Liebling: Bochum.

Bergbau-Museum-Bochum-Förderturm

Als ich vor etwas mehr als sechs Jahren vor der Wahl des Studienorts stand, entschied ich mich für Bochum.
Klare Sache, wie ich heute sagen würde. Aber um ehrlich zu sein: Es war mehr eine Entscheidung gegen München als eine Eintscheidung für Bochum.

Bevor die Pott-Liebhaber unter euch jetzt einen Lynchmob bilden: Ich habe mich aus den völlig falschen Gründen für die absolut richtige Stadt entschieden.
Ich bin aus dem Rheinland hergezogen und ich habe mich verliebt. In Bochum. In die Leute hier, die unnachahmliche Ruhrpott-Art, die Gegend und überhaupt. (Ich war noch garnicht so lange hier, da habe ich mich auch in meinen Mann verliebt. Aber das ist eine andere Geschichte…)

Ich liebe Bochum. Und heute möchte ich euch ein ganz klein wenig an meiner Liebe teilhaben lassen und verrate euch, wo in Bochum es besonders schön ist. Dabei werde ich garantiert eine Million tolle Plätze und Geheimtipps vergessen. Da müsst ihr nich groß meckern, sondern einfach eure Lieblingsseiten von Bochum unten in die Kommentare schreiben, damit alle was davon haben. Ok?
Los geht’s:

• Von oben auf dem (nicht ganz echten) Förderturm vom Deutschen Bergbau Museum hat man einen einen Erste-Sahne-Traumblick über Bochum und den Rest vom Pott. Keine falsche Scheu: Nach oben geht’s per Aufzug.

• Jeder weiß, dass Fußball hier im Pott ganz groß geschrieben wird. Und wenn Fußball ist, dann geht man ins Stadion. Und in Bochum geht man ins Ruhrstadion. Jaja, ich weiß: ins revierpowerSTADION. Egal, wie sich das Ruhrstadion jetzt schimpft: Unser Schmuckkästchen an der Castroper ist das schönste Stadion der Liga, da gibt’s kein Vertun. Und die Fans vom VfL, das sind sicher die leiderprobtesten der Liga.

• Im Bochumer Stadtpark kann man Minigolf spielen, Tretboot fahren oder einfach so glücklich sein. Naherholung galore.

• Törtchenliebhaber aus der ganzen Welt: Besucht die Kleine Zuckerbäckerei! Der Himmel auf Erden liegt in Bochum-Ehrenfeld. Ganz sicher.

• Überhaupt: Bochum-Ehrenfeld. Ob zum shoppen oder Käffchen trinken, lasst die Innenstadt links liegen und erkundet Ehrenfeld, wo es viele kleine Läden gibt, die noch so richtig mit Herzblut geschmissen werden.

• Die Ruhr Universität mag ästhetisch streitbar sein, aber der angeschlossene Botanische Garten ist immer einen Besuch wert und der Ausblick hinter der Mensa ist einfach toll.

• Theaterliebhaber wissen es vielleicht schon: Das Schauspielhaus Bochum kann so einiges. Mir gefällt besonders das Theater Unten.

• Es ist sicherlich eine Geschmacksfrage, aber ich finde unser Rathaus ziemlich schick, das kann man sich ruhig mal angucken, wenn man in der Stadt ist. Und an jedem dritten Samstag im Monat ist direkt davor Flohmarkt.

• Flohmarkt ist übrigens den ganzen Monat über in der Flohmarkthalle (die heisst mittlerweile 2. Hand Handelsplatz, aber ich sag immernoch Flohmarkthalle, das klingt netter). Da findet man öfter schonmal feine Schätzken.

• Nachtschwärmer kennen sicherlich das Bochumer Bermudadreieck (Haltestelle Engelbertbrunnen), wo sich eine Lokalität an die nächste reiht und sich die Junggesellen- und Junggesellinnenabschiede einander die Klinke in die Hand geben. Ein angenehmeres Publikum findet sich ein klein wenig abseits des ganz großen Trubels im Intershop.

• Die tollsten Abende erlebt man im Absinth, wo der Wirt einem gegen Ende des Abends auch schon mal von seinen irren Abenteuern mit der kleinen grünen Fee berichtet und einen in die Kunst des Absinth-Trinkens einweist. Faszinierend!

• Bochum ohne Currywurst wäre wie… Currywurst ohne Curry. Die beste Currywurst von auf der ganzen weiten Welt ist von Dönninghaus und man isst sie stilecht am Stehtisch vom Bratwursthaus.

• Und zu der Currywurst trinkt man in Bochum Fiege. Die Moritz Fiege-Brauerei kann man übrigens auch besichtigen (klar, mit Verkostung).

• Freunde des gepfelgten Schnitzels werden in Fieges Stammhaus satt und glücklich. Montags lohnt sich ein Besuch erst recht, dann gibt es Rippchen so viel man essen kann.

So, und wer noch mehr Bochum will, der schmeisst einfach 4630 Bochum vom Grönemeyer an, dem Album auf dem neben Männer und Flugzeuge im Bauch, klaro, auch Bochum zu hören ist.
Glück auf aus Bochum!

Und jetzt ihr: Wart ihr schonmal hier? Welche Highlights habe ich übersehen? Was liebt ihr an Bochum? Immer her mit den Kommentaren.

Let’s talk iPad!

iPad in pinker Hülle neben pinken Nelken

Juchu, es ist ein Tablett Tablet!
Wie viele, viele andere auch stand ich dem Phänomen ‚iPad‚ zunächst eher skeptisch gegenüber.
Schick? Definitiv. Nützlich? Vielleicht als Untersetzer.
Dachte ich. Doch plötzlich fand ich mich immer wieder in Situationen wieder, in denen ich dacht: „Hey, jetzt so nen Tablet PC, das wär ganz praktisch.“
Beim auf dem Sofa liegen und im Internet rumdudeln, zum Beispiel. Beim endlosen pdf-Lesen am Rechner. Beim Blick auf e-Books und der Erkenntnis, wie toll man auf so einem iPad auch ausländische Zeitschriften lesen kann, ohne ein Vermögen am Bahnhofskiosk zu lassen. Und nicht zuletzt könnte mir so ein Gerät auch unterwegs ganz nützlich sein. Wenn ich im März zur lit.COLOGNE fahre oder im Mai zu The Hive oder im Juli nach Wien, dann kann ich da jetzt auch bequem von meinem eigenen Endgerät aus bloggen. Zum Beispiel.

So fiel vor etwa 2 Wochen dann die Entscheidungen zugunsten eines weißen 16 GB iPad 4 mit Wi-Fi. Technik-Gedöhns versteh ich nicht so, weshalb ich mehr Zeit auf die Auswahl eines Smart-Covers verwendet habe und die Gerät-Spezifikationen meinem persönlichen Computer-Fachmann überlassen habe.

Mein Fazit nach 14 Tagen rumdödeln? Ich bin ein wenig verliebt. Auf dem Retina-Display sieht alles irgendwie besser aus, es läuft alles wie es soll und überhaupt. Oh, und die Apps! So viele tolle Apps. Ich besitze zwar ein Android-Smartphone und kann damit auf den riesigen Google Play Store zurückgreifen, aber irgendwie ist es doch ganz toll endlich mal die Apple-Versionen benutzen zu können.

Meine App-Favoriten bisher sind:

Evernote. Die kostenlose, großatige Notiz-App gibt es auch für Android und ich benutze sie auf meinem Handy und am PC schon länger, aber auf dem iPad ist das ganze einfach eine Spur schicker und handlicher.

Paper. Für handschriftliche Notizen klasse, aber noch schöner zum kritzeln und malen. Die Grundausstattung ist kostenlos, wer wie ich nicht genug davon kriegen kann, der kann sich im App-Store noch weitere Pinsel und einen Farbmischer dazu kaufen.

Snapseed und Photo Shop Express. Zwei tolle Bildbearbeitungs-Apps, beide kostenlos.

Pudding Monsters! Ein bisschen Spaß muss sein und dieses Spiel ist einfach irre unterhaltsam. Die Pudding Monster müssen sich vereinen, um sich gegen den fiesen kleinen Mann zu wehren, der immer den Kühlschrank plündert. Unbedingt ausprobieren!(Das gibt es übrigens auch im Google Play Store!)

Chrome. Safari ist einfach nicht mein Browser und ich war überglücklich, als ich den Google-Browser im App-Store entdeckt habe.

Das einzige Manko bisher: Ich kriege die Bilder von meiner Kamera nicht ohne Umweg über einen anderen Computer auf datt Dingen drauf, weil das iPad (natürlich…) weder USB-Anschluss noch einen Speicherkarten-Steckplatz besitzt. Davon ab bin ich bisher rundum glücklich.

Wie steht Ihr zu der Apple-Flunder? Praktisch oder total unnötig? Yay oder nay? Und falls Ihr selber so ein Teil besitzt: Seid doch so gut und verratet mir in den Kommentaren Eure Lieblings-Apps!

Energieschub. 5 Muntermacher für müde Mädchen.

Zitrusfrüchte und Kerzen

‚Matsch‘ beschreibt nicht nur den Zustand des Rest-Schnees, sondern trifft auch ziemlich genau meine aktuelle Verfassung. Ich befinde mich noch immer im Nahkampf mit der Nachhut einer fürchterlichen Grippe und das Regenwetter schlägt mir obendrein noch schwer auf’s Gemüt. Saft- und kraftlos hänge ich hier in den Seilen, obwohl eigentlich Vollgas angesagt wäre: Die To-Do-Listen sind länger denn je und die Zeit ist knapp! Energie muss her, so schnell wie möglich.

Ich habe beschlossen, den alten Elektriker-Trick ‚Willste wach werden, pack in die Steckdose‘, zu ignorieren und versuche es statt dessen mit diesen Fünf Muntermachern:

Obst. Und Gemüse. Pur, als Saft, im Smoothie, als Salat… Alles nach dem Motto: Vitamine, Vitamine, Vitamine.

❤ Rubbedidub, ab in die Badewanne! Statt Erkältungsbad kommt jetzt ein fruchtig-frisches Schaumbad zum Einsatz, das hebt die Stimmung. Und während man so vor sich hin dümpelt kann man sich hervorragend durch die Lieblingszeitschriften blättern. So ist man hinterher sauber, gut gelaunt und bestens informiert.

❤ Ein Spaziergang mach den Kopf frei. Um dem miesen Grau da draussen etwas entgegensetzen zu können, kommen die All-Wetter-Happy-Schuhe mit.

❤ Passend zu den Schuhen zaubert pinker Lippenstift frische Farbe ins Gesicht. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber wenn ich mich hübscher fühle, fühle ich mich immer auch ein bisschen fitter.

❤ Und wenn das alles nix hilft: Lieblingssong an, Lautstärke bis zum Anschlag!

So. Und nun seid Ihr gefragt: Wo nehmt Ihr Eure Energie her? Was macht Ihr, wenn das Wetter so grau und ein Tag unter der Bettdecke soooo verlockend ist? Ich kann jeden Tipp und jeden Trick gebrauchen, um endlich wieder ein, zwei, drei Gänge hoch zu schalten! Also nix wie ran an die Kommentare 😉
Danke, Ihr Lieben ❤

Glück in der Liebe, Pech beim Einrichten.

Ein Stapel Bücher über Wohndeko und Architektur

Seit ziemlich genau 5 Jahren wohne ich nun mit einem Mann zusammen, der mir bei vielen Dingen aus tiefster Seele spricht. Nur bei einem Thema könnten wir verschiedenerer Meinung nicht sein: Unsere Wohnung.

Er geht das ganze Konzept „Wohnen“ sehr männlich-praktisch an, während ich vorallem eines will: Es schön haben.
Meinen Jahresurlaub könnte ich in der SB-Abteilung des Dortmunder IKEA verbringen. Meinem Mann hingegen geht es völlig ab, mehr Zeit und Geld als unbedingt nötig in unsere Einrichtung zu investieren.

Nun konnte ich kürzlich nicht nur durchsetzen, dass wir sein altes, unförmiges und von Brandlöchern verschandeltes Junggesellen-Schlafsofa durch etwas Neues ersetzen. Ich konnte obendrein sogar noch ein Pseudo-Arbeitszimmer für mich herausschlagen.
Pseudo ist dieses Arbeitszimmer zum einen, weil es im Grunde nichts anderes sein wird als eine Ecke unseres Wohnzimmers, die durch ein Regal vom Rest des Raumes getrennt wird. (Zum anderen bezweifelt mein Mann immer wieder gern, dass ich überhaupt soetwas wie „arbeite“. Er arbeitet quasi andauernd, weshalb ich ihm diese Aussage nachsehe. Ich arbeite nämlich tatsächlich vorallem dann, wenn es sich nicht vermeiden lässt.)

So. Ich kriege also ein eigenes „Zimmer“, wenn wir die Regal-getrennte-Wohnzimmer-Ecke jetzt einfach mal so nennen wollen. Kaum war das geklärt war ich rubbeldiekatz im Internet und durchforstete diverse Onlineshops wie etwa Debenhams nach lebenswichtigen Einrichtungsgegenständen für mein Zimmer.

Kissen und Kerze in einer Teetasse aus dem Debenhams Onlineshop

Bilder via debenhams.de

Lies: Ich stromerte stundenlang zwischen virtueller Wohndeko umher. Kissen und Kerzen und Vasen und so. Solche Kleinigkeiten sind nämlich un-fass-bar wichtig wenn man sich einrichtet. Ehrlich.

Da ich diesmal beim Einrichten keine Rücksicht auf einen, sagen wir mal: schlichteren Geschmack nehmen muss, kann ich voll zulangen, was Blümchen und Rüschen und Schleifchen und Rosa und Pink angeht.
All meinen weiblichen Einrichtungs-Bedürfnisse sind nun endlich keine Grenzen mehr gesetzt und nach einem Leben zwischen lauter Wohn-Kompromissen entladen sich nun alle meine „Das ist doch süß/toll/lustig/irre“-Geschmackseskapaden auf einen Haufen.
So ist dann ach sichergestellt, dass ich in meinem Arbeitszimmer meine Ruhe habe, denn ausser mir wird es dort wahrscheinlich niemand lange aushalten. Ausser Marie Antoinette vielleicht. Oder Nicki Minaj.

Der Rest des Wohnzimmers wird natürlich Ehemann-tauglich. Schwarz und weiß und Bandposter. Einen Sitzsack und Lavalampen, die Spielekonsolen allzeit bereit, ganz wie es sich für ein vernünftiges Männerzimmer gehört.
Und wenn mir das alles zu langweilig wird, dann geh ich einmal ums Regal: Da wartet meine Mädchenwelt schon auf mich. ❤

Wohnt ihr auch mit Einrichtungs-Geschmacksgrätschen wie meinem Mann (oder, jaja ich sehs ein: mir) zusammen? Und wie kommt ihr damit zurecht, ohne euch ganz in eine Gedankenwelt aus ‚Schöner Wohnen‘-Schnipseln zu flüchten?

Die B-Frage.

Zwei Schatten auf dem Weg

Wenn man kurz davor ist, die Altersangabe „Mitte Zwanzig“ hinter sich zu lassen, und sich noch dazu in einer aussichtsreichen Beziehung befindet, schlimmsten Falls sogar verheiratet ist, dann lauert sie hinter jeder Ecke:
Die B-Frage. B wie Baby. B wie Baby, Schwangerschaft, Nachwuchs, Kinder. (In der B-Frage ist das Alphabet vollkommen uninteressant. Ebenso wie die ständigen Beteuerungen, dass man wirklich noch keinen Nachwuchs will.)

Bei Telefonaten mit meiner Tante wurde das unverfängliche „Wie geht es dir?“ längst durch ein forsches „Und? Muss ich schon mit dem Häkeln anfangen?“ abgelöst. Und zum Abschied gibt es kein „Mach’s gut“ mehr, da höre ich bloß noch die bange Aufforderung „Ihr sagt aber Bescheid, wenns soweit ist!“.

Bei Bekannten und Freunden geht man auch nicht sensibler mit dem Thema Nachwuchs um.
Regelmäßig werden mein Mann und ich darauf hingewiesen, dass wir „als nächstes dran“ wären. Bei Partys und Kneipenabenden fühle ich mich schier genötigt gleich zu Beginn einen Schnaps runter zu kippen, damit ich mir danach eine Apfelschorle bestellen kann ohne, dass mir sofort eine Schwangerschaft unterstellt wird.
Letzte Woche traf ich zufällig einen alten Bekannten, der sobald er erfahren hatte, dass ich verheiratet bin, nichts besseres zu fragen hatte als „Wieviele Kinder?“.

Ja, ich bin glücklich verheiratet und im gebärfähigen Alter. Aber ich habe auch zwei gesunde Beine und besitze Laufschuhe. Deswegen kommt keiner auf die Idee zu fragen, wann ich denn meinen ersten Marathon laufe.

Vielleicht möchte ich ja überhaupt nie Kinder haben, oder ich kann einfach keine bekommen. Vielleicht versuche ich schon seit geraumer Zeit verzweifelt schwanger zu werden. Oder vielleicht steht dieser Teil der Familienplanung für uns bisher einfach noch nicht auf dem Programm, weil wir uns vorher finanziell absichern wollen oder erst noch andere Pläne verwirklichen wollen.
Es hat seine guten Gründe, dass ich das Thema ‚Nachwuchs‘ nicht aufs Tapet bringe: Ich möchte einfach nicht darüber reden. Oder auch: Es interessiert mich grade überhaupt nicht.
Diese ständige Nachbohrerei ist genauso unangebracht bis lästig wie Mütter, die, ist der Nachwuchs dann mal unterwegs, kein anderes Thema mehr kennen.
(Ich werde mich also spätestens dann mit unaufhörlichem Baby-Geplapper für die ganze Fragerei genüsslich rächen…)

Also liebe Neugiersnasen, lasst die B-Frage in Zukunft im Schrank. Ihr werdet schon erfahren, wenn es soweit ist. Und bis dahin habe ich noch genug andere Themen über dir wir gerne reden können.

Lieblinge: Die Zukunft trägt pinke Schuhe.

Pinke Boots von Dr. Martens

❤ Sind meine neuen, knalle pinken Lack Dr. Martens nicht der Hammer?! Mein Mann findet sie angemessen scheusslich. An ihm sähen die tollen Teile aber auch irgendwie seltsam aus. Ich hingegen bin absolut hingerissen und habe dem tristen Januar-Wetter nun etwas mehr entgegen zu setzen.

❤ Internet-Bekanntschaften im echten Leben treffen kann, je nach Bekanntschaft, eine ziemlich schöne Erfahrung sein. Überhaupt: Mehr ‚echte‘ Kaffee-Dates und Essen gehen und weniger facebook und Gedöhnse ist top!

❤ Es ist eine kleine Herausvorderung, es ist lehrreich, es ist ein wenig anstrengend, es macht jetzt schon richtig Spaß: Ich arbeite nebenbei an einem neuen Blog! Was da in Planung ist, erfahrt ihr, sobald es fertig ist. Aber keine Sorge, HUCKLEBERRY bleibt in jedem Fall bestehen.

❤ Wo wir beim Thema Blog sind: Ich fahre zu The Hive! Nachdem ich beschlossen habe, dass ich mich 2013 sowohl persönlich als auch (und ganz besonders) als Bloggerin weiter entwickeln will, habe ich dem ‚Oh Gott, fremde Menschen und ich ganz alleine und ich kenn garkeinen und auch noch Berlin‘– Gefühl direkt was auf die Mappe gegeben und spontan ein Ticket gebucht. Jetzt bin ich ein klein bisschen ängstlich und schon sehr aufgeregt. Berlin, ich komme! (Auch wenn ich schon ein großes Mädchen bin und mich alleine hin traue: Fährt von Euch einer hin? Sagt mir Bescheid!)

❤ Tolle Spielerei: Recite!

Habe alle noch einen schönen Rest-Sonntag! ❤

In the days of auld lang syne…

Wieder ist ein Jahr rum, und auch wenn es sich grade nicht so anfühlt ist in den letzten 12 Monaten eine ganze Menge passiert. Es hat sich einmal alles geändert, als ich von der Ausbildung wieder an die Uni gewechselt bin.
Neue Leute kamen, einige gingen, es gab Babys (nicht für uns), und eine Beerdigung. Wir haben renoviert und geflucht und das Renovieren aufgegeben. Wir haben gelacht und geweint und gelacht.
Ich werde einiges vermissen, will anderes nie mehr sehen und vieles garnicht mehr hergeben.
Mit Silvester geht ein altes und kommt ein neues Jahr und ich bin zuversichtlich, dass 2012 ein kräftiger Anlauf für ein aufregendes 2013 war.
Auf meiner Liste mit Vorsätzen für das kommende Jahr stehen eine ganze Reihe großer und kleiner Ziele und ich bin gespannt wie ein Flitzebogen auf all die Gelegenheiten und Geschichten, die sich bis zum nächsten Silvester für uns ergeben.

Für die ersten Tage von 2013 nehme ich mir eine kleine Auszeit von HUCKLEBERRY, so wie auch schon über die Feiertage, ganz einfach, weil so ein Leben ohne Computer auch mal ganz gut tut. Danach geht es hier mit frischem Wind weiter, nicht ganz wie gewohnt, aber dazu gibt es dann mehr.

❤ Ich wünsche euch allen einen guten Start in’s neue Jahr und ein aufregendes & erfolgreiches 2013! Bleibt gesund! ❤

Lieblinge am vierten Advent

Weihnachtsbaum

Frohe Weihnachten, Ihr Lieben!
Ich bin schon längst in Festtags-Starre und schneie hier heute rein, um euch meine sonntäglichen Lieblinge zu verraten. Heute ganz nach dem Motto: Hauptsache Weihnachten!

♡ Gestern haben wir hat Superman unseren Tannenbaum nach hause getragen. Jetzt kann Weihnachten kommen.

♡ Klopapier mit fröhlichen Rentieren drauf und Spekulatiusduft. Sowas gibt es tatsächlich und ich musste es natürlich kaufen.

♡ Ein überaus spontaner Ausflug nach Köln, um mit meiner Mama diverse Weihnachtsmärkte zu verunsichern. Trotz Regen (Pfui!) ein absoluter Liebling dieser Woche.

♡ Nie ist unser Kühlschrank so wunderbar proppenvoll wie zu Weihnachten. Ich bin zutiefst dankbar dafür. Mehr als das nötigste zu haben ist etwas, wovon viele leider nur träumen können.

♡ Unser Weihnachtsgeschenk an uns selbst haben wir schon ein bisschen länger hier stehen und ungeduldig wie wir sind natürlich auch schon in Benutzung: Ein neuer Plattenspieler. Unverzichtbar dazu: Elvis Presleys ‚Songs for Christmas‘.

♡ Ich kann endlich wieder meine Weihnachtsuniform anlegen: Weihnachtlich karierte Schlafanzugs-Bux, dazu ein Weihnachts-Strick-Wetschen, Engel-Ohrringe und soviel Baumschmuck wie meine Haare tragen können.

Ich widme mich nun den wichtigen Dingen (lies: dem Festtags-Fernseh-Programm) und wünsche Euch besinnliche Feiertage!
Merry Christmas ❤

Lieblinge: Weihnachtsfilme Galore!

Weihnachtliches Fenster mit Papier-Eis-Sternen in Rot, Pink, Lila, Weiß und Blau, dazu ein roter Weihnachtsbaum

Ich hoffe, Ihr hattet einen schönen dritten Advent! Mit einem Tag Verspätung (Vor Weihnachten kommste einfach zu nix…) hier nun meine aktuellen Lieblinge. Heute: Fabelhafte Weihnachtsfilme bis zum umfallen!

♡ Auch Sträflinge feiern Weihnachten: „Wir sind keine Engel“

♡ Murray Christmas: „Die Geister, die ich rief“

♡ Mädchenkram: „Drei Nüsse für Aschenbrödel“

♡ Weihnachtswunderkram: „Das Wunder von Manhattan“

♡ Mein Weihnachten 1990: „Anna“, die Serie

♡ Christmas is all around you: „Tatsächlich Liebe“

♡ Als Macaulay Culkin noch niedlich war: „Kevin allein zuhaus“

♡ Als Macaulay Culkin immernoch niedlich war: „Kevin allein in New York“

♡ Schicksal oder Zufall: „Weil es dich gibt“

♡ Diane Keaton sticht SJP: „Die Familie Stone – Verloben verboten“

♡ Ich will ‚nen Turbo Man: „Versprochen ist versprochen“

♡ Und nach dem Essen: „Der kleine Lord“

♡ Nicht nur zu Weihnachten schön: „Michel aus Lönneberga“

♡ (Fast) Ganz ohne Schnee: „White Christmas“

♡ Weihnachten ohne die Griswolds wäre einfach nicht richtig: „Eine schöne Bescherung“

Um nur ein paar meiner liebsten Weihnachtsfilme zu nennen… Was ist mit euch? Ohne welchen Film kann Heiligabend bei euch nicht stattfinden? Mit welchen Filmklassikern vertreibt ihr euch die Weihnachtsfeiertage? ❤

Gelesen: Ann-Marie MacDonald und Patricia Cornwell.

'Insel der Rebellen' von Patricia Cornwell und 'Vernimm mein Flehen' von Ann-Marie MacDonald

Zwei Bücher, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, beide halb gelesen – das eine, weil es so erschütternd schlecht war, das andere, weil ich bisher einfach noch nicht genug Zeit hatte, es zu Ende zu lesen.

Patricia Cornwell war, wenn ich mich recht erinnere, die erste Thriller Autorin, die ich als Teenie verschlungen habe. Zusammen mit Agatha Christie legte sie den Grundstein für meine Krimi-Leidenschaft, die bis heute unvermindert anhält.
Ihre bekanntesten Romane sind sicher die der Dr. Kay Scarpetta-Reihe, derentwegen ich sogar eine Zeit lang von einer Karriere als Gerichtsmedizinerin träumte.
Von einem kleinen Bücherflohmarkt, versteckt auf einem Grundschul-Weihnachtsbasar, habe ich mir ‚Insel der Rebellen‘ aus der Andy Brazil/ Judy Hammer-Serie mitgenommen, die mir bis dato unbekannt war.
Nachdem ich mich durch das halbe Buch gequält habe wünschte ich, das wäre auch so geblieben.
Die Figuren sind auf absolut uncharmante Art seltsam, der Erzählstil mit wild wechselnden Perspektiven funktioniert hier einfach nicht und die Handlung ist langweilig bis albern.
Vielleicht liegt es an der Übersetzung, vielleicht fehlt mir ein solides Hintergrundwissen in amerikanischer Geschichte, aber dieses Buch ist der größte Schrott, den ich seit langer Zeit gelesen habe, nach der Hälfte war mir meine Zeit zu schade dafür.

So griff ich nach ‚Vernimm mein Flehen‘ von Ann-Marie MacDonald. Und was soll ich sagen? Bisher ist es eines der besten Bücher, das ich in diesem Jahr gelesen habe: Eine ungewöhnlich erzählte Familiengeschichte, in der Freud und Leid ganz eng nebeneinander liegen. Dazu spielt das Ganze in Kanada, und bisher hat mich noch kein Buch enttäuscht, das im Land der Baumfäller und freundlichen Menschen spielt (etwa Steve Hamiltons ‚Himmel voll Blut‘ oder ‚Letzte Nacht in Twisted River‘ von John Irving, beide absolut empfehlenswert).
Früher hätte ich Buch über eine kanadische Familie zu Zeiten der beiden Weltkriege und mit dem Titel ‚Vernimm mein Flehen‘ niemals angepackt. Dass ich es jetzt trotzdem getan habe verdanke ich einzig und allein meiner Mama, die mir vor einiger Zeit ‚Wohin die Krähen fliegen‘ aufgezwungen hat, der zweite Roman von Ann-Marie Macdonald. Toll erzählt, spannend bis zum Schluss und eines der Bücher, wo man eigentlich garnicht weiterlesen will, weil der Moment so schön ist.

Solltet ihr also noch auf der Suche nach einem berührenden, fesselnden Buch sein: Lasst die Hände von ‚Insel der Rebellen‘ und greift zu etwas von Ann-Marie MacDonald!
Ich les dann mal weiter. ❤