Happy Birthday, Huckleberry!

Der Blog Huckleberry wird ein Jahr alt

Heute vor genau einem Jahr fing hier ganz heimlich still und leise alles an. Über 100 Blogposts hinweg haben sich die Themen auf ‚HUCKLEBERRY‘ geändert und das erste Face-Lifting hat mein Blog auch schon hinter sich.
Ich habe hier schon viele tolle Menschen kennen gelernt, hatte meine Höhen und Tiefen und ab und an auch den Gedanken, wieder aufzuhören.
Aber nach den Mühen und Experimenten des ersten Jahres bin ich nun ganz scharf drauf, die Kinderschuhe hinter mir zu lassen und mutig weiter zu laufen!

Ich danke Euch, dass Ihr mich bis hierhin begleitet, mitgelesen und so wunderbar kommentiert habt. Ihr seid die Besten! ❤

Lesenswertes woanders.

Rosen

Weltbester Möhrenkuchen? Oh ja!

– 33 Dinge, die man gelernt hat, wenn man 33 ist. Bei Yes and Yes.

Facebooksmilies!

– Salz aus menschlichen Tränen? Solcherlei fabelhaftes Ekelzeuch gibt es bei Hoxton Street Monster Supplies.

– Mein Kinoprogramm für nächstes Jahr wird länger: Rob Zombie’s The Lords of Salem

Nachwuchszombies!

– Allerfeinstes KochPOTTential!

Außerdem bastel ich grade an meinem twitter-Profil und werde mich ein bisschen mehr am twittern veruchen. Ich freue mich über jeden neuen Follower! Letzteres gilt natürlich für das offizielle HUCKLEBERRY-facebook-Profil :)

Breaking News!

Trommelwirbel… bereit?
HUCKLEBERRY ist jetzt auf facebook!
Und weil ich mich grade schon so freue kommt hier ein schönes Bild mit Flieder und Sonne drauf:

Fliederstrauch und Sonne

Das hat mit der neuen faceook-Seite garnichts zu tun, sieht aber gut aus. Und wenn ihr das Bild lange genug angeguckt habt könnt ihr alle zu facebook rüber stürzen, tüchtig die „Gefällt Mir“-Knöpfe drücken und HUCKLEBERRY großzügig mit euren Freunden und Verwandten teilen, ja?
DANKESCHÖN :)

I’ll be your liquor.

Trommelwirbel, bitte…

Pinker Luftballon vor blauem Himmel.
(Das Photo hat garnix mit diesem Post zu tun. Ist aber trotzdem schön.)

Tatatataaaaaa!!!
HUCKLEBERRY hat ein neues Gesicht. Zu verdanken habe ich das vor allem meinem persönlichen SEO-Rockstar. Der kann nicht nur Suchmaschinenoptimierung, wie er mit seiner SEO-Agentur SEOheads gerne unter Beweis stellt, sondern ist auch ein fähiger WordPress-Template-Bastler.
Darum ist mein neues Design nicht nur schick (ich will keine Klagen hören!), sondern sogar responisve. Soll heißen, die sieht von MacBook über Netbook bis zum Smartphone immer gut aus. Jawoll.
Es sollte simpel, aufgeräumt und schlicht werden. Ich finde, das hat ganz gut hingehauen. Nix Buntes, nur Weiß, Schwarz und ein Spritzer Blau.
Jetzt steht der Inhalt mehr im Mittelpunkt, ohne wildes Geglitzer drumherum. Und während ich beim alten Template auf einer dritten Spalte bestanden habe bin ich jetzt vom neuen, zwei-spaltigen Design richtig angetan. Mehr Platz für Verzäll und Bilder.
Inhaltlich habe ich außer den Kategorien nichts geändert, auch wenn man an meinen Posts sieht, wie ich mich selbst am Bloggen versuche und immer mal wieder was neues austeste. So sieht man immerhin, wie alles mal gewachsen ist. So ein Blog ist ja irgendwie auch was organisches, nüchwahr?
Nach diesem kleinen Neustart geht es nun mit neuem Schwung in die nächste Runde.

Ich freu mich drauf! Ellen.
p.s.: Der- oder diejenige unter euch, der mir sagen kann, woher das hartgekochte Ei in meiner Blog-Überschrift stammt, der gewinnt zwar kein Auto dafür aber meine grenzenlose Sympathie.

Zwischen Vor und Nichts und Hinterher.

So. Soooooooo. Die Kategorien wurden gestutzt, das Link-Beet wird jetzt geharkt und das neue Template, eine hauseigene Züchtung, wartet auf die Freischaltung.
Und weil im Hause Huckleberry grade schon mal so fleißig renoviert wird steht fürs kommende Wochenende ein straffes Wohnungs-Spachtel-und-Streich-Programm auf dem Plan. Aber zuerst wird morgen unsere Badezimmerwand auseinander genommen. Nasse Flecken auf der Tapete bedeuten selten etwas Gutes.
Habt ihr auch was Großes vor für’s Wochenende? Macht mich neidisch!
XXX Ellie.

Willie Nelson only smokes killer Weed.

Füße in grünen Gartenschuhen

Ich wünschte, es gäbe gute Gründe für die Grabesstille, die einem hier in letzter Zeit entgegen schlägt. Aber weder das pralle Leben noch der zickige Sommer halten mich momentan vom Bloggen ab.
Ich nehme grade etwas Abstand von A Huckleberry Bunch.
Ende letzten Jahres habe ich einfach aus dem Bauch heraus angefangen und bisher ist mein kleiner Blog wild und planlos vor sich hin gewachsen. Ich habe mich hier ausprobiert, mich an den verschiedensten Dingen versucht und immer auch ein wenig nach meiner ‚Stimme‘ gesucht.
Nun sehe ich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr, weiß nicht, wo lang es jetzt weiter geht.
Ich trete also einen Schritt zurück, oder auch zwei, sehe mir den ganzen Wildwuchs an und komme zu dem Schluss, dass die Heckenschere ran muss. Der Rasenmäher. Die große Sense.
Ich muss das ganze virtuelle Unkraut jäten, die Sträucher beschneiden, mich von den Pflanzen trennen, die keine Wurzeln schlagen, und die verwelkten Blumen ausrupfen. So lange, bis hier wieder Platz ist, dass was wachsen kann.

Ellen im Garten

Den Aufmerksamen unter euch wird aufgefallen sein, dass ich das Bloggen auf Englisch schon wieder aufgegeben habe. Furchtbar gerne würde ich mit meinem kleinen Blog Menschen jenseits aller geografischen und sprachlichen Grenzen erreichen, jedoch fühlt sich das Schreiben in einer Fremdsprache krampfig und unnatürlich an.
Auf dem Weg zu einem harmonischen Huckleberry-Garten ist das also der erste Strauch, der auf den Kompost wandert.

Ellen.

Blogowski. Oder: Vernetzt euch!

Blogowski

Wow, war das ein Abend gestern. Der erste Blogowski war ein voller Erfolg.
Ein ganzer Haufen bloggender Damen aus dem Ruhrpott hat sich im Essener ‚Le Chat Noir‘ eingefunden (das ich an dieser Stelle übrigens wärmstens empfehle). Das war laut, spannend, aufregend, lustig und ein klein bisschen anstrengend. Schließlich wollte man sich am liebsten mit allen unterhalten. Gleichzeitig.
Und obwohl ich es leider nicht geschafft hab, mich mit allen Mädels ausführlich auszutauschen, habe ich doch eine Sache ganz eindeutig feststellen können:
Networking ist ‚ne feine Sache.
Sich mit anderen Bloggerinnen über Gott und die Welt auszutauschen, mit Gleich- oder zumindest Ähnlichgesinnten über Technik zu fachsimpeln, die Geschichten und Erfahrungen von alten Hasen und jungen Dingern zu hören – das ist klasse. Das motiviert, das ist richtig interessant.
Und während es sich zwischen all diesen 13-jährigen „Fashion-Blogger“- Mädchen manchmal so anfühlen kann, als wäre man allein auf weiter Flur, rief mir der gestrige Abend in Erinnerung, worum es beim Bloggen auch gehen kann, wenn nicht ums Gutscheine abstauben, gratis Produktproben bekommen und Cool-Sein:
Um das Miteinander und Untereinander, das Netzwerken.
Einfach mal die Hand ausstrecken, sich gegenseitig unterstützen. Von der Tastatur weg auch mal gemeinsam an einem Tisch sitzen, statt der Maus ein Glas Wein in der Hand. Ideen spinnen, Meinungen austauschen und sein Wissen teilen.
In diesem Sinne: Vernetzt euch! Ellen

p.s.: Wo wir schonmal beim Netzwerken sind: An diesem Wochenende werde ich mir endlich mal die Zeit nehmen und meine Lieblingsblogs per Blogroll mit euch allen teilen. Da finden sich dann auch alle Blogowskis, versprochen!

Verdruss.

Boah, watt ne Woche.
Dank Feiertag schön kurz, dafür aber umso heftiger.
Mittwoch war ein übelster Misttag. Arbeits-E-mail kaputt. Jede Bahn in der ich saß hatte dicke Verspätung. Stressige Mittagspause. Saulangweilige Vorlesung. Beim Aikido das linke Knie am dicken Zeh der Freundin verdötscht. Den Flammkuchen verbrennen lassen (Das Beweisfoto gab’s bei Instagram. lucretiamacevil heiß ich da).
Da machte sich Verdruss breit.
Der Donnerstag war unaufällig bis lahm. Der Freitag fing mit Ohne-Jacke-raus-Wetter super an. Dann musste ich zur Uni.
Wann ist aus ‚Universität‘ eigentlich ‚Grundschule‘ geworden? Dass ein Erziehungswissenschafts-Studium ein wenig heiti-teiti ist, war mir klar. Aber endlose Gruppenarbeit? Hausaufgaben? Ein Dozentin, die rumgeht und kontrolliert, ob man auch alles richtig macht? Uff. Verdruss, Verdruss, Verdruss.
Gestern bin ich dann ausser zum Joggen zu garnichts gekommen. Matsch-Tag.
Dafür habe ich dann heute, am heiligen Sonntag, noch 3 Stunden arbeiten dürfen. Der geplante Kino-Besuch heute Abend fällt nach einem Blick auf die Preise ins Wasser. 10,50 Euronen Eintritt pro Nase? Näh. Da müssen die Avengers noch bis zum Kino-Dienstag auf uns warten. Da ist für nen Zehner neben Eintritt auch noch Popcorn drin.
Nun will ich meinen Kleider-Kreisel-Kleiderschrank auffüllen und die Seite hängt. Verdruss.
Ein Lichtblick ist das geplante Blogowski-Treffen nächsten Freitag. Blogowski? Das ist eine spontane Anhäufung Ruhrpottscher-Blog-Damen, initiiert durch die berühmt-berüchtigte Juli von HeimatPOTTential.
Ihr bloggt auch und sitzt mit eurem Pobbes im Ruhrpott? Dann gebt Laut!
Es grüßt verdrießlich und hoffnungsvoll auf die neue Woche blickend
Mecker-Ellen

Aber eigentlich…

Meine frisürliche Situation wird immer schlimmer, das blöde W-Lan spielt verstecken mit mir, das Fernsehprogramm ist angesichts eines freien Tags mehr als bescheiden, aber mir fällt grad nichts besseres ein, heute bin ich Strohwitwe, weil mein armer privater Supermann den kompletten Tag auf Arbeit ist. Ich müsste Wäsche waschen, Bügeln, Spülen und, immernoch und dringend, Putzen.

Aber eigentlich, eigentlich ist alles garnicht so schlimm.
Ich freue mich auf 10 Tage Lit.Cologne mit meiner Mama und packe gedanklich schonmal meine Tasche.
Dann habe ich in den letzten Tagen auch dieses Video entdeckt, dann noch dieses hier, und nun freu ich mich wie eine Banane. Bananaaaa!
Und dann freu ich mir grade einen (Bananen-)Ast, weil ich der fabelhaften Juli ein wenig Ablenkung von einer „KACKWOCHE“ verschaffen konnte.

Nu schmeiss ich mich mal so langsam dann doch unter die Dusche, wasche die Wäsche, Spüle das Geschirr, gehe Einkaufen und drücke mich weiter erfolgreich um dieses Ding namens „Putzen“. Weil Putzen ist eigentlich doch schlimm. Sauber kann ja auch jeder… Ellie

Hals über Kopf

Ich hab mich ein bisschen verliebt. So ganz Hals über Kopf ein bisschen.
Ich fang aber besser mal von vorne an. Von ganz vorne.

Es ist jetzt schon das ein oder andere Jahr her, dass ich mich bei der Wahl meines Studienplatzes gegen München und für Bochum entschieden habe. Im Ruhrgebiet war ich zwar vorher nie gewesen, aber der Pott war mir sympathisch. München… nicht.
Drum bin ich dann frohen Mutes und ohne große Erwartungen mit Sack und Pack nach Bochum-Gerthe gezogen und stellte zufrieden fest, dass nur die guten Vorurteile stimmen. Grau, stinkig, asi? Nee, nee. Grün, kreativ und angenehm schnodderig. Hier sind alle einfach mal auf dem Boden geblieben. Ehrliche Häute, die nicht viele unnütze Worte machen.
Okeh, manchmal vielleicht ein bisschen… prolo?
„Schanntall, tu ma Ballpumpe du Arsch!“ war das erste, was ich an meinem ersten Morgen im Ruhrgebiet zu Ohren bekam.
Aber ganz ehrlich? Fand ich toll.
Ich bin von Anfang an Fan. Fan vom Ruhrpott. Von den Menschen. Von der Sprache. Von der Gegend.
Tja, ich bin zwar Fan und so langsam seh ich mich auch als Einheimische, aber Fachmann bin ich noch lange nicht. Um’s genau zu sagen: Ich hab in sechs Jahren nicht sonderlich viel gesehen.

Und da kommt meine neue kleine Liebe ins Spiel (Keine Angst, Ehemann incognito, du bist und bleibst die Nummer eins. Du und Pommes.).
Bei Pinterest ist sie mir über den Weg gelaufen. Und nein, ich rede nicht von dieser Tasche. Die liebe ich auch ein bisschen aus der Ferne und hoffe auf einen freigiebigen Wohltäter (WINK!).
Nein, ich rede von Juli und ihrem heimatPOTTential.
Seit zwei Tagen kann ich schon nicht mehr aufhören ihren Blog zu lesen. Wirklich, ich komm hier zu nix mehr. Oder ehrliche gesagt: zu noch weniger.
Und die ganze Zeit denke ich: DA muss ich mal hin! DAS ist ja bei mir um’s Eck, warum kenn ich das noch nicht?! DAS muss ich ganz doll mal ausprobieren!
Und wie sie schreibt! Astreine Ruhrpottschnauze. Ganz unverfälscht fließt da die Mundart durchs Internet und ich bin schwerstens erheitert.
UND die Juli ist ne ganz Potente. So menschlich. Sie hat Katzen und ein Leben voller He-Mans und überhaupt.

Was ich eigentlich nur sagen will: Rüberklicken. Lesen. Freuen.
Das gilt auch für alle Nicht-Pott-Bewohner. Damit ihr mal seht, wie das hier so wirklich läuft. So ganz in echt. Oder wie mein Batman-Mann gerne sagt: „Bisschen asi, immer Ruhrpott – richtig asi, immer Berlin.“ Aber das nur am Rande.
So, und nun nix wie ab und das Ruhrgebiet von einer seiner unterhaltsamsten Seiten entdecken! Die Ellie