Aber eigentlich…

Meine frisürliche Situation wird immer schlimmer, das blöde W-Lan spielt verstecken mit mir, das Fernsehprogramm ist angesichts eines freien Tags mehr als bescheiden, aber mir fällt grad nichts besseres ein, heute bin ich Strohwitwe, weil mein armer privater Supermann den kompletten Tag auf Arbeit ist. Ich müsste Wäsche waschen, Bügeln, Spülen und, immernoch und dringend, Putzen.

Aber eigentlich, eigentlich ist alles garnicht so schlimm.
Ich freue mich auf 10 Tage Lit.Cologne mit meiner Mama und packe gedanklich schonmal meine Tasche.
Dann habe ich in den letzten Tagen auch dieses Video entdeckt, dann noch dieses hier, und nun freu ich mich wie eine Banane. Bananaaaa!
Und dann freu ich mir grade einen (Bananen-)Ast, weil ich der fabelhaften Juli ein wenig Ablenkung von einer „KACKWOCHE“ verschaffen konnte.

Nu schmeiss ich mich mal so langsam dann doch unter die Dusche, wasche die Wäsche, Spüle das Geschirr, gehe Einkaufen und drücke mich weiter erfolgreich um dieses Ding namens „Putzen“. Weil Putzen ist eigentlich doch schlimm. Sauber kann ja auch jeder… Ellie

Hals über Kopf

Ich hab mich ein bisschen verliebt. So ganz Hals über Kopf ein bisschen.
Ich fang aber besser mal von vorne an. Von ganz vorne.

Es ist jetzt schon das ein oder andere Jahr her, dass ich mich bei der Wahl meines Studienplatzes gegen München und für Bochum entschieden habe. Im Ruhrgebiet war ich zwar vorher nie gewesen, aber der Pott war mir sympathisch. München… nicht.
Drum bin ich dann frohen Mutes und ohne große Erwartungen mit Sack und Pack nach Bochum-Gerthe gezogen und stellte zufrieden fest, dass nur die guten Vorurteile stimmen. Grau, stinkig, asi? Nee, nee. Grün, kreativ und angenehm schnodderig. Hier sind alle einfach mal auf dem Boden geblieben. Ehrliche Häute, die nicht viele unnütze Worte machen.
Okeh, manchmal vielleicht ein bisschen… prolo?
„Schanntall, tu ma Ballpumpe du Arsch!“ war das erste, was ich an meinem ersten Morgen im Ruhrgebiet zu Ohren bekam.
Aber ganz ehrlich? Fand ich toll.
Ich bin von Anfang an Fan. Fan vom Ruhrpott. Von den Menschen. Von der Sprache. Von der Gegend.
Tja, ich bin zwar Fan und so langsam seh ich mich auch als Einheimische, aber Fachmann bin ich noch lange nicht. Um’s genau zu sagen: Ich hab in sechs Jahren nicht sonderlich viel gesehen.

Und da kommt meine neue kleine Liebe ins Spiel (Keine Angst, Ehemann incognito, du bist und bleibst die Nummer eins. Du und Pommes.).
Bei Pinterest ist sie mir über den Weg gelaufen. Und nein, ich rede nicht von dieser Tasche. Die liebe ich auch ein bisschen aus der Ferne und hoffe auf einen freigiebigen Wohltäter (WINK!).
Nein, ich rede von Juli und ihrem heimatPOTTential.
Seit zwei Tagen kann ich schon nicht mehr aufhören ihren Blog zu lesen. Wirklich, ich komm hier zu nix mehr. Oder ehrliche gesagt: zu noch weniger.
Und die ganze Zeit denke ich: DA muss ich mal hin! DAS ist ja bei mir um’s Eck, warum kenn ich das noch nicht?! DAS muss ich ganz doll mal ausprobieren!
Und wie sie schreibt! Astreine Ruhrpottschnauze. Ganz unverfälscht fließt da die Mundart durchs Internet und ich bin schwerstens erheitert.
UND die Juli ist ne ganz Potente. So menschlich. Sie hat Katzen und ein Leben voller He-Mans und überhaupt.

Was ich eigentlich nur sagen will: Rüberklicken. Lesen. Freuen.
Das gilt auch für alle Nicht-Pott-Bewohner. Damit ihr mal seht, wie das hier so wirklich läuft. So ganz in echt. Oder wie mein Batman-Mann gerne sagt: „Bisschen asi, immer Ruhrpott – richtig asi, immer Berlin.“ Aber das nur am Rande.
So, und nun nix wie ab und das Ruhrgebiet von einer seiner unterhaltsamsten Seiten entdecken! Die Ellie

Im Westen nichts Neues

Long time no see, hm? Gab aber auch lange nichts zu erzählen. Außer vielleicht, dass meine neue Arbeit bisher ziemlich toll ist. Und ich kann ganz offiziell verkünden: NIEMAND ist so gut wie ich darin, sich ums Putzen zu drücken. Aber ansonsten? Tote Hose. Langeweile. Nichts. Hier passiert nichts, aber auch gaaaaaarnichts.
Ist ein wenig öde, wenn so garnichts besonderes von statten geht, aber da kommt man wenigsten dazu, sich ausgiebig zu freuen. Also auf das, was mal passieren wird.
Da wäre zunächst mal das Wetter. Bei dem ganzen Grau kann man ja garnicht mehr anders, als sich auf das hier zu freuen:

Blauer Himmel und Grüne Bäume

Blauer Himmel! Grüne Bäume! Nachmittage im Park und überhaupt: Draußen.
Von mir aus kann’s losgehen mit dem guten Wetter.
Und dann kommt auch bald das, was ich einen Gottesbeweis nenne. Die Erdbeersaison.

Erdbeeren und Joghurt

Erdbeeren und Joghurt. Erdbeeren und Eis. Erdbeeren und Sahne. Erdbeershake. Erdbeeren mit Erdbeeren. Liebe.

Aber bevor es so weit ist, gibt es noch ein anderes Highlight, das nicht immer unbedingt mit strahlendem Sonnenschein und manchmal nichtmal mit gutem Geschmack punktet, aber immer, immer, IMMER einen Besuch wert ist.

Lit. Cologne Tickets

Die Lit. Cologne! (Na los, bestaunt meine olle Eintrittskartensammlung!)
Die Lit. Cologne ist ein ziemlich patentes Literaturfestival in Kölle und kann seit einigen Jahren fest mit meinem Erscheinen rechnen. Als alte Krimi-Mimi freue ich mich natürlich immer wie Bolle auf tolle Krimi-Autoren. Aber Themenabende etwa zu Musik und Literatur oder, und das war wirklich irre toll, zum Ruhrpott sind ganz genau so spannend wie Lesungen von Val McDermid, Ian Rankin, Jeffery Deaver und Mo Hayder. Und wen sowas interessiert, der findet auf dieser Seite genauere Infos und das aktuelle Programm.

Und ansonsten freue ich mich momentan auch immer auf’s Einkaufen. Von „Deutschland rundet auf“ hat mittlerweile bestimmt jeder was mitbekommen. Ich war selten so überzeugt von einer Spendenaktion und lasse nun immer ein paar Cent mehr an der Supermarktkasse. Wie steht Ihr dazu? Macht ihr auch mit? In diesem Sinne, „Aufrunden, bitte!“ sagt Ellie.

Lieblinge… im Internet.

EIn herzliches ‚Hallo!‘ von der Sofa-Zentrale!
Wir befinden uns immernoch im Nahkampf mit diversen Bazillen und auch das Wetter kann uns mit seinen diversen Grautönen momentan nicht unter den Kuscheldecken hervor locken.
Gegen drohende Depressionen helfen ein paar Tulpen…

Rosa Tulpen in weisser Kanne

… und die Schätze, die sich in den unendlichen Weiten des Internets verbergen.

Die wunderbare Fee zeigt uns etwa, wie man sich den Frühling ganz einfach selbermacht.
Auf „going weird“ findet sich eine super eklärte Häkelanleitung zum Gläser-Bezüge-Häkeln. Das werde ich bestimmt bald mal ausprobieren.
Nina hat einen irrsinnig tollen Rock erstanden und macht mich damit ein wenig neidisch.
Auf „Like a Riot“ tut die großartige Konstantine ihre Meinung zum Umgang mit Billigkleidung und zum Umgangston im Internet kund. Das macht sie auf ihre unverwechselbar chaotische Art und das ist an sich schon ziemlich sehenswert, wie ich finde.
Rucksäcke aus Denim? Ja, bitte!
Ihr kennt Himmel-und-Hölle? Ihr kennt Papierlampenschirme? Kennt ihr auch schon beides zusammen? Ihr könnt euch vorstellen, was hier in den nächsten Tagen auf dem Plan steht…

Das waren meine Internet-Lieblinge für dieses Mal. Ich kipp mir jetzt noch ein wenig Tee hinter die Binde, schlürf noch ein paar Schmusis und bereite mich seelisch-moralisch darauf vor, in der nächsten Woche den dringend nötigen Frühjahrsputz anzugehen.
Juckt es euch auch in den Fingern, tüchtig auszumisten und die Badezimmerfliesen mit der Zahnbürste zu schrubben? Poliert ihr schon fleißig die Wasserhähne und wischt eure Schränke mit Essig aus?
Es muss ja nicht gleich so extrem sein, aber lasst uns doch ein wenig gemeinsam den grauen Winter wegputzen! xoxo. Ellie