Der Winter-Survival-Guide: Nur nicht den Mut verlieren!

Ellens Schatten

Der Winter-Survival-Guide: Warm anziehen + Warme Füße + Gut eincremen

Warm anziehen und gut eincremen ist die eine Sache um den Winter unbeschadet zu überstehen. Die gute Laune aufrecht erhalten ist die andere.
Hier 10 Ideen für Anti-Winter-Blues-Sofortmaßnahmen:

❤ Nervenzermürbender Nieselregen? Wolken über Wolken? Schnee & Eis? Egal. Warm eingemümmelt geht es auf einen knackigen Spaziergang. Unterwegs wird in jede Pfütze gehüpft und keine Möglichkeit zur Schneeballschlacht ausgelassen. Zuhause ist schon alles für einen heißen Kakao vorbereitet. Der schmeckt am allerbesten mit etwas Zimt, roten Wangen und einem Hauch Muskat. Frische Luft & Schokolade helfen immer.

❤ Badezusätze oder Duschgele mit Orange und Mandarine sind ein bisschen wie Sonne zum Eintauchen. Zu einem kribbelnden Gute-Laune-Bad oder nach einer aufheiternden Citrus-Dusche gibt es einen leckeren Smoothie. Oder vielleicht sogar einen exotischen Cocktail? Oh ja. Instant-Sommer deluxe.

❤ Im Sommer total verpöhnt, im Winter meine Freizeitbeschäftigung Nummer Eins: Einigeln. Eine Tasse heißen Tee (Hmmm, lecker Chai…), selbstgebackene Kekse und ein gutes Buch, dazu die liebste Kuscheldecke und ein gemütliches Eckchen zuhause – schon ist der Tag perfekt. Für alle, die nicht gerne lesen (pfui!), bietet sich ein ausgiebiger Film-Marathon an, mit frischem Popcorn natürlich.

❤ Im Winter verbringt man normalerweise überdurchschnittlich viel Zeit zuhause. Warum sollte man die Zeit nicht direkt nutzen, die eigenen vier Wände zu optimieren? Mit einem Stapel Einrichtungsmagazine und der Hilfe von Pinterest kann man prima bei einer Tasse Tee die Inspiration fließen lassen um anschließend zur Tat zu schreiten. Einmal alles umräumen? Endlich die Wand hinterm Bett knallpink streichen? Jetzt ist die richtige Zeit dafür.

❤ Ob alleine, zu zweit oder mit der ganzen Meute: Essen ist angesagt! Zuerst gemeinsam Omas deftigste Rezepte nachkochen. Kohlrouladen? Gulasch mit Klößen? Wirsing und Tafelspitz? Ja, bitte! Anschließend wird im Schein aller vorhanden Kerzen gemeinsam getafelt und lange übers Essen hinaus bei dem einen oder anderen Glas Wein geklönt und gelacht. Und vielleicht entstehen ja, während es draußen stürmt und schneit, die ersten großen Pläne für den nächsten Sommer.

❤ In den Wintermonaten machen an vielen Orten Eislaufbahnen auf. Also nichts wie rein in die Glitzerklamotten und auf zur Eis-Disko! Wer nicht Schlittschuhlaufen kann sucht sich ein sportliches Date mit starken Armen, das einem das Wichtigste beibringt und einen notfalls sicher auffängt. Das Händchenhalten kommt beim Rumschlittern von ganz alleine. Versprochen.

❤ Beim Entmotten der Wintermäntel und Wollpullover bietet sich die perfekte Gelegenheit, den ganzen Kleiderschrank auf Aktualität zu überprüfen. Was braucht einen prominenteren Platz, was kann bis zum nächsten Sommer in den Keller und was kann weg? Was liegt vergessen in der hintersten Ecke und wartet nur darauf, endlich (wieder) getragen zu werden? Alles, was endgültig aussortiert wurde, wird sobald wie möglich getauscht, verkauft oder vielleicht sogar für einen guten Zweck weggegeben.

❤ Im Zuge des Kleiderschrankausmistens wird man sicher über die Bluse mit dem fehlenden Knopf und den eigentlich noch tollen Pullover mit Loch stolpern. Jetzt ist die Zeit, die Lieblings-CD aufzudrehen oder vielleicht sogar eine Schallplatte aufzulegen und all die liegen gebliebenen kleinen Reparaturen zu erledigen. Zur Belohnung hat man dann wieder was zum anziehen und das gute Gefühl, die Sache endlich erledigt zu haben.

❤ Youtube, Myvideo und Co. sind voll mit Videos von süßen Tierchen und niedlichen Kindern, die noch süßere und niedlichere, lustige Sachen machen. Aber man findet im Internet auch all die alten Musikvideos, die früher noch auf MTV liefen. Oh man, diese Klamotten! Und diese Musik! Toll! Ein Song führt zu zehn weiteren und immer wieder tauchen unglaubliche Perlen der Popkultur auf. Und die Kirsche auf der Musik-Video-Gaudi-Sahnehaube? Warum nicht einmal versuchen, die Choreografie aus dem Lieblingsvideo zu lernen. Lachkrampf vorprogrammiert.

❤ In Zeiten von Internet und Smartphones total überholt und genau deshalb wertvoller als jemals zuvor sind handgeschriebene und auf die altmodische Art verschickte Briefe. Auf richtigem Briefpapier, wenn es sein muss sogar geblümt, und mit einer richtigen Briefmarke. Und statt dem langweiligen ‚Hallo. Wie geht es dir? Mir geht es gut‘ gibt es eine spannende Kurzgeschichte mit dem Empfänger in der Hauptrolle.

Mit welchen Aktionen haltet Ihr Euch im Winter Laune-mäßig über Wasser? Lasst mich was hören! xxx

Der Winter-Survival-Guide: Winterzauber mit Haut und Haar

Cremes in Tiegeln und Töpfen für den Winter.

Der Winter-Survival-Guide: Warm anziehen + Warme Füße + Gute Laune

Zwischen Eiseskälte und trockenen, überheizten Räumen können Haut und Haare im Winter schnell mal zickig werden. Wer die richtigen Produkte zur Hand hat kann das Schlimmste verhindern und im Notfall schnell beschwichtigend eingreifen. Hier eine kleine Übersicht über meine liebsten Hilfsmittelchen:

– Ein Haaröl oder Anti-Frizz-Serum ist unerlässlich im Kampf gegen trockene, fliegende Haare. Gegen eine platte Mützen-Mähne hilft mir zusätzlich ein Volumen-Puder, das ich einfach morgens nach dem Föhnen in den Haaren verteile.

– Stichwort Föhnen: Mit nassen Haaren rausgehen ist im Winter eine furchtbar dumme Idee. Zu heiß föhnen ist aber auch nicht optimal. Ich wasche meine Haare daher im Winter lieber am Abend oder nur jeden zweiten Tag, damit ich sie ganz in Ruhe auf unterster Stufe trocken föhnen kann.

– Während mir im Sommer Nivea Soft absolut ausreicht greife ich Winter auf reichhaltigere Body Lotion zurück. Wenn meine Haut sich richtig ziegig anstellt investiere ich auch schonmal in Cold Cream von Avène. Damit kriege ich selbst die schlimmste Winterhaut in den Griff.

– Das gleiche gilt für mein Gesicht: Für den Winter upgrade ich auf eine reichhaltigere Creme mit mehr Fett und weniger Wasser. Oder ich benutze meine ‚schwerere‘ Nachtcreme auch tagsüber.

– Ebenfalls aus der Cold Cream Serie von Avène ist mein Lippenbalsam, den ich nicht nur immer in der Handtasche, sondern auch auf dem Sofa und im Bett immer in Reichweite habe. Ich habe lange Probleme mit spröden Lippen gehabt und nichts hilft so gut wie dieses Zeug. Da so eine Tube richtig ergiebig ist und bei mir gut und gerne ein Jahr hält, ist das eine Investition, die ich liebend gerne tätige.

– Handcreme sorgt für samtweiche Winter-Pfoten. Neben der guten alten Kamillen-Creme und Neutrogena bin ich auch immer wieder für lecker duftende Winter-Editionen zu haben. Wenn es nach Süßigkeiten riecht kann es so schlecht nicht sein, oder? 😉

– Gegen rauhe Haut an Ellenbogen und Knie hilft neben Peelings auch die gute alte Nivea oder Penaten Creme. Eine Abreibung mit der Innenseite einer ausgepressten Zitrone macht übrigens auch schön weich.

Welche Produkte helfen euch, gut durch den Winter zu kommen? xxx

Lieblinge

Streifen und Chucks auf Orientteppich

Alles, was mich in der letzten Woche besonders glücklich gemacht hat:

Die kleine Zuckerbäckerei

– Wundervolle Mädels, mit denen ich meine Zeit verbringen durfte <3 - Heimatbesuch! - Spontane Mettbrötchen-Orgien - Schon getwittert und immernoch verliebt: Pulloverperfektion!

– Bis zum Umfallen UNO spielen.

– Nach hause kommen.

– Glitzerzeug.

Der Winter-Survival-Guide: Keine kalten Füße kriegen!

Füße in Socken und in Cowboy Boots

Der Winter-Survival-Guide: Warm Anziehen + Gut eincremen + Gute Laune

Auf die Notwendigkeit vernünftiger Schuhe habe ich schon beim letzten Mal verwiesen. Für alle Ugg-Boot-blöd-Finder (die Dinger halten soo warm!)hier meine Tricks für warme Füße trotz Schnee und Eis:

– Furchtbar offensichtlich aber aus ästhetischen Gründen oft übergangen: Dicke Wollsocken. Spätestens ab dem Gefrierpunkt sollte ‚warm‘ wichtiger sein als ‚schick‘.

– Thermo-Plüsch-Einlegesohlen gibt es momentan in jedem Drogeriemarkt: Zugreifen und allen winterfesten Schuhen ein kuschliges Upgrade verpassen. Die Dinger sind ihr Gewicht in Gold wert, wenn es darum geht, die Füße draussen schön warm zu halten.

– Wärmende Fußcremes sind Geschmacksache, haben meiner Meinung nach aber auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigung. Wenn man sie nicht über dosiert (Autsch, das brennt!) kann der Effekt im Winter ganz angenehm sein. Ausprobieren.

– Gegen Eisfüße auf dem Sofa helfen Fußwärmer mit Kirschkern-Füllung (beste Erfindung, ever) und wärmende Fußbäder, etwa mit Senfmehl.

Und notfalls kann man die kalten Pillefüße abends super beim Liebsten mit unter die Decke stecken. Das wärmt nicht nur, das hält auch die Beziehung frisch. xxx

Der Winter-Survival-Guide: Zieht euch warm an!

Ellen im warmen Winter Outfit

Der Winter-Survival-Guide: Warme Füße + Gut eincremen + Gute Laune

Klar, dass es bei eisigen Temperaturen mit einem süßen Flatterkleidchen nicht getan ist.
Hier meine Lieblingszutaten für einen erfolgreichen Zwiebellook:

– Es muss nicht gleich die Ski-Unterwäsche aus Angora sein, aber ein Unterhemd gehört zur Standard-Ausrüstung für unten drunter.

– Ich habe mir vor ein paar Jahren beim Tschibo meinen ersten Nierenwärmer erstanden und gehe seit dem im Winter nicht mehr ohne raus. Bei dawanda oder etsy findet man die tollen Teile in allen Möglichen Ausfürungen. Da ist für jeden Geschmack was dabei. Seid also nicht blöd: Legt euch so ein Teil zu!

– Dicke Wollstrumpfhosen machen nicht nur das liebste Sommerkleid und sogar Shorts winterfest. An richtig kalten Tagen springen sie auch unter Hosen als Lange-Unterhosen-Ersatz ein.

– Jeder sollte einen dicken Lieblings-Kuschelpulli haben. Und ich rede jetzt nicht von den Figur-schmeichelnden dünnen Pullöverchen, sonder von flauschig gefütterten Sweatshirts und groben Wollpullis.

– Dass man bei Bibber-Wetter eine vernünftige Jacke anzieht versteht sich von selbst, oder?

– Mütze, Schal und Handschuhe gehören nicht nur zur winterlichen Grundausrüstung, sondern sind dazu eine super Möglichkeit, sich auch im Winter modisch so richtig auszutoben.
Mein „Keypiece“ für diesen Winter? Ein Muff. Jetzt muss ich nur einen finden, der nicht nur schick ist, sondern auch für warme Finger sorgt.

– Im Winter unerlässlich: Vernünftige Schuhe. Ich bin für die kalten Monate ein riesen Fan von Ugg-Boots, weshalb ‚vernünftig‘ in diesem Fall für einige von euch vielleicht ein streitbarer Begriff ist, aber ein Paar feste Stiefel ist definitiv eine mehr als sinnvolle Investition.

So, jetzt sind wir obenrum schonmal gut eingepackt. Beim nächsten Mal verrate ich dann meine Tipps gegen kalte Füße. Was habt ihr noch für Tricks, um im Winter warm zu bleiben? xxx

50 Dinge, die man bei Mistwetter machen kann

Tasse mit Tee

Goldener Herbst schön und gut, aber wenn das Wetter nicht mitspielt is eher nix mit Edelmetall. Guck ich hier aus dem Fenster sehe ich ein nettes Nass-Kalt-Grau.
Aber auch Schmuddelwetter hat so seine Vorzüge. Man kann sich endlich mal den Dingen widmen, die bei Sonnenschein dazu tendieren, übergangen zu werden. Von nerviger Hausarbeit, die man nun endlich mal hinter sich bringen kann, bis zu typischen „Nee, dazu ists viel zu schön draussen“-Aktivitäten kommen hier 50 Sachen, für die sich Mistwetter lohnt:

In die Lieblingsdecke gekuschelt ganz in Ruhe einen heißen Tee trinken + Ein ausgiebiges Schaumbad + Ein Film-Marathon mit all deinen Lieblingsfilmen + Mal so richtig den Kleiderschrank ausmisten + Die besten Freundinnen zu einer Klamotten-Tausch-Tee-Party einladen + Ein Buch lesen. Oder zwei. + Die alten Lieblings Platten/ Kassetten/ CDs rauskramen und mal wieder so richtig aufdrehen + Mit dem, was sich noch in Kühlschrank und Vorratsregal findet ein Candlelight-Dinner zaubern. Nur Tütensuppe da? Egal. Die gibt es heute mal aus dem besten Porzellan im flackernden Kerzenschein. + Einen Brief an einen alten Freund schreiben + Schön warm einpacken und trotz Mistwetter spazieren gehen + Den Nachmittag im Kino verbringen + Die Küchenschränke sauber machen + Endlich die Socken stopfen, die seit Monaten auf dem Nähkasten liegen + Den Kühlschrank saubermachen und das Eisfach abtauen + Die Nägel lackieren (Mit Glitzer!) + Die Festplatte aufräumen + Anschließend mal wieder alle Daten sichern + Tagebuch schreiben + Malen, auch wenn du glaubst, du kannst das garnicht + Auf Pinterest den Traum-Kleiderschrank zusammen stellen + Die guten alten Gesellschaftsspiele abstauben und deine Familie beim Monopoly abzocken + Einen Kuchen backen + Deine Profile auf sämtlichen Social-Media-Plattformen auf den neuesten Stand bringen + Stundenlang Videos auf Youtube gucken + Den Make-Up-Pinsel schwingen und ganz in Ruhe mal etwas neues ausprobieren + Das Ergebnis mit der Kamera festhalten. Oder auch einfach nur so alberne Faxen-Fotos machen + Einen Amazon-Wunschzettel erstellen + Eine Gesichtsmaske auflegen. Die Gurkenscheiben für die Augen nicht vergessen! + Das Schlafzimmer umräumen + Die Schreibtischschublade sortieren + Den Backofen sauber machen + Deine Handtasche ausmisten + Bügeln + Telefonieren. Mit deiner besten Freundin. Oder mit Mama. + Den Keller aufräumen (Urghs!) + Tolle Sachen für den nächsten Sommer planen + In’s Museum gehen + Deinen Lieblingsblog von vorne bis hinten durchlesen + Ins Schwimmbad gehen. Oder in die Sauna. + Einen ausgieben Schaufensterbummer unternehmen. Online! + Die nächste Reise planen + Eine Packliste dafür schreiben + Recherchieren, welche tollen Sachen es in deiner Region so gibt + Einen Ausflug dahin planen + Deinen Geldbeutel entrümpeln + Hinter dem Sofa staubsaugen + Einen neuen Desktop-Hintergrund aussuchen + Nach günstigeren Handy-/Internet-/Telefon-/Strom-Tarifen suchen + Meditieren + Alte Fotos ansehen

Schon ist das Schmuddelwetter da draussen garnicht mehr so schlimm, oder? Wenn ihr noch mehr Ideen habt, wie man das beste aus grauen Matsch-Tagen macht, immer her damit! xxx

Lieblinge im November

Rote Rosen neben weißer Kerze

Im November kann man alles brauchen, was das Leben schöner macht, finde ich.

– Rote Rosen. Üppige, dunkelrote Riesenrosen. Habe ich lange Zeit total doof, weil Klischee, gefunden. Heute sage ich: Schön. Her damit!

– Glitzer, immernoch und ganz besonders wenn draussen alles so düster ist. Dieser Rock etwa würde jeden Herbstblues ordentlich wegfunkeln.

– Die Volkshochschule. Ich habe das Wochenende mit einem Kurs zum Thema „Fotobearbeitung mit GIMP“ verbracht und habe trotz anfänglicher Bedenken eine Menge gelernt. Und ich habe richtig Lust bekommen, mehr zu lernen. Auch wenn VHS ein bisschen bieder und blöde klingt, ich werde in Zukunft sicher noch mehr Kurse belegen.

– Musik- und Tanzfilme aus den 50ern (und den Jahren drumherum). Um nur ein paar zu nennen: Du bist so leicht zu lieben, Du sollst mein Glücksstern sein, Ein süßer Fratz, Osterspaziergang, Ein Amerikaner in Paris, Hello Dolly, Ein Pyjama für Zwei, Ein Herz und eine Krone… Die Kostüme, die Musik, die Kulissen, die heile-Welt-Stimmung… Hach.

– Ich habe zwar bisher noch nicht ein Teil ergattern können, aber die Grey Collection von H&M sieht so aus, als käme sie direkt aus einer Ecke meines Traum-begehbaren-Kleiderschrankes spaziert.

– Wo wir schonmal bei Traum-Kleiderschränken sind: Viele Mädels sehnen sich sicher nach Carrie Bradshaws Kleiderschrank. Ich hingegen würde ohne zu zögern in den Klamotten-Himmel einziehen, den Kat von D ihr eigen nennt. Womit auch schon eine weitere Katze aus dem Sack ist: Ja, ich finde Kat von D toll.

– Was wäre ein grauer, kalter November ohne Kerzenmeer und heißen Tee? Genau. Grau und kalt. Aber mit einer Armee aus Kerzen und einer heißen Tasse Tee ist sogar ein trüber Regentag so richtig toll.

Ich hoffe, auch ihr habt im Kampf gegen den Herbstblues souverän die Oberhand. Was sind eure Lieblinge im November?
xxx

Dinge, die ich mit 26 zu tun gedenke.

Bunte Blätter im Herbst

– Mehr Musik hören. So mit Vorsatz und nicht nur auf dem iPod beim Bahnfahren.
– Eine Sprache lernen. Zumindest ein bisschen.
– Einen Klassiker der Weltliteratur lesen.
– Mehr raus gehen. Also in die Natur, nicht in die Disco. Ich bin zu alt für Discos.
– Mehr Fotos machen. Und die Fotos auf meiner Festplatte sortieren. Endlich mal.
– Neben Häkeln eine zweite Handarbeit lernen. Ganz bestimmt nicht Stricken. Ich kann nicht Stricken.
– Lernen, wie man Mayo selber macht. Ketchup kann ich schon, Pommes auch.
– (Wieder) Lernen, wie man auf zwei Fingern pfeift. Ein Jammer, dass ich das jemals verlernt habe.
– Reich werden. Ich mein, versuchen kann man es ja mal. Lotto scheint mir eine gute Möglichkeit zu sein.

Und natürlich gelobe ich, wie jedes Jahr, nun endlich vernünftiger zu werden. Dieses Jahr klappt es. Ganz bestimmt.

PS: Einige warten noch auf Post von mir. Ich habe euch nicht vergessen, hab nur grade einen kleinen Hänger (lies: fiese Verrotzung). Ich bitte um Geduld. Danke!

I want it all and I want it now.

Herbst. Bunte Blätter auf dem Boden und meine Füße.

„Ein goldenes Nichtschen in einem silbernen Warteinweilchen.“ Wahlweise auch „Ein Pfündchen Haumichblau.“
Wenn ich als Kind ungeduldig nach meinen Geburtstagsgeschenken fragte, bekam ich meist die gleiche Antwort von meiner Mama.
Heute bin ich groß und frage nicht mehr schon Wochen vor meinem Ehrentag, was ich wohl kriege. Ich habe die Ungeduld aufgegeben. Das Wünschen aber nicht. Wünschen kann man nämlich so viel man will.
Darum hier nun, in blanker Verachtung der Realität, ein unverschämter Aufruf an wohlhabende Wohltäter, vermögende Verehrer, Wundertäter und Engel: Mein Wunschzettel.

Dieser Sessel schreit meinen Namen. Ganz laut, hört ihr?

Schuhe. Schuhe. Schuhe.

– Ein Stück Schokokuchen vom Starbucks. Yum.

– Ein Armreif, wie für mich gemacht.

– Eine neue Handtasche kann Frau immer brauchen, oder?

– Blumen. Viele, bunte Blumen. Nelken, Ranunkeln, Schleierkraut, Rosen, Röschen, Dahlien, Knopfblumen…

– Ich mussmussmuss dieses Shirt haben!

– Langsam wird es wirklich Zeit für ein neues Tattoo. Oder zwei. Oder drei… Sponsoren vorgetreten! 😀

– Briefe. Karten. Geburtstagspost.

So ein Kleid.

– Ein YES-Törtchen. Mit Kerze.

– Einen Großeinkauf bei All Saints. Träumchen.

– ‚Happy Birthday‘, gesungen, gerne auch schief.

– Einen Tag im Vergnügungspark. Und Zuckerwatte.

Schmuck. Und noch mehr Schmuck.

– Ich wünsche mir ein Pony. Und einen Hund. Und eine Katze. Basta.

– Bücher. Jede Menge Bücher. Dicke Bücher. Dünne Bücher. Spannende Bücher. Lustige Bücher. Bücher.

Pow-Pow-Handschuhe!

– Eine Überraschung.

Diese Wünscherei macht ganz schön Spaß und ich könnte noch ein bisschen so weitermachen.
Nun seid aber Ihr dran! Wann habt Ihr euren letzten Wunschzettel geschrieben und mal ganz ungeachtet eurer Möglichkeiten das unwahrscheinlichste zuerst gewünscht? Na los! Teilt Eure größten, albernsten, geheimsten Wünsche mit mir. Und vergesst nicht, dass Ihr hier mit etwas Glück eine kleine Überraschung abstauben könnt.
Ellen

Singin‘ Sweet Home Alabama all Summer long.

Vögel über dem Halterner Stausee.

Am Baum vor meinem Fenster reifen schon die ersten Kastanien. Zeit also für einen kurzen Rückblick auf den Sommer, bevor die Blätter zu fallen beginnen. Obwohl: Wenn wir aus dem Wetter der letzten Monate irgendwelche Rückschlüsse auf den Rest des Jahres schließen können, dann erwarten uns wohl heiße Weihnachten…
Zurück zu dem, was sich Sommer schimpft:

Ellen und Sandy im See.

Trotz widrigster Umstände habe ich beinahe alle meine liebsten Sommer-Unternehmungen unternehmen können:

Picknicken im Park + Grillen + noch mehr Grillen + Grillen an der Ruhr + Spazieren gehen + mit nassen Haaren rausgehen + im See schwimmen gehen + Tretbootfahren + im Biergarten sitzen + Abkühlung im Museum gesucht + tolle Menschen kennen gelernt + in der Sonne gesessen und gelesen + Eis gegessen + mir einen Sonnenbrand geholt

Das einzige Manko: Es war von allem zu wenig. ZU WENIG SOMMER!!!

Garten mit Gartenhaus.

Und nun reifen die Kastanien, in den Läden hängen schon die Herbstkollektionen, die Supermärkte bieten den ersten Spekulatius an und will man Abends noch raus braucht man schon wieder einen Pullover, weil es sonst zu frisch wird. Es ist Ende August und mit dem September kommt auch der Spätsommer.
Zum Glück ist meine Liebste Jahreszeit immer die, die als nächstes kommt. Darum freue ich mich bereits auf den Herbst und alles, was er so mitbringt:

bunte Blätter + Spaziergänge + Kuscheljacken + Kuschelsocken + Stiefel + Tweed + Suppe + Kürbissuppe + Kartoffelsuppe + heißer Tee + Kuscheldecken + Zeit für gute Bücher + Stockbrot + Halloween + eine neue Football-Saison (Geaux Saints!) + noch mehr Suppe

Ich hab bestimmt noch eine ganze Menge vergessen. Auf was freut ihr euch, wenn demnächst der Sommer rum ist und der Herbst anbricht? Sonnige Rest-Sommer-Grüße, Ellen