Hals über Kopf

Ich hab mich ein bisschen verliebt. So ganz Hals über Kopf ein bisschen.
Ich fang aber besser mal von vorne an. Von ganz vorne.

Es ist jetzt schon das ein oder andere Jahr her, dass ich mich bei der Wahl meines Studienplatzes gegen München und für Bochum entschieden habe. Im Ruhrgebiet war ich zwar vorher nie gewesen, aber der Pott war mir sympathisch. München… nicht.
Drum bin ich dann frohen Mutes und ohne große Erwartungen mit Sack und Pack nach Bochum-Gerthe gezogen und stellte zufrieden fest, dass nur die guten Vorurteile stimmen. Grau, stinkig, asi? Nee, nee. Grün, kreativ und angenehm schnodderig. Hier sind alle einfach mal auf dem Boden geblieben. Ehrliche Häute, die nicht viele unnütze Worte machen.
Okeh, manchmal vielleicht ein bisschen… prolo?
“Schanntall, tu ma Ballpumpe du Arsch!” war das erste, was ich an meinem ersten Morgen im Ruhrgebiet zu Ohren bekam.
Aber ganz ehrlich? Fand ich toll.
Ich bin von Anfang an Fan. Fan vom Ruhrpott. Von den Menschen. Von der Sprache. Von der Gegend.
Tja, ich bin zwar Fan und so langsam seh ich mich auch als Einheimische, aber Fachmann bin ich noch lange nicht. Um’s genau zu sagen: Ich hab in sechs Jahren nicht sonderlich viel gesehen.

Und da kommt meine neue kleine Liebe ins Spiel (Keine Angst, Ehemann incognito, du bist und bleibst die Nummer eins. Du und Pommes.).
Bei Pinterest ist sie mir über den Weg gelaufen. Und nein, ich rede nicht von dieser Tasche. Die liebe ich auch ein bisschen aus der Ferne und hoffe auf einen freigiebigen Wohltäter (WINK!).
Nein, ich rede von Juli und ihrem heimatPOTTential.
Seit zwei Tagen kann ich schon nicht mehr aufhören ihren Blog zu lesen. Wirklich, ich komm hier zu nix mehr. Oder ehrliche gesagt: zu noch weniger.
Und die ganze Zeit denke ich: DA muss ich mal hin! DAS ist ja bei mir um’s Eck, warum kenn ich das noch nicht?! DAS muss ich ganz doll mal ausprobieren!
Und wie sie schreibt! Astreine Ruhrpottschnauze. Ganz unverfälscht fließt da die Mundart durchs Internet und ich bin schwerstens erheitert.
UND die Juli ist ne ganz Potente. So menschlich. Sie hat Katzen und ein Leben voller He-Mans und überhaupt.

Was ich eigentlich nur sagen will: Rüberklicken. Lesen. Freuen.
Das gilt auch für alle Nicht-Pott-Bewohner. Damit ihr mal seht, wie das hier so wirklich läuft. So ganz in echt. Oder wie mein Batman-Mann gerne sagt: “Bisschen asi, immer Ruhrpott – richtig asi, immer Berlin.” Aber das nur am Rande.
So, und nun nix wie ab und das Ruhrgebiet von einer seiner unterhaltsamsten Seiten entdecken! Die Ellie

Im Westen nichts Neues

Long time no see, hm? Gab aber auch lange nichts zu erzählen. Außer vielleicht, dass meine neue Arbeit bisher ziemlich toll ist. Und ich kann ganz offiziell verkünden: NIEMAND ist so gut wie ich darin, sich ums Putzen zu drücken. Aber ansonsten? Tote Hose. Langeweile. Nichts. Hier passiert nichts, aber auch gaaaaaarnichts.
Ist ein wenig öde, wenn so garnichts besonderes von statten geht, aber da kommt man wenigsten dazu, sich ausgiebig zu freuen. Also auf das, was mal passieren wird.
Da wäre zunächst mal das Wetter. Bei dem ganzen Grau kann man ja garnicht mehr anders, als sich auf das hier zu freuen:

Blauer Himmel und Grüne Bäume

Blauer Himmel! Grüne Bäume! Nachmittage im Park und überhaupt: Draußen.
Von mir aus kann’s losgehen mit dem guten Wetter.
Und dann kommt auch bald das, was ich einen Gottesbeweis nenne. Die Erdbeersaison.

Erdbeeren und Joghurt

Erdbeeren und Joghurt. Erdbeeren und Eis. Erdbeeren und Sahne. Erdbeershake. Erdbeeren mit Erdbeeren. Liebe.

Aber bevor es so weit ist, gibt es noch ein anderes Highlight, das nicht immer unbedingt mit strahlendem Sonnenschein und manchmal nichtmal mit gutem Geschmack punktet, aber immer, immer, IMMER einen Besuch wert ist.

Lit. Cologne Tickets

Die Lit. Cologne! (Na los, bestaunt meine olle Eintrittskartensammlung!)
Die Lit. Cologne ist ein ziemlich patentes Literaturfestival in Kölle und kann seit einigen Jahren fest mit meinem Erscheinen rechnen. Als alte Krimi-Mimi freue ich mich natürlich immer wie Bolle auf tolle Krimi-Autoren. Aber Themenabende etwa zu Musik und Literatur oder, und das war wirklich irre toll, zum Ruhrpott sind ganz genau so spannend wie Lesungen von Val McDermid, Ian Rankin, Jeffery Deaver und Mo Hayder. Und wen sowas interessiert, der findet auf dieser Seite genauere Infos und das aktuelle Programm.

Und ansonsten freue ich mich momentan auch immer auf’s Einkaufen. Von “Deutschland rundet auf” hat mittlerweile bestimmt jeder was mitbekommen. Ich war selten so überzeugt von einer Spendenaktion und lasse nun immer ein paar Cent mehr an der Supermarktkasse. Wie steht Ihr dazu? Macht ihr auch mit? In diesem Sinne, “Aufrunden, bitte!” sagt Ellie.

Lieblinge… im Internet.

EIn herzliches ‘Hallo!’ von der Sofa-Zentrale!
Wir befinden uns immernoch im Nahkampf mit diversen Bazillen und auch das Wetter kann uns mit seinen diversen Grautönen momentan nicht unter den Kuscheldecken hervor locken.
Gegen drohende Depressionen helfen ein paar Tulpen…

Rosa Tulpen in weisser Kanne

… und die Schätze, die sich in den unendlichen Weiten des Internets verbergen.

Die wunderbare Fee zeigt uns etwa, wie man sich den Frühling ganz einfach selbermacht.
Auf “going weird” findet sich eine super eklärte Häkelanleitung zum Gläser-Bezüge-Häkeln. Das werde ich bestimmt bald mal ausprobieren.
Nina hat einen irrsinnig tollen Rock erstanden und macht mich damit ein wenig neidisch.
Auf “Like a Riot” tut die großartige Konstantine ihre Meinung zum Umgang mit Billigkleidung und zum Umgangston im Internet kund. Das macht sie auf ihre unverwechselbar chaotische Art und das ist an sich schon ziemlich sehenswert, wie ich finde.
Rucksäcke aus Denim? Ja, bitte!
Ihr kennt Himmel-und-Hölle? Ihr kennt Papierlampenschirme? Kennt ihr auch schon beides zusammen? Ihr könnt euch vorstellen, was hier in den nächsten Tagen auf dem Plan steht…

Das waren meine Internet-Lieblinge für dieses Mal. Ich kipp mir jetzt noch ein wenig Tee hinter die Binde, schlürf noch ein paar Schmusis und bereite mich seelisch-moralisch darauf vor, in der nächsten Woche den dringend nötigen Frühjahrsputz anzugehen.
Juckt es euch auch in den Fingern, tüchtig auszumisten und die Badezimmerfliesen mit der Zahnbürste zu schrubben? Poliert ihr schon fleißig die Wasserhähne und wischt eure Schränke mit Essig aus?
Es muss ja nicht gleich so extrem sein, aber lasst uns doch ein wenig gemeinsam den grauen Winter wegputzen! xoxo. Ellie

Monsterrotz

Bevor wir zum ekligen Teil kommen erstmal diese Neuigkeit: Ich fange am Montag einen neuen Job an. YAY!!!
Wäre da nicht der Monsterrotz. Mich hat’s erwischt. Hals. Nase. Kopf. Rotz. Uäh.
Nachdem ich es gestern noch halbwegs fit zu Ikea geschafft habe…

Voller EInkauswagen bei Ikea

…und einen kleinen Gutschein erfolgreich auf den Kopf gehauen habe, liege ich nun flach. Und mit meiner voll verstopften Nase habe ich auch überhaupt nix von meinen neuen Duftkerzen. Blöd.
Naja, bis Montag ist die Nase wieder frei. Die MUSS einfach wieder frei sein. Und damit das nicht vollkommen unwahrscheinlich ist, läuft hier das volle Programm.
Ich hänge meine Rotz-Rübe über heißes Salzwasser mit Kamille drin, liege warm eingepackt auf dem Sofa und gucke immer weiter TNT Serie, lasse mich von meinem heldenhaften Mann umsorgen (Danke, Batman!) und bin in die Schmusi-Großproduktion eingestiegen.
Achja, ihr kennt die Dinger wahrscheinlich als ‘Smoothie’, aber mit drückender Schnoddernase sagt sich Schmusi einfach so viel leichter. Und es klingt auch einfach viel schöner, oder?

Smoothie Granatapfel Kiwi Himbeer Honig Orange

Schmusi ist einfach toll. Schmusi geht einfach, schmeckt lecker und ist gesund.
An sich kann man so ziemlich alles, was so im Obst- und Gemüsefach kreucht und fleucht auf grobe Stücke schneiden, gegebenfalls schälen, in einen Mixer werfen, pürieren und dann: trinken. Obst trinken. Geilo-schmeilo.

Schmusi Banane Kiwi Orange Zitrone Himbeer Birne

Banane, Himbeeren, Granatapfel, Birne, Apfel, Erdbeeren, Kiwi, Blaubeeren, Spinat (Ja!), Paprika (Jaja!), Brombeeren, Trauben… nicht unbedingt alles auf einmal. Aber gerne gut durcheinander.
Orangen und Zitronen kommen immer rein. Und ein Löffel Honig.
Mixer an, schonmal die Gläser bereitstellen, Mixer aus, eingießen und: Prost! Auf die Gesundheit! Eure und meine… xoxo. Ellie

So viele Seiten…

Bisher war ich mit meinem Vorsatz, für jede Woche des Jahres ein Buch zu lesen, ja ziemlich erfolgreich.
Der neueste Zugang zum ‘Ausgelesen’-Regal ist, ganz zufälligerweise, ein weiterer Thriller in dessen Mittelpunkt eine Kopfgeldjägerin steht.

"Cut" von Amanda Kyle Williams

“Cut” von Amanda Kyle Williams erinnert stellenweise tatsächlich an die Bücher von Janet Evanovich. Besonders die ausführlichen Beschreibungen diverser Leckereien fallen auf.
In Sachen Humor kann “Cut” jedoch nicht mithalten. Die Story um Keye Street, eine Südstaatlerin mit asiatischen Wurzeln, hat zwar auch komische Momente, fällt ansonsten jedoch eher durch fiese Gewaltszenen und unerwartete, leider auch ein wenig unglaubwürdige Wendungen auf. Dieser Roman ist als Auftakt einer ganzen Serie um die Kopfgeldjägerin und ehemalige Profilerin Street konzipiert.
Sollte mein ‘Zu Lesen’-Stapel mal nichts Gescheites mehr hergeben, würde ich vielleicht ein weiteres Buch von Amanda Kyle Williams versuchen. Zum so runter lesen war “Cut” völlig o.k., eine literarische Entdeckung würde ich es aber nicht nennen.

Ganz anders geht es mir mit der “Song of Ice and Fire”-Reihe von George R. R. Martin.

"A Dance with Dragons" von George R. R. Martin

Während Fantasy bisher eher eine Randerscheinung in meinem Bücherregal war, kann ich beim fünften Teil der Serie, “A Dance with Dragons”, nichtmal die deutsche Übersetzung abwarten. Was bedeutet, dass ich mich durch gute 1.000 Seiten altertümlich angehauchtes Englisch kämpfen muss. Schaut man sich die grrrrrrauenhafte Neuübersetzung an, die bei Blanvalet momentan so nach und nach erscheint, ist das immernoch die bessere Lösung. Es gibt zu den ersten vier Büchern noch eine ältere Übersetzung, auch bei Blanvalet erschienen, die zwar nicht perfekt aber immernoch annehmbar ist. Bei allen deutschen Versionen wurden die Bücher leider zweigeteilt. Das ist manchmal ein wenig störend. Im Fall des aktuellen Bandes wäre die Aufteilung auf zwei Bücher auf jeden Fall leichter zu lesen. So ein dickes Buch ist im wahrsten Sinne des Wortes ‘schwere Lektüre’…
Worum es überhaupt geht? Sieben Königreiche, Gefahr von allen Seiten und aus allen Welten, Religion, Sex und fiese Intrigen. Für mich passiert der Fantasy-Kram so nebenher. Was mich so richtig fesselt sind die gelungenen Wendungen, gekonnte Cliff Hanger, vielschichtige Charaktere und einfach eine gute Mischung aus Sex’n'Crime.
Ihr mögt nicht so gerne Fantasy? Egal. Die ‘Song of Ice and Fire’ Bücher kann ich euch nur empfehlen. Und wer zu faul zum Lesen ist (pfui!), der kann sich die HBO-Serie angucken. xoxo. Ellie

Was in der Zwischenzeit geschah…

Schwupps, da war ich doch glatt eine ganze Woche untergetaucht.
Zuerst lag es an der Häkelsucht, dann an dicken Büchern und zu guter Letzt musste durfte ich auch noch Karneval feiern.
Doch lasst mich von vorne beginnen. Wie hier schon angekündigt wollte ich mal was anderes häkeln als Topflappen. Ein Schal sollte es sein. Und die passenden Fingerlosen.
Nun kann ich ganz super stolz verkünden: Es ist vollbracht!!!
Der Beweis:

Schal und Fingerlose gehaekelt

Sind sie nicht toll geworden? Gehäkelt hab ich das Ganze frei Schnauze. Beim Fertigstellen des Schals hab ich mich von der wunderbaren Ellen inspirieren lassen und dem Dingen eine kleinen Twist gegeben. Das ‘Design’ der Fingerlosen ist noch ausbaufähig. Ich werde sicher noch das ein oder andere Paar versuchen.
Als ich meine ersten Nicht-Topflappen-Häkelwerke letzte Woche zum ersten mal zum Spaziergang ausführte, stießen wir auf eine Schar Enten.

Enten

Die passten nicht annähernd alle auf ein Foto.
Ich war riesig begeistert.

Ellie

Enten haben einfach diese Wirkung auf mich.

Ellie

Ich war sehr, sehr glücklich.

Ente

Die Chance habe ich gleich genutzt, um ein wenig abzukupfern. Am Montag durfte ich nämlich dann als, ihr werdet es euch denken können – genau!, als Ente in einem kleinen Karnevalszug mitgehen. Davon gibt es leider keine Fotos. Aber schön war’s!

So wären schonmal zwei meiner drei Ausreden für meine unangebracht lange Abwesenheit vorgebracht. Zu der dritten, den schweren Büchern, gibt es dann demnächst mehr. Schon bald, versprochen ;)
Habt ihr denn Karneval gefeiert? Dann wünsche ich ‘Alaaf’ (wenn’s sein muss auch ‘Helau’) gehabt zu haben! xoxo. Ellie

Resteverwertung ist schön.

Nachdem ich mit dieser Bastelei feritg war, war mein Tisch voll mit wunderhübschen Konfetti-Herstellungsresten.

Bunte Konfetti Reste

So schön bunt! Ich hab es einfach nicht über’s Herz gebracht, die Schnipsel weg zu werfen.
Drum musste zügig eine Verwendung her. Da nicht nur mein Tisch, sondern auch meine Altglaskiste voll mit schönen Dingen ist, wurden ratz fatz ein paar Gurken-Tomatensoßen-keine Ahnung was da drin war-Gläser gespült und mit den Konfetti-Mach-Überbleibseln befüllt. In diesen eingemachten Papier-Nestern lassen sich hervorragend elektrische Teelichter verstecken, deren Existenz ich bisher für absolut überflüssig gehalten habe. Meine weltbeste Schwiegermama denkt zum Glück anders, und so warten hier seit Weihnachten ein paar dieser Dinger auf einen neuen Einsatz.
Und Ta-Daaaa: Fertig sind die Feuer-frei-Konfetti-Laternen!

Konfetti Laternen mit elektrischen Teelichtern

So kann ich ab sofort flackernden Kerzenschein beim Basteln genießen, ohne Gefahr zu laufen, die ganze Bude abzufackeln.
Ich bin verzückt, der Mann freut sich über alles, was mich vom rumkokeln abhält und ‘nachhaltig’ ist Resteverwertung ja auch. Ich würde sagen, wir können von einer gelungen Win/ Win/ Win Situation sprechen. xoxo. Ellie

Wir haben doch keine Zeit!

Zack, zack, zack! Husch, husch!
Manchmal muss es einfach schnell gehen. Richtig schnell. Damit bei der ganzen Raserei der Geschmack nicht zu kurz kommt, hier nun das Rezept für meine Rucki-Zucki-Schmeiss einfach in den Topf-Tomatensuppe:

Selbstgemachte Tomatensuppe

Grundlage: 1 Dose geschälte Tomaten. Kommt in einen Topf (logo!).
Dazu: Brühe. Wieviel? Einmal die Tomatendose voll machen.
Alternative: Eine Dose Wasser + Instant-Brühe.
Für den Geschmack wird reingeschmissen: 1 Schuss Essig, 1 gute Prise Zucker, 1 Paket Tiefkühl Suppengrün, etwas Pfeffer und für Mutige: 1 (oder 2) Löffelchen Sambal Oelek.
Wenn alles schön kocht: Spätestens jetzt umrühren und die Tomaten mit dem Kochlöffel auf mundgerechte Stücke bringen.
Köcheln lassen.
Während dessen: Brot toasten. Und etwas Basilikum hacken. Und vielleicht ein wenig Frühlingszwiebelgrün. Oder Petersilie.
Wenn das Brot lecker kross und das Kraut geschnippelt ist kann die Suppe auch schon vom Herd.

In der Lieblingssuppenschüssel mit einem Klecks Sahne/ Schmand/ Joghurt (ja!) anrichten. Das ist hübsch und lecker. Und hilft, wenn man beim Sambal Oelek zu mutig war…
Dadrauf dann etwas gehacktes Kräuterdingens, einen winzigen Schuss Olivenöl und groben Pfeffer.

Und dann: Einmal in Ruhe genießen. Und in meinem Fall: Den fleckigen Tisch ignorieren…
Die Zeit, die man beim Kochen spart kann man dann hinterher super vertrödeln. Bei Pinterest zum Beispiel…
Wenn man wider Erwarten doch mal mehr Zeit hat, dann lässt sich das Süppchen ganz easy-peasy mit Garnelen aufwerten. Oder mit Reis. Oder gebratenem Gemüse. Oder… was auch immer grade weg muss.
So, jetzt aber fix! Guten Hunger. xoxo. Ellie

Ein Gutschein für die Geburtstagsmama

Heute hat meine Mama Geburtstag. Happy Geburtstag, liebste Mama!
Und weil’s das Geschenk aus den unterschiedlichsten Gründen erst später gibt, muss es erstmal ein Gutschein tun.
Für die Mutti muss es aber schon ein ganz besonderer Gutschein sein. Darum hier nun: Der selbstgebaute Plattenspieler-Gutschein! Yay!

Zunächst einmal habe ich für dieses DIY das Label einer Single, also einer kleinen Schallplatte, mit einem selbstbeschrifteten Geburtstags-Gutschein-Label überklebt.
An dieser Stelle zwei kurze Einschübe:
1.: Ihr wisst doch alle, was Schallplatten sind? Oder erreiche ich auch jüngeres, Platten-fremdes Publikum?
2.: Kreise ausschneiden ist doof.

Für diese Geburtstags-Gutschein-Platte habe ich dann aus Pauspapier ein Kuvert gebastelt. Und zwar so:

Pauspapier mit rotem Faden zusammengenaeht

Zwei Blätter Pauspapier werden mit rotem Stickgarn zusammengenäht. Wenn man das gute Architektenpapier nimmt und die Löcher mit der Nadel vor-sticht geht das ganz einfach.
In diesen Umschlag kommt die Schallplatte und, aus gegebenem Anlass, Konfetti. Konfetti!
Das wurde natürlich mit viel Liebe von Hand ausgeschnitten gelochert.

Gelber Locher Konfetti Heimproduktion

Das Ganze wird mit selbstgemachtem Glitterklebeband zugeklebt. Glitter ist genauso toll wie Konfetti! (Für alle, die wissen wollen, wie man Glitterklebeband pupseinfach selber macht, gibts da demnächst ne Nachbauanleitung für.)

Schallplatten-Gutschein

Und damit in der Post nix kaputt gehen kann, kommt alles in einen stabilen, mit einer abstrakten Wimpelkette verzierten Umschlag. Der Umschlag besteht aus der Karton-Rückseite von einem alten Briefpapier-Block und dunkelgrauer Pappe. Die Wimpel sind aus Geschenkpapier-Samples ausgeschnitten. Das Konfetti übrigens auch.
Heißer Tipp: Wenn ihr den Katalog eines Geschenkpapier-Herstellers in die Finger kriegt – nicht loslassen!

Einen tollen Gutschein selber basteln

Und damit man die Platte aus dem Umschlag raus kriegt, gibt es einen praktischen Pack-an, der ganz klar sagt, was Mama tun soll. Ziehen!

Super Gutschein in toller Verpackung

Ta-daa! Fertig ist der super-duper Plattenspieler-Gutschein. Jetzt muss nur noch die Deutsche Post ihren Teil dazu beitragen, dass das schicke Teil heute noch ankommt. Drückt mir die Daumen!
Happy Birthday, Mama. xoxo, Ellie