Liebling: Bochum.

Bergbau-Museum-Bochum-Förderturm

Als ich vor etwas mehr als sechs Jahren vor der Wahl des Studienorts stand, entschied ich mich für Bochum.
Klare Sache, wie ich heute sagen würde. Aber um ehrlich zu sein: Es war mehr eine Entscheidung gegen München als eine Eintscheidung für Bochum.

Bevor die Pott-Liebhaber unter euch jetzt einen Lynchmob bilden: Ich habe mich aus den völlig falschen Gründen für die absolut richtige Stadt entschieden.
Ich bin aus dem Rheinland hergezogen und ich habe mich verliebt. In Bochum. In die Leute hier, die unnachahmliche Ruhrpott-Art, die Gegend und überhaupt. (Ich war noch garnicht so lange hier, da habe ich mich auch in meinen Mann verliebt. Aber das ist eine andere Geschichte…)

Ich liebe Bochum. Und heute möchte ich euch ein ganz klein wenig an meiner Liebe teilhaben lassen und verrate euch, wo in Bochum es besonders schön ist. Dabei werde ich garantiert eine Million tolle Plätze und Geheimtipps vergessen. Da müsst ihr nich groß meckern, sondern einfach eure Lieblingsseiten von Bochum unten in die Kommentare schreiben, damit alle was davon haben. Ok?
Los geht’s:

• Von oben auf dem (nicht ganz echten) Förderturm vom Deutschen Bergbau Museum hat man einen einen Erste-Sahne-Traumblick über Bochum und den Rest vom Pott. Keine falsche Scheu: Nach oben geht’s per Aufzug.

• Jeder weiß, dass Fußball hier im Pott ganz groß geschrieben wird. Und wenn Fußball ist, dann geht man ins Stadion. Und in Bochum geht man ins Ruhrstadion. Jaja, ich weiß: ins revierpowerSTADION. Egal, wie sich das Ruhrstadion jetzt schimpft: Unser Schmuckkästchen an der Castroper ist das schönste Stadion der Liga, da gibt’s kein Vertun. Und die Fans vom VfL, das sind sicher die leiderprobtesten der Liga.

• Im Bochumer Stadtpark kann man Minigolf spielen, Tretboot fahren oder einfach so glücklich sein. Naherholung galore.

• Törtchenliebhaber aus der ganzen Welt: Besucht die Kleine Zuckerbäckerei! Der Himmel auf Erden liegt in Bochum-Ehrenfeld. Ganz sicher.

• Überhaupt: Bochum-Ehrenfeld. Ob zum shoppen oder Käffchen trinken, lasst die Innenstadt links liegen und erkundet Ehrenfeld, wo es viele kleine Läden gibt, die noch so richtig mit Herzblut geschmissen werden.

• Die Ruhr Universität mag ästhetisch streitbar sein, aber der angeschlossene Botanische Garten ist immer einen Besuch wert und der Ausblick hinter der Mensa ist einfach toll.

• Theaterliebhaber wissen es vielleicht schon: Das Schauspielhaus Bochum kann so einiges. Mir gefällt besonders das Theater Unten.

• Es ist sicherlich eine Geschmacksfrage, aber ich finde unser Rathaus ziemlich schick, das kann man sich ruhig mal angucken, wenn man in der Stadt ist. Und an jedem dritten Samstag im Monat ist direkt davor Flohmarkt.

• Flohmarkt ist übrigens den ganzen Monat über in der Flohmarkthalle (die heisst mittlerweile 2. Hand Handelsplatz, aber ich sag immernoch Flohmarkthalle, das klingt netter). Da findet man öfter schonmal feine Schätzken.

• Nachtschwärmer kennen sicherlich das Bochumer Bermudadreieck (Haltestelle Engelbertbrunnen), wo sich eine Lokalität an die nächste reiht und sich die Junggesellen- und Junggesellinnenabschiede einander die Klinke in die Hand geben. Ein angenehmeres Publikum findet sich ein klein wenig abseits des ganz großen Trubels im Intershop.

• Die tollsten Abende erlebt man im Absinth, wo der Wirt einem gegen Ende des Abends auch schon mal von seinen irren Abenteuern mit der kleinen grünen Fee berichtet und einen in die Kunst des Absinth-Trinkens einweist. Faszinierend!

• Bochum ohne Currywurst wäre wie… Currywurst ohne Curry. Die beste Currywurst von auf der ganzen weiten Welt ist von Dönninghaus und man isst sie stilecht am Stehtisch vom Bratwursthaus.

• Und zu der Currywurst trinkt man in Bochum Fiege. Die Moritz Fiege-Brauerei kann man übrigens auch besichtigen (klar, mit Verkostung).

• Freunde des gepfelgten Schnitzels werden in Fieges Stammhaus satt und glücklich. Montags lohnt sich ein Besuch erst recht, dann gibt es Rippchen so viel man essen kann.

So, und wer noch mehr Bochum will, der schmeisst einfach 4630 Bochum vom Grönemeyer an, dem Album auf dem neben Männer und Flugzeuge im Bauch, klaro, auch Bochum zu hören ist.
Glück auf aus Bochum!

Und jetzt ihr: Wart ihr schonmal hier? Welche Highlights habe ich übersehen? Was liebt ihr an Bochum? Immer her mit den Kommentaren.

Let’s talk iPad!

iPad in pinker Hülle neben pinken Nelken

Juchu, es ist ein Tablett Tablet!
Wie viele, viele andere auch stand ich dem Phänomen ‚iPad‚ zunächst eher skeptisch gegenüber.
Schick? Definitiv. Nützlich? Vielleicht als Untersetzer.
Dachte ich. Doch plötzlich fand ich mich immer wieder in Situationen wieder, in denen ich dacht: „Hey, jetzt so nen Tablet PC, das wär ganz praktisch.“
Beim auf dem Sofa liegen und im Internet rumdudeln, zum Beispiel. Beim endlosen pdf-Lesen am Rechner. Beim Blick auf e-Books und der Erkenntnis, wie toll man auf so einem iPad auch ausländische Zeitschriften lesen kann, ohne ein Vermögen am Bahnhofskiosk zu lassen. Und nicht zuletzt könnte mir so ein Gerät auch unterwegs ganz nützlich sein. Wenn ich im März zur lit.COLOGNE fahre oder im Mai zu The Hive oder im Juli nach Wien, dann kann ich da jetzt auch bequem von meinem eigenen Endgerät aus bloggen. Zum Beispiel.

So fiel vor etwa 2 Wochen dann die Entscheidungen zugunsten eines weißen 16 GB iPad 4 mit Wi-Fi. Technik-Gedöhns versteh ich nicht so, weshalb ich mehr Zeit auf die Auswahl eines Smart-Covers verwendet habe und die Gerät-Spezifikationen meinem persönlichen Computer-Fachmann überlassen habe.

Mein Fazit nach 14 Tagen rumdödeln? Ich bin ein wenig verliebt. Auf dem Retina-Display sieht alles irgendwie besser aus, es läuft alles wie es soll und überhaupt. Oh, und die Apps! So viele tolle Apps. Ich besitze zwar ein Android-Smartphone und kann damit auf den riesigen Google Play Store zurückgreifen, aber irgendwie ist es doch ganz toll endlich mal die Apple-Versionen benutzen zu können.

Meine App-Favoriten bisher sind:

Evernote. Die kostenlose, großatige Notiz-App gibt es auch für Android und ich benutze sie auf meinem Handy und am PC schon länger, aber auf dem iPad ist das ganze einfach eine Spur schicker und handlicher.

Paper. Für handschriftliche Notizen klasse, aber noch schöner zum kritzeln und malen. Die Grundausstattung ist kostenlos, wer wie ich nicht genug davon kriegen kann, der kann sich im App-Store noch weitere Pinsel und einen Farbmischer dazu kaufen.

Snapseed und Photo Shop Express. Zwei tolle Bildbearbeitungs-Apps, beide kostenlos.

Pudding Monsters! Ein bisschen Spaß muss sein und dieses Spiel ist einfach irre unterhaltsam. Die Pudding Monster müssen sich vereinen, um sich gegen den fiesen kleinen Mann zu wehren, der immer den Kühlschrank plündert. Unbedingt ausprobieren!(Das gibt es übrigens auch im Google Play Store!)

Chrome. Safari ist einfach nicht mein Browser und ich war überglücklich, als ich den Google-Browser im App-Store entdeckt habe.

Das einzige Manko bisher: Ich kriege die Bilder von meiner Kamera nicht ohne Umweg über einen anderen Computer auf datt Dingen drauf, weil das iPad (natürlich…) weder USB-Anschluss noch einen Speicherkarten-Steckplatz besitzt. Davon ab bin ich bisher rundum glücklich.

Wie steht Ihr zu der Apple-Flunder? Praktisch oder total unnötig? Yay oder nay? Und falls Ihr selber so ein Teil besitzt: Seid doch so gut und verratet mir in den Kommentaren Eure Lieblings-Apps!