Ich möcht‘ so schrecklich gern ein Landkommunenhippie sein.

Wenn’s zum zweiten Frühstück eine überdurchschnittlich gute Currywurst gibt, dann weiß du: dat wird’n guten Tach.
Und so sollte es gestern dann auch kommen.

In den frühen Morgenstunden Zur frühen Mittachszeit fanden sich gestern einige Blogowskis in Essen Fulerum (sacht Anne) ein. Bei Mampf-Fred. Und während eine gute, pott-typische Bude mit genialer Namensgebung selbst schon eine Reise wert sein kann (wenn ihr in der Nähe seit, sagt Mampf-Fred doch mal ‚Hallo!‘), sind wir vorallem dem Aufruf der Schaschlikbrüder gefolgt, die direkt nebenan einen Stand aufgebaut hatten und ihre selbstgebraute Currysoße „Ruhrfeuer“ der begeisterten Menge zum Verzehr feilboten. Der Clou: Wir, als Vertreter der Presse sozusagen (und weil einige von uns ihren guten Ruf für ein kleines Werbefilmchen aufs Spiel setzten), bekamen die Wurst mit Soße für umme.
Currywurst für umme ist schon Grund zu großer Freude. Richtig gute Currywurst für umme ist quasi unschlagbar.
Ein Glas „Ruhrfeuer“-Soße gibts etwa im Schaschlikbrüder-Onlineshop schon für ein paar Kröten zum Wurst aufmotzen in den eigenen vier Wänden.

Ruhrfeuer CurrySoße

Von da aus gings über die Essener Margarethenhöhe (Juli hatte immensen Wohnneid. Ich auch.) nach Bochum ins Provinzcafe, wo momentan die Fotoausstellung „GREEN“ von Thorsten Schnorrbusch zu bewundern ist. Angucken lohnt sich. Noch viel mehr lohnt sich aber der grandiose Schokokuchen, den es da zu schnabulieren gibt. GRANDIOS. Mit Sahne dazu. Und zum Wässerchen wird ein Lollie gereicht. Mit Lollie kriegste mich ja. Ich bin also schwer begeistert und werde dem Provinzcafe demnächst sicherlich einen weiteren Besuch abstatten.

Schokokuchen und Lollie

Nach Currywurst und Schoko-Kuchen war ich mit dem Tagesverlauf schon ziemlich zufrieden und hätte nicht erwartet, dass Christi Himmelfahrt noch mehr Großartigkeiten für mich in Petto hat.
Weit gefehlt. Claudia lud Juli und mich ein, mit ihr ‚aufs Land‘ zu fahren.
Völlig ahnungslos folgten wir Claudias Wegbeschreibung ins Essener Hinterland und watt soll ich sagen?
Kinder, et is so schrecklich schön da!
Irgendwo hinter Velbert-Langenberg findet sich astreines Landidyll, mit rotwangingen Kindern, Kälbchen und Lämmchen, Hofkatzen und Hühnern. Menschen liegen im Gras, Eselchen hüpfen über eine Weide und es duftet nach Heu.

Zwei Esel auf der Weide

Ich weiß ich bin mit dieser Sehnsucht nicht allein:
Ich möcht‘ so schrecklich gern ein Landkommunenhippie sein.

So heißt es in einem Lied von Joint Venture und so singe ich es seit gestern ununterbrochen.
Ich fand das Ruhrgebiet vorher schon immens gut. Nun bin ich vollends überzeugt: Warum Berlin, wenn du in Bochum leben kannst? Wer braucht den Big Apple, wo es doch den Ruhrpott gibt?
Um es mit dem Herbert seinen Worten zu singen:

Wer wohnt schon in Düsseldorf?

Nein, ich bleib hier. Hier schmiegen sich Metropolen und Paradiese mit’m Popo aneinander. Hier findet man Perlen wie Sand am Meer. Hier passiert sowas wie Blogowski ganz mühelos.
Ich bin zufrieden. Naja, fast. Mir fehlt noch mein Bauernhof, gleich ums Eck von Zechen und Großstadtlärm.

Ich möchte leben wo man Hunde noch Che oder Mao nennt.
Ellen

Blogowski. Oder: Vernetzt euch!

Blogowski

Wow, war das ein Abend gestern. Der erste Blogowski war ein voller Erfolg.
Ein ganzer Haufen bloggender Damen aus dem Ruhrpott hat sich im Essener ‚Le Chat Noir‘ eingefunden (das ich an dieser Stelle übrigens wärmstens empfehle). Das war laut, spannend, aufregend, lustig und ein klein bisschen anstrengend. Schließlich wollte man sich am liebsten mit allen unterhalten. Gleichzeitig.
Und obwohl ich es leider nicht geschafft hab, mich mit allen Mädels ausführlich auszutauschen, habe ich doch eine Sache ganz eindeutig feststellen können:
Networking ist ‚ne feine Sache.
Sich mit anderen Bloggerinnen über Gott und die Welt auszutauschen, mit Gleich- oder zumindest Ähnlichgesinnten über Technik zu fachsimpeln, die Geschichten und Erfahrungen von alten Hasen und jungen Dingern zu hören – das ist klasse. Das motiviert, das ist richtig interessant.
Und während es sich zwischen all diesen 13-jährigen „Fashion-Blogger“- Mädchen manchmal so anfühlen kann, als wäre man allein auf weiter Flur, rief mir der gestrige Abend in Erinnerung, worum es beim Bloggen auch gehen kann, wenn nicht ums Gutscheine abstauben, gratis Produktproben bekommen und Cool-Sein:
Um das Miteinander und Untereinander, das Netzwerken.
Einfach mal die Hand ausstrecken, sich gegenseitig unterstützen. Von der Tastatur weg auch mal gemeinsam an einem Tisch sitzen, statt der Maus ein Glas Wein in der Hand. Ideen spinnen, Meinungen austauschen und sein Wissen teilen.
In diesem Sinne: Vernetzt euch! Ellen

p.s.: Wo wir schonmal beim Netzwerken sind: An diesem Wochenende werde ich mir endlich mal die Zeit nehmen und meine Lieblingsblogs per Blogroll mit euch allen teilen. Da finden sich dann auch alle Blogowskis, versprochen!

Momentaufnahme

Ellen springt eine Treppe runter

Ab heute und in Zukunft vielleicht öfter: Die Momentaufnahme.
10 Dinge, die mein Gemüt im Moment erhitzen. So oder so.
Los geht’s:

1.) Instagram. Ich bin bin angefixt. Ihr auch?

2.) Hochwasserhosen. Während ich (nicht nur) als Teenie mit meinen überlangen Schlaghosen den Straßenfegern die Arbeit abgenommen habe, krempel und kürze ich meine Hosen nun als stünde die Ruhr schon im Keller.

3.) Die Landtagswahl. Nein, ich will jetzt nicht politisch werden. Ich bin nur bisher noch so unentschlossen wie selten zuvor. Aber Wählen gehen ist Ehrensache. Oder wie seht ihr das?

4.) Wo wir schon so unpolitisch sind: Die aktuelle Diskussion ums Betreuungsgeld macht mich so wütend. Aus so vielen Gründen.

5.) Morgen Abend ist Blogowski. Und das wiederum ist ein arschgeiles Wort für Pott-Blog-Damen-Stammtisch. Und das wiederum heisst, mit vielen spannen, tollen, hübschen, klugen Mädels einen interessanten Abend zu verleben. Hoffentlich 😉

6.) Diese Tasche. Habenwill. Sofort. Ja, sie ist ausverkauft. Ich hoffe sie kommt bald wieder. Ich träume von dieser Tasche. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass ich beim Sex an diese Tasche denke. Aber das stimmt nicht ganz. Dann denk ich nämlich schon an diese Schuhe. Also, liebe heimliche Verehrer und gönnerhafte Geldsäcke, lieber Ehemann: Im September habe ich Geburtstag. Und bis dahin könnte ich schon vier wundervolle Monate mit diesen beiden Schätzchen verbringen.

7.) Erdbeeren. Zum Frühstück, zu Mittach und zum Abendessen. Und für zwischendurch. Mjamm.

8.) Hellfest. Ja, wir werden unseren Jahresurlaub mit vielen lauten, betrunkenen Franzosen verbringen. Mal wieder. Mein ganz persönlicher „Festival Guide für Festival-Besucher die zu alt/ zu schi-schi/ zu verwöhnt für Festivals sind und deshalb Festivals zunächst eher ungeil finden“ kommt demnächst.

9.) Nagellack. Ich weiß, ich weiß – Klischee-Meeedchen-Thema. Aber ohne fühl ich mich grad nackt und bin auf der Suche nach einer Farbe, die ich wirklich mag. Abgesehen von rosa Glitzernagellack. (Nach diesem Girlie-Overkill kratzen wir uns jetzt mal alle am Sack und geben einen Mords-Rülpser von uns. Nun gehts wieder besser, oder?)

10.) Bloggen. Dieser Post, ebenso wie dieser Post haben mir den Ansporn gegeben, mich ernster mit dem Thema zu beschäftigen. Ich mein, bisher mach ich das hier, wenn wir mal ehrlich sind, zwar (meistens) irre gern aber doch eher so lari-fari. Mit ein wenig mehr Einsatz an die ganze Sache ranzugehen tut dem Blog ebenso gut wie mir.

Was beschäftigt euch im Moment? Abschlussarbeiten, Urlaubspläne? Schuhe, Politik, Familie? Ich lackier mir jetzt erstmal die Nägel. Ellen

Die Nerven gekitzelt

Mit meinem Neuhjahrsvorsatz,52 Bücher in diesem Jahr zu lesen, bin ich mittlerweile arg im Rückstand.
Schuld ist der Mega-Klops von George R. R. Martin, mit dem ich immernoch nicht durch bin.
Da dieser Schinken aber zu schwer ist, um ihn unfallfrei in der Badewanne zu lesen, neige ich aktuell zum Zweitbuch: Dem Badewannen-Schmöker. Das ist vorzugsweise ein Taschenbuch. Kurzweilig soll es sein und fix zu lesen.
Zwei dieser Bade-Bücher hab ich schon durch und will euch meine Meinung dazu natürlich nicht vorenthalten:

Sebastian Fitzek Splitter und Michael Robotham Dein Wille geschehe

Den Michael Robotham kann ich sowieso nur empfehlen. Seine Psychothriller sind mords spannend und unaufdringlich miteinander verzahnt. „Dein Wille geschehe“ ist ganz schön nervenaufreibend. Spielt darin doch ein unheimlicher Fiesling mit menschlichen Urängsten. Das Ende kommt überraschend und das Happy End ist nicht ganz ungetrübt. So mag ich meine Bücher. Fazit: Lesen lohnt.
Sebastian Fitzek ist für seine vertrackten, haarsträubenden Storys bekannt. „Splitter“ ist da keine Ausnahme. Bis kurz vor Schluss hatte ich keinen blassen Schimmer, worauf es in der wendungsreichen Geschichte um Erinnern und Vergessen hinausläuft. Mehrmals entwich mir beim Lesen ein lautes „WTF!“.
Unvorhergesehene Wendungen und aberwitzig Einfälle haben mich beim Lesen die Zeit vergessen und meine Zehen in der Wanne völlig verschrumpeln lassen. Leider kann die Auflösung mit der abgefahrenen Geschichte nicht wirklich mithalten. Nach so einer Achterbahn-Story fällt mir selbst aber auch kein würdiger Schluss ein. Mein Fazit? Wer Nervenkitzel mag, der sollte Sebastian Fitzek ruhig mal versuchen. Wer den klassischen Krimi oder einen soliden Thriller sucht, der wird von den abstrusen (dennoch guten!) Wendungen vielleicht ein wenig genervt sein.

Schmökert Ihr auch mehrere Bücher gleichzeitig? Und ich rede jetzt nicht von Fachbüchern 😉
Und was lest Ihr momentan so?
Ihr findet mich in der Wanne,
Ellen

Verdruss.

Boah, watt ne Woche.
Dank Feiertag schön kurz, dafür aber umso heftiger.
Mittwoch war ein übelster Misttag. Arbeits-E-mail kaputt. Jede Bahn in der ich saß hatte dicke Verspätung. Stressige Mittagspause. Saulangweilige Vorlesung. Beim Aikido das linke Knie am dicken Zeh der Freundin verdötscht. Den Flammkuchen verbrennen lassen (Das Beweisfoto gab’s bei Instagram. lucretiamacevil heiß ich da).
Da machte sich Verdruss breit.
Der Donnerstag war unaufällig bis lahm. Der Freitag fing mit Ohne-Jacke-raus-Wetter super an. Dann musste ich zur Uni.
Wann ist aus ‚Universität‘ eigentlich ‚Grundschule‘ geworden? Dass ein Erziehungswissenschafts-Studium ein wenig heiti-teiti ist, war mir klar. Aber endlose Gruppenarbeit? Hausaufgaben? Ein Dozentin, die rumgeht und kontrolliert, ob man auch alles richtig macht? Uff. Verdruss, Verdruss, Verdruss.
Gestern bin ich dann ausser zum Joggen zu garnichts gekommen. Matsch-Tag.
Dafür habe ich dann heute, am heiligen Sonntag, noch 3 Stunden arbeiten dürfen. Der geplante Kino-Besuch heute Abend fällt nach einem Blick auf die Preise ins Wasser. 10,50 Euronen Eintritt pro Nase? Näh. Da müssen die Avengers noch bis zum Kino-Dienstag auf uns warten. Da ist für nen Zehner neben Eintritt auch noch Popcorn drin.
Nun will ich meinen Kleider-Kreisel-Kleiderschrank auffüllen und die Seite hängt. Verdruss.
Ein Lichtblick ist das geplante Blogowski-Treffen nächsten Freitag. Blogowski? Das ist eine spontane Anhäufung Ruhrpottscher-Blog-Damen, initiiert durch die berühmt-berüchtigte Juli von HeimatPOTTential.
Ihr bloggt auch und sitzt mit eurem Pobbes im Ruhrpott? Dann gebt Laut!
Es grüßt verdrießlich und hoffnungsvoll auf die neue Woche blickend
Mecker-Ellen

Lieblinge…happa-happa!

Essen geht immer. IMMER.

Tomatenbrot

Gutes Brot mit Frischkäse und Tomaten. Obenauf ein wenig Salz und ordentlich groben Pfeffer. Mjamm.

Rührei mit Gemüse

Rührei mit Gemüse. Ei like.

Erdbeeren mit Zucker

Erdbeeren mit ein klein bisschen Zucker oben drüber. Geht immer.

Starbucks Schoko Trüffel Kuchen

Das Beste zum Schluss: Schoko-Trüffel-Kuchen von Starbucks. Vergleichsweise teuer und als ober Kalorien-Bombe leider nichts für jeden Tag. Eher ein Highlight für besondere Gelegenheiten. Zum Beispiel Montage. Oder Sonntage. Oder Mittwochs, nach einem langen Tag in der Uni…

Ich bin dann mal wieder in der Küche und mache mir was zu essen. Wer mag kann hier all die Klamotten kaufen, die mir mittlerweile zu eng sind… Diät ist mehr was für andere Leute. Guten Hunger! Ellie

Alles…

…neu macht der Mai!

Oder so ungefähr.
Ich habe den freien Tag heute genutzt und ein wenig mal so richtig dolle meinen Kleiderschrank entrümpelt. Da sind einfach zu viele Sachen drin, die ich schon längst nicht mehr trage…

Bluse mit Schmetterlingen

…von denen aber einige zum Wegwerfen zu schade sind.

Blaues Top mit Raffung

Neben zwei großen Säcken, die in die Altkleider-Box wandern, sind heute also auch einige Klamotten in der „Flohmarkt“-Kiste gelandet.

Rote Leinen Jacke

Mit „Flohmarkt“ meine ich „Kleiderkreisel“

Rot karierte Hose

Da habe ich schon länger einen Account, der seit einiger Zeit vor sich hin vegetiert.

Rotes Tuch mit Bommeln

Den habe ich heute ein wenig abgestaubt und nun findet ihr HIER einen ersten, überschaubaren Schwung an netten Schätzchen aus meinem Kleiderschrank. Vielleicht wird ja die eine oder andere fündig. Der Erlös wandert übrigens vollständig in meine Shopping-Sparbüchse 😉

So, ich bin im Ausmist-Wahn und gucke mal, was hier noch so vor sich hinstaubt. Ihr wisst ja: Besitz belastet! Ellie