Neulich.

Neulich erst hat sich so einiges getan. Hier ein Best-Of aus den letzten Wochen:

Ende März war ich, wie angekündigt auf der Lit.Cologne. Ohne Kamera. Und sowieso mehr am Gucken und Zuhören als am Knipsen interessiert. Wärt ihr bestimmt auch. Einfach hingehen. Lohnt. Also: Im nächsten Jahr seh ich euch da, okeh?

Bild Hase und Dino

Die Uni hat angefangen. Germanistik und Erziehungswissenschaft. NICHT auf Lehramt. Damit bin ich in Bochum wohl ein ziemlicher Exot. Trotzdem haben sich unter den unzähligen angehenden Lehrern ein paar super tolle Mädels gefunden 😉
Sowie Carmen, mit der ich eine furchtbar schnarchige Mediävistik-Vorlesung spontan in eine Malstunde verwandelt habe. Oben das Ergebnis: Techno-bunter Drogenhase von Carmen, leicht fehlgebildeter Dino von mir.

Starbucks Kaffe

Instagram gibt es seit kurzer Zeit endlich auch für meinen kleenen Androiden. Soll heißen: Seit genauso kurzer Zeit findet ihr mich als lucretiamacevil endlich auch bei Instagram. Da seht ihr dann Fotos von meinen Füßen. In Schuhen. Und Essen. Und ab und zu auch mal nen Kaffee. Den trinke ich auf den Kaffee-Dates, die mein Batman-Double und ich uns in letzter Zeit öfter gönnen. Quality-Time und so. Ist nur zu empfehlen. Also Dates haben. Und Instagram.

Schal haekeln vor Toshiba TV

Wir haben einen neuen Fernseher. Und ich finds geil. Die alte Röhre war heiß geliebt, hat aber spätestens beim Zocken ihr Alter deutlich spüren lassen. Nun sind wir hier total HD. Geil.
Nebenbei habe ich auch das nächste Häkelprojekt in Angriff genommen. Ein Loopschal. Was sonst. Diesmal in fröhlichem Grau. Gehäkelt wird mit freundlicher Unterstützung des neuen Fernsehers. In HD.

Maigesellschaft Bochum Blau Weiß und Zitroneneis

Heute Nachmittag erst haben wir uns den Bochumer Maiumzug angeguckt. Das ist ein bisschen wie Karneval, nur dass man statt „Alaaf!“ (nix Helau) und „Kamelle“ hier immer wieder „Blau Weiß“ ruft, weil so nunmal die Maiabendgesellschft heißt und, klar, auch aussieht. Da hab ich dann schnieke Fähnchen zum Schwenken und Jubeln bekommen. Fand ich toll. Und Mr. Inkognito hat mir ne Kugel Zitroneneis ausgegeben. Im Kinderhörnchen. Weil Kinderhörnchen einfach leckerer ist.

Designgipfel Dortmund Heimatpottential Helden

Ebenfalls heute haben wir uns auf den überraschend kurzen Weg zum Designgipfel im Dortmunder Depot gemacht. Da steht an diesem Wochenende nämlich die Juli von heimatPOTTential mit ihren Helden und wartet auf nette Kunden.
Von der Juli hab ich euch hier schonmal erzählt. An einem Freitag im April haben wir uns dann zu einem Quasi-Blind-Date getroffen (Juli ihren Bericht findet ihr hier), einander für gut befunden und spontan Pott-Blogg-Freundschaft geschlossen.
Und nur, weil die Juli wirklich ne ganz treffenswerte Person ist, lohnte sich der kurze Abstecher zum Designgipfel heute überhaupt. Ansonsten war das ganze eher unnötig. Für 3 Euronen Eintritt gibts dann eine sehr überschaubare Versammlung an mehr oder weniger hippen Ständen in zugegeben ganz netter Location. Bei dem einen oder anderen Design-Ständchen hab ich ganz gern kurz gestöbert, aber so wirklich zum Kaufen war für mich nix dabei. Nur bei, klaro, der Juli hab ich mir einen Jutebeutel mit meinem Lieblings-Helden-Motiv aus ihrer Reihe bestellt.
Also: Wenn ihr für Sonntag noch garnix vorhabt, 3 Ocken verschmerzen könnt und nix gegen ein bisschen Hipstertum habt, dann begebt euch doch einfach nach Dortmund und sagt der Juli mal Hallo. Lohnt. Trotzdem.

Ich freue mich jetzt dank Hitchcock-Wochenende auf TNT Film noch ein bisschen über die neue Flimmerkiste, bevor ich gleich nach einem langen Tag endlich ins Bett falle.
Wer von euch hat sich eigentlich Montag frei genommen und kommt wie ich in den Genuss eines extra-super-duper langen Wochenendes? Vier Tage frei. Yay! Ellie

Was in der Zwischenzeit geschah…

Schwupps, da war ich doch glatt eine ganze Woche untergetaucht.
Zuerst lag es an der Häkelsucht, dann an dicken Büchern und zu guter Letzt musste durfte ich auch noch Karneval feiern.
Doch lasst mich von vorne beginnen. Wie hier schon angekündigt wollte ich mal was anderes häkeln als Topflappen. Ein Schal sollte es sein. Und die passenden Fingerlosen.
Nun kann ich ganz super stolz verkünden: Es ist vollbracht!!!
Der Beweis:

Schal und Fingerlose gehaekelt

Sind sie nicht toll geworden? Gehäkelt hab ich das Ganze frei Schnauze. Beim Fertigstellen des Schals hab ich mich von der wunderbaren Ellen inspirieren lassen und dem Dingen eine kleinen Twist gegeben. Das ‚Design‘ der Fingerlosen ist noch ausbaufähig. Ich werde sicher noch das ein oder andere Paar versuchen.
Als ich meine ersten Nicht-Topflappen-Häkelwerke letzte Woche zum ersten mal zum Spaziergang ausführte, stießen wir auf eine Schar Enten.

Enten

Die passten nicht annähernd alle auf ein Foto.
Ich war riesig begeistert.

Ellie

Enten haben einfach diese Wirkung auf mich.

Ellie

Ich war sehr, sehr glücklich.

Ente

Die Chance habe ich gleich genutzt, um ein wenig abzukupfern. Am Montag durfte ich nämlich dann als, ihr werdet es euch denken können – genau!, als Ente in einem kleinen Karnevalszug mitgehen. Davon gibt es leider keine Fotos. Aber schön war’s!

So wären schonmal zwei meiner drei Ausreden für meine unangebracht lange Abwesenheit vorgebracht. Zu der dritten, den schweren Büchern, gibt es dann demnächst mehr. Schon bald, versprochen 😉
Habt ihr denn Karneval gefeiert? Dann wünsche ich ‚Alaaf‘ (wenn’s sein muss auch ‚Helau‘) gehabt zu haben! xoxo. Ellie

Ein Gutschein für die Geburtstagsmama

Heute hat meine Mama Geburtstag. Happy Geburtstag, liebste Mama!
Und weil’s das Geschenk aus den unterschiedlichsten Gründen erst später gibt, muss es erstmal ein Gutschein tun.
Für die Mutti muss es aber schon ein ganz besonderer Gutschein sein. Darum hier nun: Der selbstgebaute Plattenspieler-Gutschein! Yay!

Zunächst einmal habe ich für dieses DIY das Label einer Single, also einer kleinen Schallplatte, mit einem selbstbeschrifteten Geburtstags-Gutschein-Label überklebt.
An dieser Stelle zwei kurze Einschübe:
1.: Ihr wisst doch alle, was Schallplatten sind? Oder erreiche ich auch jüngeres, Platten-fremdes Publikum?
2.: Kreise ausschneiden ist doof.

Für diese Geburtstags-Gutschein-Platte habe ich dann aus Pauspapier ein Kuvert gebastelt. Und zwar so:

Pauspapier mit rotem Faden zusammengenaeht

Zwei Blätter Pauspapier werden mit rotem Stickgarn zusammengenäht. Wenn man das gute Architektenpapier nimmt und die Löcher mit der Nadel vor-sticht geht das ganz einfach.
In diesen Umschlag kommt die Schallplatte und, aus gegebenem Anlass, Konfetti. Konfetti!
Das wurde natürlich mit viel Liebe von Hand ausgeschnitten gelochert.

Gelber Locher Konfetti Heimproduktion

Das Ganze wird mit selbstgemachtem Glitterklebeband zugeklebt. Glitter ist genauso toll wie Konfetti! (Für alle, die wissen wollen, wie man Glitterklebeband pupseinfach selber macht, gibts da demnächst ne Nachbauanleitung für.)

Schallplatten-Gutschein

Und damit in der Post nix kaputt gehen kann, kommt alles in einen stabilen, mit einer abstrakten Wimpelkette verzierten Umschlag. Der Umschlag besteht aus der Karton-Rückseite von einem alten Briefpapier-Block und dunkelgrauer Pappe. Die Wimpel sind aus Geschenkpapier-Samples ausgeschnitten. Das Konfetti übrigens auch.
Heißer Tipp: Wenn ihr den Katalog eines Geschenkpapier-Herstellers in die Finger kriegt – nicht loslassen!

Einen tollen Gutschein selber basteln

Und damit man die Platte aus dem Umschlag raus kriegt, gibt es einen praktischen Pack-an, der ganz klar sagt, was Mama tun soll. Ziehen!

Super Gutschein in toller Verpackung

Ta-daa! Fertig ist der super-duper Plattenspieler-Gutschein. Jetzt muss nur noch die Deutsche Post ihren Teil dazu beitragen, dass das schicke Teil heute noch ankommt. Drückt mir die Daumen!
Happy Birthday, Mama. xoxo, Ellie

Ich hab da so ‚ne Masche

weisse Wolle

Ich kann häkeln. Genaugenommen kann ich Topflappen und ‚immer-weiter-gradeaus‘ häkeln. Mit diesen famosen Fähigkeiten lässt sich überraschend viel anstellen. Topflappen zum Beispiel. Und noch mehr Topflappen. Manchmal habe ich keine Lust mehr auf neue Topflappen. Dann versuche ich auch mal was anderes. Kissenhüllen zum Beispiel. Oder einen Schal. Ein Schal soll auch bei meinem aktuellen Häkelversuch rauskommen.

gehaekelte weisse Wolle von Wolle Rödel und roter Nagellack von mny

Und zwar so ein endloser Loop-Schal. Zum mehrmals um den Kpf wickeln, wenn’s geht. Dazu will ich dann auch noch so ‚Fingerlose‘ versuchen. Also Handschuhe ohne Finger. Pulswärmer oder Stulpen könnte man wohl auch dazu sagen. Ich bleibe bei ‚Fingerlose‘.

gehaekelte weisse Wolle von Wolle Roedel

Die dicke weiße Wolle habe ich von Wolle Rödel (Super Big in ‚natur‘), meinem Lieblings-Wolladen hier in Bochum. Mit ner Nadel in Stärke 12 hat man schnell eine Reihe an die nächste gehängt. Ganz fix.

Haekeln mit weisser Wolle und Bein-Tattoo

Während ich so vor mich hin häkele trinke ich die übliche Tasse Tee (mit Milch!) und höre mich quer durch unsere Plattensammlung. Meine momentanen Favoriten? Glenn Miller und Iron & Wine.
Wie macht ihr das mit der Handarbeit? Mit Musik? Beim Fernsehen? In Ruhe? Nur im Zug? Lasst es mich wissen :) xoxo. Ellie

P.S.: Hier noch ein kurzer Vorgeschmack auf einen weiteren kleinen DIY-Beitrag:

Konfetti selbst gemacht

Der kommt allerdings erst am Donnerstag. Nur für den Fall, dass das zukünftige Geburtstagskind mitliest… Bis spätestens dann! Ellie

Der Tag an dem meine Haare orange waren

Jupp. Für 24 Stunden war ich Karottenblond. Und es war kein Spaß.

Haare faerben

Gestern Abend fuhr ich in einer Art Kurzschlusshandlung zum Drogeriemarkt meines Vertrauens und erstand Haarfarbe. Kupferblond. In der Hoffnung genauso toll und hip auszusehen, wie all die Erdbeerblondinen dieser Tage wurde die Pampe am selben Abend noch draufgeklatscht.
Und dann, dann waren meine Haare orange.

Orange Haare

Karottenblond. Während mein Mann das Ganze cool bis amüsant fand, schwankte ich zwischen Punk und Panik.
Heute morgen war dann ganz schnell klar: Das geht garnicht und mein Tag war im Eimer. So richtig. Die Farbe war scheußlich, meine Haare waren scheußlich. Ich war scheußlich.

Nachdem ich mich ein paar Stunden mit ‚Friends‘ auf dem Sofa versteckt und Chips mit Schokolade gefrühstückt habe, habe ich mich entschieden, dieses Desaster zu nutzen und mir selbst eine Lektion in Eigenliebe zu erteilen.
Ich bin mehr als eine schlechte Frisur. Von sowas lass ich mir doch nicht so dermaßen die Laune verderben!

Aufgegessene Avocado

Also gab’s erstmal etwas Gutes zu essen. Avocado und Tomate machen fit und gesund und sind einfach sehr viel besser als Chips und Schokolade. Zumindest besser als Chips. Ganz nach dem Motto: Vitamine – Weil ich es mir wert bin.

Goldener Nagellack und gruener Ring

Dann wurden die Dicken Klunker rausgekramt und die Nägel vergoldet. Eine ausgiebige Dusche und einen beherzter Schuss aus der Make-Up-Flinte haben den Rest erledigt. Kurz: Ich habe alles getan, um so hübsch wie möglich zu sein. Ganz für mich alleine, weil der Rest der Welt nur Augen für meine Signal-farbenen Haare hatte. Wie gesagt: Ich bin es mir wert :)
Und ihr solltet das übrigens auch sein! Egal, wie doof euer Tag ist, wie schlecht eure Haare sitzen und wie dick, dünn, klein oder unförmig ihr euch fühlt. Zeigt euch selbst Respekt!

Derart verwöhnt und aufgeheitert hab ich mich dann sogar ohne Perücke zu einer tollen Verabredung in die Stadt getraut. Mit einer lieben, lieben Freundin, die meine eigenartige Haarfarbe garnicht so schlimm fand, gab es leckere heisse Schokolade. Und ne neue Packung Haarfarbe.

Haarfarbe Mahagoni

Mahagoni. Und ich liebe es.
Was ich neben einer letztendlich doch tollen Farbe mitgenommen habe von heute?
Man muss sich auch mal selbst verwöhnen, dann können alle Färbe-Pannen, miesen Tage und fiesen Launen einpacken.
Und mein Mann ist nicht nur sehr viel geduldiger als ich gedacht habe und ein Ass darin, mich aufzuheitern. An ihm ist ein Frisör verloren gegangen, so toll hat er mir die Farbe auf den Kopf geklatscht.
Jetzt denke ich bei einem Tee und ‚Unterschichtsfernsehen‘ darüber nach, wie ich an jedem Tag besser mit mir selbst umgehen kann.
Wie macht ihr das? Was motiviert euch? Wann tut ihr euch was Gutes?
Wir versuchen immer nett zueinander sein. Da können wir doch auch mal bei uns damit anfangen, oder? xoxo. Ellie

2011. Es hätte schlimmer kommen können.

Der Rest des Jahres ist sehr überschaubar. Drum werfe ich nochmal einen kurzen Blick zurück, bevor das nächste Jahr die nächsten Erinnerungen bringt.

Im Großen und Ganzen war 2011 nicht sehr spektakulär. Nach einigen schwer durchwachsenen Jahren ist mir „unspektakulär“ äußerst angenehm.
Das Frühjahr hat uns mit super Wetter verwöhnt und wir sind gewandert wie die Wilden.
Den schlechten Sommer hat ein Urlaub im sonnigen Harz aufgewertet.

Wandern im Harz

Im Juni waren wir auf dem Hellfest in Frankreich.

Ich beim Hellfest in Frankreich

Nach wahnsinnig tollen Erlebnissen in den vorangegangenen Jahren war es diesmal leider so schlecht, dass ich fürs nächste Jahr nach einer Alternative suche.
Ebenfalls im Sommer habe ich meine langen Haare einem kurzen, praktischen Bob geopfert.

Haare ab vorher/ nachher

Direkt danach habe ich wieder angefangen, sie wachsen zu lassen. Leider bin ich während meines London Trips im Dezember wieder schwach geworden. Rauswachsen-lassen-Haare sehen einfach doof aus! Dieser Bob leider auch.
Unser erster Hochzeitstag im August wurde standesgemäß mit Currywurst gefeiert.
Der Beginn meiner Ausbildung hat zwar meine Familie gefreut, mir aber kein Glück gebracht.
Richtig glücklich macht mich unser erster Weihnachtsbaum, unter dem wir ein wunderschönes Weihnachtsfest verbracht haben.

„Four Lions“ ist für mich der Film des Jahres, „A very She & Him Christmas“ sowie Musik von Iron & Wine wandern auf Dauer in meine Playlists und George R.R. Martins „Song of Ice and Fire“ war meine literarische Entdeckung des Jahres (auch wenn Herr Huckleberry mich zu meinem Glück zwingen musste). Die BBC Miniserie“Sherlock Holmes“ hat mächtig Eindruck hinterlassen und ich warte sehnsüchtig auf die zweite Staffel. John Malcovich in den „Giacomo Variations“ war so verstörend wie sehenswert und mit Church of Misery, Ozzy Osbourne und Clutch fallen mir spontan drei Konzert-Highlights ein.

Scheint, 2011 war doch ein ziemlich gutes Jahr und der Ausblick auf 2012 ist aufregend. Doch dazu später mehr.
Was nehmt ihr aus dem letzten Jahr mit? Was waren eure Higlights? Wenn ihr auf eurem Blog auch einen Jahresrückblick veranstaltet, lasst mir doch einfach einen Link da, ich bin furchtbar neugierig :) xoxo. Ellie

Frohe Weihnachten!

Merry Christmas, ihr Lieben!

Christbaumschmuck Frohes Fest

Ich hoffe, ihr verbringt alle einen schönen Abend. Mit der Familie, alleine auf dem Sofa, beim Feiern, beim Essen… Wie es euch gefällt.

Ein toller Weihnachtsbaum mit Schleifen und Papierkette

Wir ziehen hier das traditionelle Standardprogramm durch: Nachmittags „White Christmas“, dann fertig machen, kochen, essen, Bescherung. Ordentlich Geschenke bestaunen und ausprobieren. Und nun mit Lebkuchen und „Eine schöne Bescherung“ auf dem Sofa versinken. Im Weihnachts-Schlafanzug natürlich. I Like.

Kerzen, Nikolaus und Xbox Controller

Genießt die Feiertage! xoxo. Ellie

Weihnachten kann kommen

Noch nicht alle Geschenke beisammen? Keine Zeit zum dekorieren? Die Plätzchen sind alle verbrannt/ aufgegessen/ schmecken nicht? Schnee ist noch nicht in Sicht? (O.k., bei einigen von euch schon, aber hier scheint bloß die Sonne.) Noch keine Ahnung, was es Heiligabend zu Essen gibt?

Macht nix. Alles egal, denn ER ist da. Endlich. Nachdem ich so lange auf ihn warten musste…

Weihnachtsbaum

Unser aller erster Weihnachtsbaum! Natürlich hatten wir früher bei unseren Eltern schon Weihnachtsbäume (wir sind ja nicht bei Tieren aufgewachsen. Zumindest nicht bei un-weihnachtlichen Tieren.) Aber dies hier ist unser erster Weihnachtsbaum als ‚neue‘ Familie und mein Weihnachtsmann und ich haben den Brocken einzig und allein mit Hilfe der öffentlichen Verkehrsmittel in die Batcave geschleppt. Jetzt steht er da und wartet, genau wie ich, aufs Schmücken.

Habt ihr euren Baum auch schon? Blaufichte oder Nordmanntanne? Groß oder klein? Echt oder wiederverwendbar? So oder so: Frohes Schmücken! xo. Ellie

Mitgebracht

Dass ich beim Shoppen in London nicht sonderlich erfolgreich war, hab ich ja bereits erwähnt. Trotzdem nun hier mit etwas Verspätung (Bazillen hab ich mir auch mitgebracht, es sind viele und sie sind böse): Meine kleine, aber feine Ausbeute an Mitbringseln

William & Kate Tasse

Die obligatorische Royale-Hochzeit-Tasse. Zuerst hatte ich ernsthaft vor, die Geschmacksgrenzen hinter mir zu lassen und mir den richtig fiesen Touri-Nippes mit nach hause zu nehmen. Dann fand ich glücklicherweise dieses augenfreundliche Design in einer Seitenstraße direkt am British Museum. Darauf stoße ich an (mit Tee natürlich)! Yay :)
Habt ihr die Hochzeit auch alle live verfolgt? Ich muss gestehen, ich saß den ganzen Tag vor der Flimmerkiste und immer wieder entfuhr mir ein Schluchzer der Rührung. Hochzeiten sind was feines…

Weihnachtsschmuck Vogel gold

Wenn einer kitschigen Weihnachtsschmuck kann, dann die Briten. Ich war schon eine ganze Weile auf der Suche, nach glitzernden Vögelchen für unseren Weihnachtsbaum (und auch im Rest des Jahres machen die Viecher eine gute Deko-Figur). Manch einer wird schwer die Augen verdrehen aber ich find die Kerlchen so toll, dass neben dem goldenen Exemplar direkt noch ein blauer Vogel bei uns einziehen durfte.

Weihnachtsschmuck Vogel blau

Herzallerliebst, oder? 😀

Haarreif mit Schleife

Diesen süßen Punkte-Haarreif habe ich an einem kleinen Stand auf der Portobello Road ergattert. Während der Großteil der Sachen dort mittelmäßig alt und richtig überteuert war, fand ich dieses handgemachte Schätzchen genau richtig für mich. Leider habe ich nach einem weniger guten Londoner Haarschnitt noch keinen Weg gefunden, mein Fundstück zu tragen ohne einfach nur schrecklich auszusehen. Der Frisör scheint sich für eine Frisur, die er „cool and strong“ nannte, die Inspiration bei unserer lieben Angela Merkel geklaut zu haben… Naja, wächst ja wieder raus. Kennt jemand von euch ein gutes Haarwuchsmittel?

Schal

Mein super duper neuer Schal geht zum Glück zu jeder Frise und ist so riesig groß, dass er nur ansatzweise aufs Bild passt. Große Liebe.

Das war’s im großen und ganzen. Natürlich hab ich mir und meinem Mister noch ein paar Kilo Lesestoff mitgebracht. Unter anderem dieses gute Stück hier:

Nigella Lawson How to be a Domestic Godess

Ich bin auf Nigella durch eine ihrer Kochshows gestoßen, die auf Endlosschleife bei RTL Living laufen. Ihre Rezepte sind meist genau mein Stil, ihre Wohnung übrigens auch. Mal sehen, ob ich demnächst eine ‚Domestic Godess‘ bin. Der Weg dahin ist weit…

Bringt ihr euch auch immer Bücher aus dem Urlaub mit? Oder wonach sucht ihr immer, wenn ihr mal verreist? xo. Ellie

Say it in broken English

London Eindrücke, zweiter Teil.
Da wir die meiste Zeit super-duper gutes Wetter hatten, haben wir so viel Zeit wie möglich draußen verbracht und sind von einer typischen Sehenswürdigkeit zur nächsten gelaufen.

LondonEye

London Eye natürlich. Auch wenn ich nicht drin war. Ich war einfach zu aufgeregt und wollte weiter durch diese aufregende Stadt stromern und Leute gucken.

Tower Bridge

Die Tower Bridge. Eine der schicksten Brücken der Welt. Den ganzen Technik-Kram, den man da über Brücken erfährt, habe ich aber schon wieder vergessen…

Yeomen of the Guard

Die Yeomen am Tower of London sind übrigens genauso sehenswert wie die…

Horse Guard

… Horse Guards. Die Jungs in ihren schicken Uniformen verziehen wirklich alle keine Miene.

Dinosaurier

Im Natural History Museum hab ich diesen netten Kerl und ein paar seiner Freunde getroffen.

Dinosaurier Köpfe

Ich war völlig aus dem Häuschen!

Dinosaurierknochen

Ich liebe Dinos einfach, merkt ihr was? Genug Bilder von Knochen? O.k.. Nur noch den einen…

Dippy Dino

Dippy. I love Dippy. Wirklich. Er ist das Museums-Maskottchen und ich hätte ihn am liebsten eingepackt und mitgenommen. Aber ich hätte ihn wahrscheinlich eh nicht mit ins Flugzeug nehmen dürfen…

So. Ich mache eine stilechte Teepause und später zeig ich euch dann meine bescheidene Shopping-Ausbeute. Ich glaube, ich bin die einzige, die in einem Einkaufsparadies wie London nicht wirklich fündig wird. Shoppen auf Ansage klappt bei mir eher selten. Ich bin wohl eher ein Spontan-Shopper, der nur zuschlägt, wenn er eigentlich nichts kaufen wollte. Kennt ihr das? Bis später, xo. Ellie