Der improvisierte Nudel-Gemüseauflauf. Resteverwertung à la Ellie

Zunächst lassen sich einige Dinge feststellen:
1. Ich bin faul.
2. Kochen muss auch mal schnell gehen.
3. Ich bin gerne gesund.
4. Gemüse ist gesund.
5. Ich kaufe immer zuviel ein.
6. Dafür gehe ich manchmal garnicht einkaufen, weil ich ja auch faul bin.
Das alles führt zu dem Ergebnis: Regelmäßig fallen unübersehbare Gemüse-Reste im Kühlschrank an, die ohne großen Aufwand und nur aus dem was da ist verwertet werden wollen.
Die Lösung: Ein Auflauf. Die Vorbereitungen sind schnell erledigt und das Kochen übernimmt der Backofen.
Und damit ihr auch was davon habt, erzähl ich euch, wie das mit dem Auflauf so von statten geht. (Als ob ihr nicht alle wüsstet, wie man einen Auflauf macht…)

Nudel-Gemüseauflauf mit Sahnesoße

So sieht er aus. Und so mache ich ihn:

– (Vollkorn-)Nudeln kochen. Oder Kartoffeln. Oder Reis. Ich mag am liebsten Nudeln.
– Den Ofen auf ca. 200°C vorheizen. Umluft-Ofen-Besitzer nehmen entsprechend weniger.
– Während die Sättigungseinlage so vor sich hin kocht suche ich alle Gemüsereste zusammen. Rosenkohl, Blattspinat (ruhig den tiefgekühlten), Paprika, Tomaten, Brokkoli, Chicorée, Möhren… Ihr versteht das Prinzip. Immer dabei sind Zwiebeln und Knoblauch, dosiert ganz Geschmack und Größe des Auflaufs.
– Das Gemüse kleinschneiden. Grobe, mundgerechte Stücke reichen. Das ganze soll fix gehen und muss keinen Schönheitspreis gewinnen. Nur den Knoblauch schneide ich so fein wie möglich. Pressen oder reiben tut’s da aber auch.
– Die Gemüsestücke mit den gekochten Nudeln (dem Reis oder den Kartoffeln) in eine ofenfeste Form geben.
– Als Soße fungiert, was so im Kühlschrank auf seinen Einsatz wartet. Kräuterfrischkäse, passierte Tomate mit Kräutern oder Sahne, die man mit ein wenig gekörnter Brühe, Pfeffer und Muskat würzt. Oder mit etwas Curry. Oder so. Ihr werdet sicher was finden. Notfalls tut es auch eine halbe Tasse Milch mit Pfeffer und Salz.
– Die Impro-Soße kommt über die Gemüse-Nudel(-Kartoffel/-Reis )-Mischung und die ganze Geschichte wandert dann in den Backofen. Nach etwa 10 Minuten kann man dann super noch ein wenig Käse drüber geben. Ganze Scheiben Gouda funktionieren genauso gut wie Parmesan oder Mozzarella. Wer kein gefrorenes oder hartes Gemüse drin hat, der kann den Käse direkt auf den Auflauf geben.
– Das ganze bleibt dann so lange im Ofen bis der Käse goldbraun ist und alles schön brutzelt.
– Der letzte Schritt: Essen. Fertig.

Guten Appetit! xoxo. Ellie

6 Gedanken zu “Der improvisierte Nudel-Gemüseauflauf. Resteverwertung à la Ellie

    • Richtig al dente sind sie nicht mehr, aber auch noch weit weg von matschig. Eben genau wie ich sie mag :)
      Ich nehme meistens Vollkornnudeln, die bleiben bei mir eh immer etwas fester als ihre bleichgesichtigen Verwandten. Und es kommt in der Regel auch nicht viel extra-Flüssigkeit an den Auflauf. Ein wenig Sahne, ein paar Schluck Milch oder etwas Frischkäse. Da bleibt dann alles schön bissfest 😉

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