Leben, kürzlich.

Es mag hier so aussehen, als hätte ich den Löffel abgegeben. Is aber nich so. Ich war bloß ein bisschen beschäftigt. Mit Leben und was man sonst so tut.
Aber seht selbst:

Herbstdeko mit Kerze und Kastanien an Sonnenblume

Kastanien und sonst so Zeuch gesammelt und tüchtig die Butze dekoriert.

Kaffetasse vor Durcheinander

Beim Dekorieren ein großes Chaos veranstaltet und aus meteorologischen Gründen viel Tee getrunken. Oder Kaffe.

Laptop mit Aufklebern

Den Laptop deutlich als mein Eigentum markiert. Endlich.

Zitrusfrüchte und Kerzen

Einen Vorrat an Zitrusfrüchten angelegt. Saure Mandarinen sind die besten!

Korkplatten schwarz gesprüht

Schwarz gemalt.

Farbrolle und Füße

Die Farbrolle in die Hand genommen und noch mehr schwarz gemalt. Aber auch weiß gestrichen.

Tinten Kleckse Rohrschach

Nach der ganzen Schwarzmalerei waren ein paar Rorschachtests nötig.

Füße im Herbstlaub

Spaziert.

Und so kann das von mir aus jetzt weitergehen, bis es im nächsten Jahr wieder Sommer wird und ich die Tage auf dem See verbringen kann.

Lieblinge… im Internet.

EIn herzliches ‚Hallo!‘ von der Sofa-Zentrale!
Wir befinden uns immernoch im Nahkampf mit diversen Bazillen und auch das Wetter kann uns mit seinen diversen Grautönen momentan nicht unter den Kuscheldecken hervor locken.
Gegen drohende Depressionen helfen ein paar Tulpen…

Rosa Tulpen in weisser Kanne

… und die Schätze, die sich in den unendlichen Weiten des Internets verbergen.

Die wunderbare Fee zeigt uns etwa, wie man sich den Frühling ganz einfach selbermacht.
Auf „going weird“ findet sich eine super eklärte Häkelanleitung zum Gläser-Bezüge-Häkeln. Das werde ich bestimmt bald mal ausprobieren.
Nina hat einen irrsinnig tollen Rock erstanden und macht mich damit ein wenig neidisch.
Auf „Like a Riot“ tut die großartige Konstantine ihre Meinung zum Umgang mit Billigkleidung und zum Umgangston im Internet kund. Das macht sie auf ihre unverwechselbar chaotische Art und das ist an sich schon ziemlich sehenswert, wie ich finde.
Rucksäcke aus Denim? Ja, bitte!
Ihr kennt Himmel-und-Hölle? Ihr kennt Papierlampenschirme? Kennt ihr auch schon beides zusammen? Ihr könnt euch vorstellen, was hier in den nächsten Tagen auf dem Plan steht…

Das waren meine Internet-Lieblinge für dieses Mal. Ich kipp mir jetzt noch ein wenig Tee hinter die Binde, schlürf noch ein paar Schmusis und bereite mich seelisch-moralisch darauf vor, in der nächsten Woche den dringend nötigen Frühjahrsputz anzugehen.
Juckt es euch auch in den Fingern, tüchtig auszumisten und die Badezimmerfliesen mit der Zahnbürste zu schrubben? Poliert ihr schon fleißig die Wasserhähne und wischt eure Schränke mit Essig aus?
Es muss ja nicht gleich so extrem sein, aber lasst uns doch ein wenig gemeinsam den grauen Winter wegputzen! xoxo. Ellie

Was in der Zwischenzeit geschah…

Schwupps, da war ich doch glatt eine ganze Woche untergetaucht.
Zuerst lag es an der Häkelsucht, dann an dicken Büchern und zu guter Letzt musste durfte ich auch noch Karneval feiern.
Doch lasst mich von vorne beginnen. Wie hier schon angekündigt wollte ich mal was anderes häkeln als Topflappen. Ein Schal sollte es sein. Und die passenden Fingerlosen.
Nun kann ich ganz super stolz verkünden: Es ist vollbracht!!!
Der Beweis:

Schal und Fingerlose gehaekelt

Sind sie nicht toll geworden? Gehäkelt hab ich das Ganze frei Schnauze. Beim Fertigstellen des Schals hab ich mich von der wunderbaren Ellen inspirieren lassen und dem Dingen eine kleinen Twist gegeben. Das ‚Design‘ der Fingerlosen ist noch ausbaufähig. Ich werde sicher noch das ein oder andere Paar versuchen.
Als ich meine ersten Nicht-Topflappen-Häkelwerke letzte Woche zum ersten mal zum Spaziergang ausführte, stießen wir auf eine Schar Enten.

Enten

Die passten nicht annähernd alle auf ein Foto.
Ich war riesig begeistert.

Ellie

Enten haben einfach diese Wirkung auf mich.

Ellie

Ich war sehr, sehr glücklich.

Ente

Die Chance habe ich gleich genutzt, um ein wenig abzukupfern. Am Montag durfte ich nämlich dann als, ihr werdet es euch denken können – genau!, als Ente in einem kleinen Karnevalszug mitgehen. Davon gibt es leider keine Fotos. Aber schön war’s!

So wären schonmal zwei meiner drei Ausreden für meine unangebracht lange Abwesenheit vorgebracht. Zu der dritten, den schweren Büchern, gibt es dann demnächst mehr. Schon bald, versprochen 😉
Habt ihr denn Karneval gefeiert? Dann wünsche ich ‚Alaaf‘ (wenn’s sein muss auch ‚Helau‘) gehabt zu haben! xoxo. Ellie

Resteverwertung ist schön.

Nachdem ich mit dieser Bastelei feritg war, war mein Tisch voll mit wunderhübschen Konfetti-Herstellungsresten.

Bunte Konfetti Reste

So schön bunt! Ich hab es einfach nicht über’s Herz gebracht, die Schnipsel weg zu werfen.
Drum musste zügig eine Verwendung her. Da nicht nur mein Tisch, sondern auch meine Altglaskiste voll mit schönen Dingen ist, wurden ratz fatz ein paar Gurken-Tomatensoßen-keine Ahnung was da drin war-Gläser gespült und mit den Konfetti-Mach-Überbleibseln befüllt. In diesen eingemachten Papier-Nestern lassen sich hervorragend elektrische Teelichter verstecken, deren Existenz ich bisher für absolut überflüssig gehalten habe. Meine weltbeste Schwiegermama denkt zum Glück anders, und so warten hier seit Weihnachten ein paar dieser Dinger auf einen neuen Einsatz.
Und Ta-Daaaa: Fertig sind die Feuer-frei-Konfetti-Laternen!

Konfetti Laternen mit elektrischen Teelichtern

So kann ich ab sofort flackernden Kerzenschein beim Basteln genießen, ohne Gefahr zu laufen, die ganze Bude abzufackeln.
Ich bin verzückt, der Mann freut sich über alles, was mich vom rumkokeln abhält und ‚nachhaltig‘ ist Resteverwertung ja auch. Ich würde sagen, wir können von einer gelungen Win/ Win/ Win Situation sprechen. xoxo. Ellie

Ein Gutschein für die Geburtstagsmama

Heute hat meine Mama Geburtstag. Happy Geburtstag, liebste Mama!
Und weil’s das Geschenk aus den unterschiedlichsten Gründen erst später gibt, muss es erstmal ein Gutschein tun.
Für die Mutti muss es aber schon ein ganz besonderer Gutschein sein. Darum hier nun: Der selbstgebaute Plattenspieler-Gutschein! Yay!

Zunächst einmal habe ich für dieses DIY das Label einer Single, also einer kleinen Schallplatte, mit einem selbstbeschrifteten Geburtstags-Gutschein-Label überklebt.
An dieser Stelle zwei kurze Einschübe:
1.: Ihr wisst doch alle, was Schallplatten sind? Oder erreiche ich auch jüngeres, Platten-fremdes Publikum?
2.: Kreise ausschneiden ist doof.

Für diese Geburtstags-Gutschein-Platte habe ich dann aus Pauspapier ein Kuvert gebastelt. Und zwar so:

Pauspapier mit rotem Faden zusammengenaeht

Zwei Blätter Pauspapier werden mit rotem Stickgarn zusammengenäht. Wenn man das gute Architektenpapier nimmt und die Löcher mit der Nadel vor-sticht geht das ganz einfach.
In diesen Umschlag kommt die Schallplatte und, aus gegebenem Anlass, Konfetti. Konfetti!
Das wurde natürlich mit viel Liebe von Hand ausgeschnitten gelochert.

Gelber Locher Konfetti Heimproduktion

Das Ganze wird mit selbstgemachtem Glitterklebeband zugeklebt. Glitter ist genauso toll wie Konfetti! (Für alle, die wissen wollen, wie man Glitterklebeband pupseinfach selber macht, gibts da demnächst ne Nachbauanleitung für.)

Schallplatten-Gutschein

Und damit in der Post nix kaputt gehen kann, kommt alles in einen stabilen, mit einer abstrakten Wimpelkette verzierten Umschlag. Der Umschlag besteht aus der Karton-Rückseite von einem alten Briefpapier-Block und dunkelgrauer Pappe. Die Wimpel sind aus Geschenkpapier-Samples ausgeschnitten. Das Konfetti übrigens auch.
Heißer Tipp: Wenn ihr den Katalog eines Geschenkpapier-Herstellers in die Finger kriegt – nicht loslassen!

Einen tollen Gutschein selber basteln

Und damit man die Platte aus dem Umschlag raus kriegt, gibt es einen praktischen Pack-an, der ganz klar sagt, was Mama tun soll. Ziehen!

Super Gutschein in toller Verpackung

Ta-daa! Fertig ist der super-duper Plattenspieler-Gutschein. Jetzt muss nur noch die Deutsche Post ihren Teil dazu beitragen, dass das schicke Teil heute noch ankommt. Drückt mir die Daumen!
Happy Birthday, Mama. xoxo, Ellie

Ich hab da so ‚ne Masche

weisse Wolle

Ich kann häkeln. Genaugenommen kann ich Topflappen und ‚immer-weiter-gradeaus‘ häkeln. Mit diesen famosen Fähigkeiten lässt sich überraschend viel anstellen. Topflappen zum Beispiel. Und noch mehr Topflappen. Manchmal habe ich keine Lust mehr auf neue Topflappen. Dann versuche ich auch mal was anderes. Kissenhüllen zum Beispiel. Oder einen Schal. Ein Schal soll auch bei meinem aktuellen Häkelversuch rauskommen.

gehaekelte weisse Wolle von Wolle Rödel und roter Nagellack von mny

Und zwar so ein endloser Loop-Schal. Zum mehrmals um den Kpf wickeln, wenn’s geht. Dazu will ich dann auch noch so ‚Fingerlose‘ versuchen. Also Handschuhe ohne Finger. Pulswärmer oder Stulpen könnte man wohl auch dazu sagen. Ich bleibe bei ‚Fingerlose‘.

gehaekelte weisse Wolle von Wolle Roedel

Die dicke weiße Wolle habe ich von Wolle Rödel (Super Big in ‚natur‘), meinem Lieblings-Wolladen hier in Bochum. Mit ner Nadel in Stärke 12 hat man schnell eine Reihe an die nächste gehängt. Ganz fix.

Haekeln mit weisser Wolle und Bein-Tattoo

Während ich so vor mich hin häkele trinke ich die übliche Tasse Tee (mit Milch!) und höre mich quer durch unsere Plattensammlung. Meine momentanen Favoriten? Glenn Miller und Iron & Wine.
Wie macht ihr das mit der Handarbeit? Mit Musik? Beim Fernsehen? In Ruhe? Nur im Zug? Lasst es mich wissen :) xoxo. Ellie

P.S.: Hier noch ein kurzer Vorgeschmack auf einen weiteren kleinen DIY-Beitrag:

Konfetti selbst gemacht

Der kommt allerdings erst am Donnerstag. Nur für den Fall, dass das zukünftige Geburtstagskind mitliest… Bis spätestens dann! Ellie