:

Schal und Fingerlose gehaekelt

Sind sie nicht toll geworden? Gehäkelt hab ich das Ganze frei Schnauze. Beim Fertigstellen des Schals hab ich mich von der wunderbaren Ellen inspirieren lassen und dem Dingen eine kleinen Twist gegeben. Das ‚Design‘ der Fingerlosen ist noch ausbaufähig. Ich werde sicher noch das ein oder andere Paar versuchen.
Als ich meine ersten Nicht-Topflappen-Häkelwerke letzte Woche zum ersten mal zum Spaziergang ausführte, stießen wir auf eine Schar Enten.

Enten

Die passten nicht annähernd alle auf ein Foto.
Ich war riesig begeistert.

Ellie

Enten haben einfach diese Wirkung auf mich.

Ellie

Ich war sehr, sehr glücklich.

Ente

Die Chance habe ich gleich genutzt, um ein wenig abzukupfern. Am Montag durfte ich nämlich dann als, ihr werdet es euch denken können – genau!, als Ente in einem kleinen Karnevalszug mitgehen. Davon gibt es leider keine Fotos. Aber schön war’s!

So wären schonmal zwei meiner drei Ausreden für meine unangebracht lange Abwesenheit vorgebracht. Zu der dritten, den schweren Büchern, gibt es dann demnächst mehr. Schon bald, versprochen 😉
Habt ihr denn Karneval gefeiert? Dann wünsche ich ‚Alaaf‘ (wenn’s sein muss auch ‚Helau‘) gehabt zu haben! xoxo. Ellie

Ein Gutschein für die Geburtstagsmama

Heute hat meine Mama Geburtstag. Happy Geburtstag, liebste Mama!
Und weil’s das Geschenk aus den unterschiedlichsten Gründen erst später gibt, muss es erstmal ein Gutschein tun.
Für die Mutti muss es aber schon ein ganz besonderer Gutschein sein. Darum hier nun: Der selbstgebaute Plattenspieler-Gutschein! Yay!

Zunächst einmal habe ich für dieses DIY das Label einer Single, also einer kleinen Schallplatte, mit einem selbstbeschrifteten Geburtstags-Gutschein-Label überklebt.
An dieser Stelle zwei kurze Einschübe:
1.: Ihr wisst doch alle, was Schallplatten sind? Oder erreiche ich auch jüngeres, Platten-fremdes Publikum?
2.: Kreise ausschneiden ist doof.

Für diese Geburtstags-Gutschein-Platte habe ich dann aus Pauspapier ein Kuvert gebastelt. Und zwar so:

Pauspapier mit rotem Faden zusammengenaeht

Zwei Blätter Pauspapier werden mit rotem Stickgarn zusammengenäht. Wenn man das gute Architektenpapier nimmt und die Löcher mit der Nadel vor-sticht geht das ganz einfach.
In diesen Umschlag kommt die Schallplatte und, aus gegebenem Anlass, Konfetti. Konfetti!
Das wurde natürlich mit viel Liebe von Hand ausgeschnitten gelochert.

Gelber Locher Konfetti Heimproduktion

Das Ganze wird mit selbstgemachtem Glitterklebeband zugeklebt. Glitter ist genauso toll wie Konfetti! (Für alle, die wissen wollen, wie man Glitterklebeband pupseinfach selber macht, gibts da demnächst ne Nachbauanleitung für.)

Schallplatten-Gutschein

Und damit in der Post nix kaputt gehen kann, kommt alles in einen stabilen, mit einer abstrakten Wimpelkette verzierten Umschlag. Der Umschlag besteht aus der Karton-Rückseite von einem alten Briefpapier-Block und dunkelgrauer Pappe. Die Wimpel sind aus Geschenkpapier-Samples ausgeschnitten. Das Konfetti übrigens auch.
Heißer Tipp: Wenn ihr den Katalog eines Geschenkpapier-Herstellers in die Finger kriegt – nicht loslassen!

Einen tollen Gutschein selber basteln

Und damit man die Platte aus dem Umschlag raus kriegt, gibt es einen praktischen Pack-an, der ganz klar sagt, was Mama tun soll. Ziehen!

Super Gutschein in toller Verpackung

Ta-daa! Fertig ist der super-duper Plattenspieler-Gutschein. Jetzt muss nur noch die Deutsche Post ihren Teil dazu beitragen, dass das schicke Teil heute noch ankommt. Drückt mir die Daumen!
Happy Birthday, Mama. xoxo, Ellie

Frohes neues Jahr!

Feuerwerk

Na, seid ihr alle gut ins neue Jahr gekommen? Hab ihr tüchtig gefeiert? Oder habt ihr, wie wir, das neue Jahr auf dem Sofa willkommen geheißen?
Egal, wie ihr den Jahreswechsel vollzogen habt, nun ist es Januar. 2012.
Und ich bin schwer gespannt, was uns 2012 so alles bringt. xoxo. Ellie